Donnerstag, 2. Juli 2026

Regelmäßige Ausschreibungen bei der Bundesnetzagentur

 

Bundesnetzagentur

Zuschläge der Ausschreibungen für #Windenergie an Land und Innovation veröffentlicht:

Bei gleich zwei Ausschreibungen konnten sich Stromerzeuger mit ihren Projekten bewerben. Die Auswahl erfolgte im Gebotspreisverfahren: Den Zuschlag erhalten die Projekte, die den Strom am günstigsten erzeugen können.

  • ~2.500 MW ausgeschriebener Leistung standen Gebote mit insgesamt rund 6.400 MW gegenüber

  • #Niedersachsen erhält die meisten Zuschläge im Bereich #Windenergie – rund ein Viertel aller Projekte entsteht dort

  • #Bayern führt bei innovativen Projekten – hier entstehen über die Hälfte dieser Vorhaben, alle als Kombination aus #Solaranlagen und Speichern


Weitere Informationen zu den Ausschreibungen und den konkreten Standorten finden Sie hier

Bundesnetzagentur, Pressemitteilung

Ho­hes Wett­be­werbs­ni­veau bei der Aus­schrei­bung für Wind an Land und der In­no­va­ti­ons­aus­schrei­bung zum 1. Mai 2026

Ausgabejahr2026
Erscheinungsdatum25.06.2026

Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land und der Innovationsausschreibung zum 1. Mai 2026 veröffentlicht.

Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war abermals deutlich überzeichnet. Dies schlägt sich in weiter sinkenden Zuschlagswerten nieder“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Auch bei der Innovationsausschreibung überstieg die Gebotsmenge das ausgeschriebene Volumen deutlich. Die Zuschlagswerte blieben stabil."

Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land

Die ausgeschriebene Menge betrug in dieser Runde 2.495 Megawatt (MW). Von den 628 eingereichten Geboten mit einem Volumen von 6.409 MW konnte die Bundesnetzagentur 270 Geboten mit einem Umfang von 2.499 MW einen Zuschlag erteilen. 13 Gebote mussten vom Verfahren ausgeschlossen werden.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Werte liegen zwischen 4,44 ct/kWh und 5,19 ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert ist gegenüber der vorherigen Gebotsrunde erneut deutlich gesunken, auf nunmehr 5,06 ct/kWh (Vorrunde: 5,54 ct/kWh). Seit der Ausschreibung im August 2024 ist der mittlere Zuschlagswert sukzessive gefallen, über sieben Gebotsrunden insgesamt um mehr als 2 ct/kWh.

Das größte Zuschlagsvolumen ergibt sich für Gebote für Standorte in Niedersachsen (628 MW, 70 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Brandenburg (468 MW, 47 Zuschläge) und Nordrhein-Westfalen (353 MW, 31 Zuschläge).

Innovationsausschreibung

Die ausgeschriebene Menge umfasste ein Volumen von 475 MW. Es gingen 46 Gebote mit einer Gebotsmenge von 749 MW ein. Hiervon konnte die Bundesnetzagentur 27 Geboten in einem Umfang von 482 MW einen Zuschlag erteilen. Sämtliche Gebote bezogen sich auf Anlagenkombinationen von Solaranlagen und Speichern. Zwei Gebote wurden in dieser Runde vom Verfahren ausgeschlossen.

Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichen von 4,75 ct/kWh bis 5,61 ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert entspricht 5,34 ct/kWh und liegt damit auf dem Niveau der Vorrunde (5,31 ct/kWh).

Das mit Abstand größte Zuschlagsvolumen ergibt sich für Standorte in Bayern (287 MW, 15 Zuschläge). Weitere größere Volumina entfielen auf Standorte in Schleswig-Holstein (53 MW, zwei Zuschläge) und Brandenburg (51 MW, zwei Zuschläge).

Weitere Verfahrensschritte

Informationen zu den Ergebnissen der Ausschreibungen sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/1098824 (Wind an Land) und www.bundesnetzagentur.de/1098852 (Innovationsausschreibung) veröffentlicht.

Die nächste Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land findet am 1. August 2026 statt. Die nächste Innovationsausschreibung wird am 1. September 2026 durchgeführt.

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