Warum Kühltürme nicht kühlen!
Das klingt paradox, ist aber reine Thermodynamik. Ein „Kühlturm“ ist kein Kälteaggregat, sondern ein konvektiver Wärmeübertrager, der „Abfall“-Abwärme in die Atmosphäre pumpt.
Der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist unbestechlich: Bei einem elektrischen Wirkungsgrad von ca. 33 % emittiert ein Kernkraftwerk etwa das Doppelte seiner elektrischen Leistung als thermische Abwärme.
Die Dimensionen:
Das AKW Grundremmingen „entsorgte“ während seiner Laufzeit ca. 1.500 TWh Abwärme – das entspricht mehr als dem zweifachen jährlichen Heizwärmebedarf aller deutschen Haushalte
Rechnet man das auf die weltweit über 400 aktiven Kernkraftwerke hoch, addiert sich diese Abwärme auf über 7.000 TWh pro Jahr.
Während einige bei über 35 Grad im Schatten schwitzen und über eine Renaissance der Kernkraft oder fossiler Kraftwerke debattieren und mehr Klimaanlagen fordern, ignoriert die Diskussion einen physikalischen Elefanten.
So lange die Klimaanlagen mit fossiler oder Kernenergie betrieben werden, ist es ein Teufelskreis mit der Thermodynamik.
Ihr kennt doch die Mythen von Überhitzung durch PV Anlagen oder Trockenheit durch Windräder? Physikalisch sind das Peanuts im Vergleich zu „Abfallwärme“ aus fossiler und Nuklearer Energieerzeugung.
Aber wem sag ich das, schwitzt doch selbst😅
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