Let them eat cake: Erika Kirk, MAGA-Gallionsfigur, rät Frauen, mehr Kinder zu bekommen, als sie sich leisten können.
Quasi als patriotische Pflicht.
Hintergrund: Die Geburtenrate ist historisch niedrig in den USA, vor allem explodierende Kosten werden als Grund genannt. Nicht zuletzt ist die Geburt selbst, sofern sie im Krankenhaus stattfindet, für viele ein finanzieller Faktor.
Dass das von konservativer Seite nicht anerkannt wird, zeigte auch vor einigen Monaten bereits eine Fox-News-Debatte, nach der auch Minderjährige in Verantwortung genommen wurden: Die Geburtenrate sei vor allem bei 15- bis 21-Jährigen stark gesunken. Die Heritage Foundation (die quasi das Playbook für Trumps Politik erstellt haben) forderte auch bereits Anfang des Jahres: weniger Bildung für Frauen, stattdessen mehr und früher Kinder.
Über 2.000 Teilnehmerinnen waren nun auf der ersten reinen Frauen-Veranstaltung von Turning Point USA und jubelten dem Ende des Feminismus entgegen – samt Feuerwerk und Kanonenschüssen. Und auch Buttons, auf denen stand: „Hot girls don’t vote for socialists“. Hot Girls, die auf eben diesem Event auch das Ende des Frauenwahlrechts forderten.
Ob das Wahlrecht tatsächlich eingeschränkt wird oder nicht: Wenig Bildung, mehr und viel früher Kinder – auch damit sollen Frauen aus dem öffentlichen Leben entfernt sowie in Machtpositionen verhindert werden. Mit Glitzer und Musik sorgt Antifeminismus 2026 dafür, dass die weibliche Bevölkerung, die auf solche „Ratschläge“ hört, auch ihrer finanziellen Macht voraussichtlich lebenslang beraubt wird. Und ihrer Zeit, werden sie doch als Mütter dann eventuell zwei, drei schlecht bezahlte Jobs auf einmal annehmen müssen.
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