Dieser Post ergänzt hervorragend den letzten bezüglich der Netzkapazitäten
Statkraft / LinkedInDie kurze Antwort: Wahrscheinlich liegt es nicht an der Nachfrage.
Bei stillstehenden Windparks könnte zwar der Eindruck entstehen, dass einfach „zu viel“ Windenergie produziert wird, tatsächlich liegt das Problem aber meistens an anderer Stelle: dem Stromnetz.
Wenn Leitungen ihre Kapazitätsgrenzen erreichen, kann Strom regional nicht mehr vollständig abtransportiert werden. Die Folge: Wind- und Solaranlagen werden gezielt heruntergeregelt.
Das ist kein Markt- oder Nachfrageeffekt, sondern eine technisch notwendige Maßnahme zur Sicherung der Netzstabilität.
Entscheidend ist also nicht nur die Erzeugung, sondern die Fähigkeit, Strom systemweit zu transportieren. Die Energiewende ist damit längst auch eine Infrastrukturfrage.
Mehr dazu in unserem Blogbeitrag:
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