Der Umweltminister hat verstanden wo wir stehen, der Außenminister nach Interview-Berichten ebenso. Nur: was nützt das bei einem Bundeskanzler, der unbelehrbar im Vorgestern lebt und seine Gas-Lobbyistin eisern stützt?
Der Süden brennt und wieder kommt eine Hitzefront auf uns zu - und Merz "überlegt" immer noch, ob er denn nun wirklich öffentlich was zu den letzten 5000 Hitzetoten sagen müsste - von effektivem Handeln zum Schutz der Bevölkerung ist noch lange keine Rede.
Und die SPD? Nicht dass sie etwa ihren eigenen Minister stützen würde. Sie duckt sich und hofft dass keiner so genau hinschaut wenn sie Gas-Kathys Gesetzen zustimmt ...
Die Situation ist kaum mehr auszuhalten für denkende Menschen.
Spiegel hier 27.07.2026
Verheerende Waldbrände in WesteuropaUmweltminister Schneider verlangt mehr Tempo beim Klimaschutz
In mehreren europäischen Ländern wüten massive Waldbrände, Umweltminister Schneider drängt deshalb auf Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Im süditalienischen Peschici müssen Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert werden.
Angesichts der Waldbrände in Westeuropa drängt Umweltminister Carsten Schneider (SPD) auf eine Priorisierung von Klimaschutzmaßnahmen. »Der Klimawandel ist bereits schmerzhafte Realität und er trifft unseren Kontinent besonders stark«, sagte der SPD-Politiker.
Jetzt sei die Zeit für Brandbekämpfung, Nothilfe und europaweite Solidarität. »Zugleich muss es darum gehen, den gefährlichen Klimawandel zu stoppen, damit Hitze, Dürre und Waldbrände in Zukunft nicht noch schlimmer werden«, betonte Schneider.
»Wir haben noch die Chance, unsere Umwelt besser vorzubereiten auf die neue Realität«, betonte Schneider. »Zur Lösung gehört auch der Umbau unserer Wälder von Monokulturen in klimastabilere Mischwälder und ein Paradigmenwechsel mit Blick auf unseren Umgang mit Wasser. Dafür müssen wir gemeinsam arbeiten, national und international.«
Über das Wochenende hatte sich die Brände im Großraum Bordeaux im Südwesten Frankreichs zugespitzt. Nach Angaben der Behörden wurden seit Mittwoch dort rund 220.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Der größte Waldbrand der Region hat inzwischen rund 42.000 Hektar Wald und Buschland zerstört. Zugleich wüten Waldbrände in Spanien und Italien.
Süditalien: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert
Nach der Ausbreitung eines Waldbrands im italienischen Peschici an der südlichen Adriaküste mussten Hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher »über den Seeweg« evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die »einzig machbare Evakuierungsroute« gewesen.
Die Betroffenen wurden demnach aus dem Gebiet um die Stadt Peschici in der südlichen Region Apulien in Sicherheit gebracht. An dem Einsatz waren sechs Schiffe der Küstenwache, drei Boote der italienischen Finanzpolizei und etwa zehn private Schiffe beteiligt, wie die Küstenwache weiter mitteilte. Ein Sprecher erklärte, dass wahrscheinlich noch rund 300 weitere Menschen in Sicherheit gebracht werden müssten. Auf Bildern waren Feuerwehrleute und ein Löschflugzeug zu sehen, die gegen die Flammen kämpften.
Unmittelbare Gefahr für Wohnhäuser in der Stadt bestand nicht. Örtliche Medien zitierten den Bürgermeister von Peschici mit den Worten, die Lage sei »unter Kontrolle«.
Inferno in Westeuropa: Schneider: Waldbrände mahnen zu „Vorfahrt“ für Klimaschutz
wenn man Klimapolitik als Bremsklotz für Wachstum framt
statt als dessen Voraussetzung.
um fossile Strukturen zu konservieren.
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