Deutsche Umwelthilfe hier
Auf den ersten Blick ist das Papier recht
unscheinbar, bei näherem Hinsehen jedoch hochexplosiv: Sage und
schreibe eine Milliarde Dollar hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz
seinem damaligen Amtskollegen in der Trump-Regierung in einem inoffiziellen
Brief angeboten, damit diese die Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 durchwinke. Unsere
Steuergelder sollen LNG-Terminals für amerikanisches Fracking-Gas an der
Nordsee subventionieren – laut Bundesregierung eigentlich "rein
privatwirtschaftliche Projekte"! Wir brauchen weder das Fracking-Gas aus den USA noch russisches Erdgas, um unseren Energiebedarf zu decken, denn unser Gasverbrauch wird selbst nach Einschätzung der Bundesregierung die kommenden Jahre zurückgehen. Dennoch will die Bundesregierung an ihrem schmutzigen Deal für die Gaslobby und gegen das Klima festhalten – und hat deswegen schon Kontakt mit der Regierung von Präsident Biden aufgenommen. Eine Katastrophe für den Kampf gegen die Klimakrise: Es geht immerhin um 150 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr. |
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