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Montag, 14. September 2026

Attributionswissenschaft: Ölfirmen fürchten diese Forschung und streuen mit viel Geld Zweifel

 

hier Standard  Martin Auer  1. Juli 2026,

Kampf gegen die Klimawissenschaft: Ihr Produkt ist der Zweifel

Wie fossile Interessen die Attributionsforschung diskreditieren und Klimaklagen politisch und juristisch unter Druck setzen

Gastblogger Martin Auer schildert Einschüchterungs- und Diskreditierungskampagnen gegen einen Zweig der Klimawissenschaften, der zunehmend in der Lage ist, einzelne Unternehmen für Klimaschäden haftbar zu machen.

Sonntag, 13. September 2026

Frankreich: Sorgfaltspflicht verpflichtet die große Unternehmen, Menschenrechtsverstöße und Umweltschäden zu verhindern

 

hier Spiegel  26.06.2026,

Erfolg für Umweltorganisationen

Ölkonzern TotalEnergies muss Klimarisiken seiner Produkte offenlegen

Der Konzern TotalEnergies muss fortan mitteilen, welche Klimafolgen seine Produkte haben können. Das entschied ein Gericht in Paris. In einem weiteren Punkt konnten sich die klagenden Umweltschützer nicht durchsetzen.

Sonntag, 7. Juni 2026

Neue Forderungen des Entzugs unserer Klagerechte

Bitte unterstützen Sie unsere erste Klimaschutz-Zwangsvollstreckung gegen Friedrich Merz & Katherina Reiche!

Am vergangenen Samstag, den 30. Mai, erschien im ultrarechten Blog des ehemaligen Daimler-Managers und einem der hartnäckigsten Klimawandelleugner, Roland Tichy, ein Kommentar, in dem der Entzug unserer Klagerechte gefordert wird. Man könnte fast meinen, dass sich die Bedeutung unserer am 29. Januar gegen die Bundesregierung gewonnenen Klimaklage an Zahl und Inhalt neuer Anfeindungen und Bedrohungen ablesen lässt, die wir seitdem erfahren. 

Samstag, 30. Mai 2026

Wir können und müssen nun die Zwangsvollstreckung weiterer massiver Klimaschutzmaßnahmen vor Gericht durchsetzen

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH  29.05.2026

Bitte stärken Sie uns den Rücken gegen neue Bedrohungen – und für die Durchsetzung unserer ersten Klimaschutz-Zwangsvollstreckung gegen Friedrich Merz & Katherina Reiche!

Man könnte fast meinen, dass sich die Bedeutung unserer am 29. Januar gegen die Bundesregierung gewonnenen Klimaklage an Zahl und Inhalt neuer Anfeindungen und Bedrohungen ablesen lässt, die wir seitdem erfahren. 

Montag, 11. Mai 2026

Update Die DUH hat die Vollstreckung des wegweisenden Klima-Urteils beantragt

 


Harald M. Depta   / LinkedIn

Das Klimaschutzgesetz der Bundesrepublik hat 16 Paragrafen. Die Bundesregierung verstößt gegen die meisten davon. Das ist kein Versehen. Das ist Methode

Update: Unternehmen zahlen den Preis für politische Halbherzigkeit


Harald M. Depta 

Ihre Geschäftsführung plant den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, doch der Betrieb läuft weiter auf Gas und Öl. 

Das ist die Kernbotschaft der aktuellen Debatte: Deutschland predigt Klimaschutz, bleibt aber importabhängig – 81 Mrd. Euro jährlich für fossile Energieträger, 95 Prozent Erdgas, 98 Prozent Öl importiert.

Kürzlich ging die erste internationale Konferenz zum Fossil-Ausstieg in Santa Marta zu Ende. Ohne Blockierer wie Saudi-Arabien oder Russland forderten 50 Länder klare Fahrpläne – (Deutschland blieb) erfolglos, ohne verbindliche Ergebnisse. 

Mittwoch, 1. April 2026

Helfen sie uns den andauernden Klimarechtsbruch der Bundesregierung zu stoppen.



Neues Klimaprogramm, alte Probleme: Wir zwingen die Bundesregierung zur Einhaltung der Klimaziele 2030 und 2040! 

Seit Umweltminister Carsten Schneider am Mittwoch vor die Presse getreten ist, ist es offiziell: Das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ist rechtswidrig. Mit den enthaltenen Maßnahmen sind die gesetzlichen Klimaziele 2030 und 2040 realistisch nicht zu erreichen. 

Mittwoch, 18. März 2026

Klimaklagen

 Prof. Dr. Remo Klinger / LinkedIn

Die bis 2030 zu schließende Klimaschutzlücke ist nach den soeben durch das Umweltbundesamt veröffentlichten Zahlen von 25 Millionen Tonnen auf 30 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gestiegen. Die dafür nötigen Maßnahmen sind binnen 11 Tagen vorzulegen. Denn einerseits ist das durch uns mit der Deutsche Umwelthilfe erstrittene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Januar 2026 unverzüglich zu erfüllen. Andererseits sieht das Klimaschutzgesetz vor, dass das nächste Klimaschutzprogramm, das diese Maßnahmen enthalten muss, bis zum 25. März 2026 vorzulegen ist.

