Sonntag, 28. Juni 2026

Die großen geoökonomischen Erfolge basieren auf strategisch orchestrierten Technologien

Dirk Specht

Deutschland stellt fahrlässig und unentschuldbar fest, dass "plötzlich" und "überraschend" die nationale Industrie in eine sich beschleunigende Krise stürzt.

 Die öffentliche gesellschaftlich/politische Debatte über Gründe, Ursachen, "Schuldige" sowie die daraus formulierten Lösungsansätze ist erbärmlich.

Die nationale Ökonomieschule beschreibt bereits viel besser und differenzierter, welche "Hausaufgaben" falsch gelaufen sind. 

  • Mangelhaftes Investitionsverhalten, 
  • Sparpolitik im privaten sowie im öffentlichen Sektor, 
  • den demografischen Anforderungen nicht entsprechender Sozialstaat, 
  • Bürokratie, 
  • Ineffizienzen, 
  • Klumpenrisiko Erdgas bei der Energieversorgung.

Das ist aber nicht mehr als das Heimspiel, die geoökonomischen Trends erklärt das nicht. 

Der Draghi-Report hatte beispielsweise auf den anämischen Kapitalmarkt hingewiesen, nun zeigt "China shock 2.0" von Tordoir/Setser analytisch sehr tief, was geoökonomisch passiert. 

Das Paper analysiert auch sehr gut, welches finanz- und wirtschaftspolitische Instrumentarium eingesetzt wird, von Protektionismus bis zur Währungspolitik. 


Die tiefere Basis der maßgebliche Erfolge liegt jedoch in strategisch orchestrierter Technologie. Das wird von Ökonomen oft zu wenig beachtet.




Quelle: hier


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