Mittwoch, 22. Juli 2026

Klimafaktenpapier: Wir können etwas tun!

Sven Wiechert  hier / LinkedIn

Für alle, die es noch nicht kennen: Das Klimafaktenpapier ist eine absolute Leseempfehlung!

Keine Zeit? Dann bitte nur die 24 Wörter auf Seite 2 lesen.


Deutscher Wetterdienst

Deutliche Minderungen der Treibhausgasemissionen sind durch Ausbau von Erneuerbaren Energien möglich, das haben viele Staaten in den vergangenen Jahren gezeigt.

Dänemark, Finnland, Portugal, das Vereinigte Königreich und andere konnten zwischen 2005 und 2024 die Emissionen um mehr als 40 Prozent senken, viele weitere Staaten, darunter Deutschland, um mehr als 30 Prozent.

Viele dafür notwendige Technologien gibt es bereits und sie werden ausgebaut: Etwa 86 % der neu zugebauten Stromproduktionskapazität entfielen 2025 nach Angaben der IRENA auf Erneuerbare Energien. Damit basierten Ende 2025 knapp 50 % der gesamten Energieproduktionskapazität weltweit auf Erneuerbaren Energien. 

Dabei sind weitere intensive Anstrengungen notwendig: schon kleine Unterschiede sind entscheidend - jedes vermiedene Zehntelgrad Erderwärmung zählt, reduziert die Folgen des Klimawandels und bedeutet weniger Anpassungsbedarf an das veränderte Klima. 

Der wissenschaftliche Konsens hierzu und zu vielen anderen Aspekten des beobachteten und zu erwartenden Klimawandels sind im Klimafaktenpapier allgemeinverständlich zusammengefasst.

Erarbeitet wurde das Klimafaktenpapier von sechs führenden Organisationen der Klimaforschung und -kommunikation, um den aktuellen Forschungs- und Wissensstand zusammenzufassen.
Dazu zählen das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, das Deutsches Klima-Konsortium e.V. (DKK), die Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V. (DMG), der Deutsche Wetterdienst, ExtremWetterKongress & DeutscheKlimaManagementTagung, Helmholtz KLIMA und klimafakten.de.

Erstmals enthält die aktuelle Ausgabe (veröffentlicht im November 2025) neben naturwissenschaftlichen Daten auch Befunde aus den Sozialwissenschaften, um Einstellungen und Erwartungen der Bevölkerung stärker sichtbar zu machen. So ergab eine repräsentative Umfrage unter rund 130.000 Personen in 125 Ländern, dass sich weltweit 89 Prozent der Menschen von ihren Regierungen eine ambitionierte Klimapolitik, d.h. mehr Klimaschutz, wünschen.

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