Francesco Garita / LinkedIn
Unsere Gesellschaft kann sich den exzessiven Luxus der Reichsten nicht mehr leisten.
Das ist keine Neiddebatte. Es ist eine Frage von Verantwortung.
Die Klimakrise trifft nicht diejenigen am härtesten, die sie verursachen. Sie trifft Bäuerinnen und Bauern, die ihre Ernten verlieren. Familien, die ihre Existenzgrundlage verlieren. Regionen, die unter Dürren leiden. Küsten, die überflutet werden. Millionen Menschen bezahlen den Preis für einen Lebensstil, von dem sie nie profitiert haben.
Wer überproportional Ressourcen verbraucht und Emissionen verursacht, muss auch überproportional Verantwortung übernehmen. Das ist kein Angriff auf Wohlstand. Es ist das Verursacherprinzip – ein Grundsatz, der in nahezu jedem anderen Bereich selbstverständlich ist.
Und dennoch behandelt die Politik exzessiven Luxus bis heute, als hätte er keine gesellschaftlichen Folgen. Privatjets, Megayachten, mehrere Luxusimmobilien und ein exzessiver Ressourcenverbrauch sind keine privaten Entscheidungen ohne Auswirkungen. Sie belasten das Klima, verbrauchen natürliche Ressourcen und verschärfen eine Ungleichheit, deren Folgen am Ende die gesamte Gesellschaft trägt.
nicht bei den Menschen,
die jeden Euro zweimal umdrehen müssen.
wo der größte ökologische Fußabdruck entsteht
Wohlstand ist nicht das Problem. Ein Lebensstil, der auf Kosten der Lebensgrundlagen anderer geht, ist es. Unsere Gesellschaft kann sich den ökologischen Preis dieses exzessiven Luxus nicht länger leisten.
Wer am meisten Emissionen verursacht,
muss auch den größten Beitrag zu ihrer Verringerung leisten.
Das ist keine Ideologie,
sondern eine Frage von Verantwortung und Gerechtigkeit.
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