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/umwelthilfe-klimaklage-regierung-100.html


Stefanie Hauer

Wer erkämpft für uns das Recht auf Zukunft? 

In der neuen Folge von Planetary Business ist Dr. Roda Verheyen mein Gast. Die Anwältin erklärt ihre bahnbrechende Strategie: Peu à peu schafft sie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die uns auf einen klimafreundlichen Pfad bringen. 

Dienstag, 3. März 2026

Wenn Unternehmen so viel Klimagase zu verantworten haben wie ein mittelgroßer EU-Staat....

 ARD hier  02.03.2026 • Von Michael-Matthias Nordhardt, ARD-Rechtsredaktion

Kommt das Verbrenner-Aus zu spät?

Verhandlung am Bundesgerichtshof: Der Bundesgerichtshof hat über zwei Klagen aus den Reihen der Deutschen Umwelthilfe verhandelt. Die Kläger wollen, dass es schon ab 2030 keine neuen Verbrenner von Mercedes und BMW mehr gibt.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Weckruf zu einem Zeitpunkt, in dem ambitionierte Klimapolitik bereits lange der Status quo sein sollte

Ich denke, das gilt alles ebenso für Deutschland. Im März stehen weitere Entscheidungen per Gericht an, auch wenn die bestehende Regierung das offensichtlich aus dem Bewusstsein verdrängen möchte. Bleibt abzuwarten, ob das gelingen wird.....

Standard hier  Florian Graber  17. Februar 2026,

Niederländisches Klimaurteil erhöht den Druck auf Österreich

Ein Gericht verurteilte die Niederlande wegen unzureichenden Klimaschutzes und macht den Staat für Versäumnisse verantwortlich. Ein Warnsignal für Österreich?

Donnerstag, 12. Februar 2026

Freitag, 30. Januar 2026

DUH: Was für ein Krimi!

Nach fünf Jahren gestern Grundsatzurteil für den Klimaschutz und das Klimaschutzprogramm - 

Bitte helfen Sie uns, nun konkrete Maßnahmen wie ein Tempolimit durchzusetzen!

 Was für ein Krimi ging gestern (29.1.26) Nachmittag mit der Verkündung des Urteils in unserer Klimaklage gegen die Bundesregierung zu Ende. 

Donnerstag, 29. Januar 2026

Klage-Sieg der DUH: Die Regierung muss beim Klimaschutz nachliefern

 


Correctiv: Urteil für mehr Klimaschutz  von Elena Kolb  29. Januar 2026

Das entschied heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe.

Montag, 19. Januar 2026

Wenn Regierungen internationale Verpflichtungen verwässern oder verschleppen, bleibt oft nur noch der Gerichtssaal

hier Frankfurter Rundschau  18.01.2026 Von: Sereina Donatsch

Ohne Klagen wird das nichts

Wenn Regierungen versagen, sind Gerichte die letzten Instrumente für den Klimaschutz.
Doch Gerichtsurteile allein senken noch keine Emissionen.

Was bringen Klimaklagen? Oder anders gefragt: Retten Richter:innen den Planeten, weil die Politik versagt? Wenn Regierungen internationale Verpflichtungen verwässern oder verschleppen, bleibt oft nur noch der Gerichtssaal. In einer Zeit, in der Klimaschutz politisch an Rückhalt verliert, erscheint die Justiz als letztes Korrektiv – weil sie dort Druck erzeugt, wo Beschlüsse sonst folgenlos bleiben.

Mittwoch, 14. Januar 2026

Im Gebäude- und Verkehrssektor sind die CO₂-Emissionen 2025 sogar gestiegen.....

Mag ja sein, dass ich sehr pessimistisch bin. Nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit welchen Maßnahmen der Umweltminister einen Erfolg zaubern will?

Bisher wurde im Klimaschutz nur zurückgefahren und vernebelt, mehr Subventionen wurden ausgeschüttet statt abgebaut und heilige Kühe wurden in trockene Tücher gewickelt - Tempolimit?, Verbrenneraus? und und und.....Völlig ausgeschlossen!

Wenn ich lese: "CDU- und SPD-Politiker erwarten ambitioniertes Programm", dann kann ich mir das wirklich nur noch damit erklären, dass innerhalb dieser Parteien nicht mal im Ansatz das Wissen gegeben ist, was es für einen wirksamen Klimaschutz bräuchte....
Deshalb sieht die Bundesregierung den anstehenden Klimaklagen auch völlig gelassen ins Auge - nach dem Motto "ja ja, wir werden das schon ganz schnell hindeichseln, wenn`s überhaupt sein muss".


Mir macht diese maßlose Realitätsverweigerung große Angst, ich sehe unsere Zukunft bei Weitem nicht in guten Händen.


