hier Und dann hat sich noch nicht einmal die Hälfte der Landwirte die Mühe gemacht, seine Zuschüsse abzurufen....
Jörn-Peter Boll / LinkedIn hier
Ach einfach ein paar Galgen für nervige Gruene, Klimaschutzterroristen und Naturschützer vorm Berliner Reichstag aufstellen, dazu nen schönen Fackelzug und alles mit Treckern und Misthaufen blockieren und dann wird das wieder!
Der Spruch geht dazu sinngemäß gerade rum und da kann ich nicht widersprechen. Ich möchte aber etwas ergänzen:
Es gibt da draußen Abertausende von klugen Bauern, die merken, was gerade passiert. Die immer wieder für Hashtag#Klimaschutz demonstrieren, die sich mit Leib und Seele ihrem anstrengendem Job verschrieben haben, die gesunde Lebensmittel für uns produzieren und die einen schweren Kampf gegen industrielle Großbetriebe und Nahrungsmittelkonzerne fechten.
Die interessieren aber weder Bauernverband, noch Union, noch Medien.
ich bin eh der Ansicht, dass es dem "Bauernverband" gesetzlich verboten sein sollte das Wort "Bauern" im Namen zu tragen. Wie es ja auch verboten ist bei veganen Produkten einfach "Schnitzel" oder "Leberkäse" zu schreiben.
Korrekt für Bauernverband wäre "Deutscher Lobbyverband für industrielle Landwirtschaft nach Art der Bauern."
Und woher kommt eigentlich diese Front: Bauern vs. Naturschützer?
Denn eigentlich DIENT Natur-, Umwelt- und Klimaschutz mittel und langfristig vor allem den Bauern und unser Nahrungsversorgung. Wir betreiben eigentlich gar keinen Natur-, Umwelt- und Klimaschutz , sondern Menschen-Zukunftsschutz.
Eine Welt ohne Nützlinge, die Schädlinge dezimieren, mit kaputten und weggespülten Böden und ständigen Wetterkapriolen trifft erst die Bauern und ziemlich sofort folgend unsere Nahrungsversorgung.
Unsere Frontlinien machen also überhaupt keinen Sinn, wenn man mal länger drüber nachdenkt. Aber das Problem: In heutigen Zeiten der dauerpopulistischen Beschallung durch Union, Springer und co. im Kampf um Agrardiesel und co. kommt überhaupt niemand mehr dazu mal länger nachzudenken.
Wir haben statt dessen eine Welt des Kurzgedachten und das sieht man.
Noch ein paar Worte zur Dürre: Die ist übrigens im Vergleich zu den letzten Jahren fast schon harmlos - sie trifft allerdings vor allem im Osten die oberen Erdschichten und damit die Feldfrüchte, weil durch die hohen Temperaturen und die damit verbundene enorme Verdunstung zügig das Wasser entzogen wird.
In den tieferen Bodenschichten (wo die Bäume hinreichen) ist größtenteils noch genug Wasser, daher stehen die Bäume NOCH recht stabil da.
Man sollte sich aber nicht täuschen lassen: Der Hochsommer hat gerade erst begonnen und die Bäume in ganz Deutschland sind von den letzten Jahren schon stark geschädigt, was man nicht zuletzt an stark ausgedünnten Kronen, geschädigter Rinde und teilweise überraschendem Ast- und Kronenbruch sehen kann.
Sowas kommt von sowas.
Wir leben im Zeitalter des Anthropozän: Alles da draußen ist von Menschen gemacht oder beeinflusst. Es wäre mal Zeit, dass wir Verantwortung für unser Handeln übernehmen.
kompletter Blogartikel hier: https://lnkd.in/eRmX3H3Z

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