Artikel hier

Freitag, 12. Dezember 2025

Stellungnahme des Sachverständigenrates zu Klima-Verfassungsbeschwerden vom 15.10.25

‪Da ist sie ja: Die einzige fristgerecht abgegebene Stellungnahme der Bundesregierung.
Alle anderen werden noch bisschen geschoben, während man eifrig am schnellen Rollback der bereits erzielten Fortschritte arbeitet.

Ich sehe es ja ein: wie soll der Umweltminister ein Programm entwerfen, wenn ständig rückwärts gearbeitet wird? Wenn die Versäumnisse nicht weniger werden, sondern sich immer weiter auftürmen? Es macht ganz den Eindruck, als hätte die jetzige Koalition noch nie was von Klimaklagen gehört, vielleicht haben sie das auch nicht. Sie haben so viel zu tun mit Verbrenner-Aus und all den lästigen kleinen Dingen - und vor allem mit den lästigen NGO`s -  da kann man das Wichtigste schon mal aus den Augen verlieren.....

Sachverständigenrat für Umweltfragen‬  ‪@umweltrat.bsky.social‬

Das #Pariser #Klimaabkommen wurde vor 10 Jahren verabschiedet. Zwar war es ein bedeutsamer Fortschritt in der internationalen Klimapolitik, doch seine Umsetzung bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Dies nehmen wir zum Anlass, um auf die Einhaltung globaler und nationaler CO2-Budgets zu drängen.

Der SRU plädiert dafür, am CO2-Budget als Maßstab festzuhalten, auch wenn es überschritten wird. Das schafft Transparenz und kann zukünftige Ambition fördern.

Mehr erfahren? 👉 Zu den SRU-Publikationen

➡️ Stellungnahme Klima-Verfassungsbeschwerden: kurzlinks.de/tuoc

➡️ Wo stehen wir beim CO₂-Budget? Eine Aktualisierung: kurzlinks.de/k2rn

➡️ CO₂ Budget Calculator: kurzlinks.de/b7fd

➡️ Wie viel CO2 darf Deutschland maximal noch ausstoßen? kurzlinks.de/oj08

Freitag, 5. Dezember 2025

Bundesumweltminister verschiebt Programm gegen die Klimakrise ??

Was ich  ausgesprochen befremdlich finde: für Mitte Oktober hatte das Bundesverfassungsgericht (aufgrund anstehender Klimaklagen) Antworten bezüglich des Klimaschutz-Programmes eingefordert -die  kamen einfach nicht
Die Verlängerung läuft jetzt bis Mitte Dezember.
Vermutlich wird auch in diesem Zeitraum nichts kommen.

Daraus ergibt sich die Frage: Spielt im CDU/CSU/SPD Universum das Bundesverfassungsgericht überhaupt  keine Rolle mehr?

Und was den Druck aus Brüssel angeht: ich bin mir sicher, Manfred Weber befindet sich bereits in angeregter Verhandlung mit  den Rechtsextremen, um noch einen  weiteren Baustein des Green Deals zu schleifen. Jetzt wo man sich doch gerade so schön gefunden hat und 2 mal erfolgreich war....

Spiegel- Notiz:

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Der Aufschwung der Klimaklagen als direkte Antwort auf das Versagen von Politik und Konzernen, die „prägende Herausforderung unserer Zeit“ anzugehen.

Euronews  hier Von Liam Gilliver  Zuerst veröffentlicht am 03/12/2025

Zehn Jahre Klimaklagen: Neue Regeln für Großverschmutzer


Gerichte nehmen Staaten und Konzerne in die Pflicht

In den vergangenen zehn Jahren gab es eine Welle von Klimaklagen. Sie hat weltweit Regierungen und Großunternehmen zum Handeln gezwungen.
Weltweit müssen Regierungen nach einem „Schub“ an Klimaklagen klare Regeln für ihr Vorgehen festlegen.

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Bundesregierung reagiert einfach nicht - aber der "Sachverstand" stärkt die Klimaklage

naturstrom AG  LinkedIn

Wenn das #Bundesverfassungsgericht um etwas bittet, sollte man liefern – sieht die #Bundesregierung bei der #Klimaklage leider anders. 

Mitte August forderte das #BVerfG zur laufenden #Verfassungsbeschwerde gegen die deutsche #Klimapolitik offiziell Stellungnahmen von #Bundestag und -rat sowie verantwortliche Ministerien.

Die Frist? 15. Oktober 2025. Also, äh, gestern.

Und gibt’s Rückmeldung? 

Nope.


TAZ hier 16.10.2025 Theresa Walter aus Berlin

Verfassungsklage gegen Klimaschutzgesetz
Umwelt-Sachverständigenrat gibt Klimaklagen Rückenwind

Re­gie­rungs­be­ra­te­r*in­nen stützen mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das reformierte Klimaschutzgesetz. Es gefährde verbindliche Klimaziele.