Samstag, 25. April 2026

Der Tankrabatt für zwei Monate wird den Bund mindestens genauso viel kosten wie das Deutschlandticket für das gesamte Jahr 2026

 

NTV hier  23.4.26

VdK: Tankrabatt wird so teuer wie ein Jahr Deutschlandticket

Ab Mai sollen Autofahrer für zwei Monate preislich entlastet werden. 

Die kurze Senkung entspricht laut Sozialverband VDK den Ausgaben des Bundes für ein Jahr Deutschlandticket. 

Die Forderung: Mehr Entlastung in der Mobilität, auch für die, die kein Auto nutzen.

Der Sozialverband VdK fordert angesichts der geplanten Senkung der Spritsteuern wegen der gestiegenen Preise Erleichterungen nicht nur für Autofahrer. "Statt pauschaler Maßnahmen braucht es zielgenaue und verlässliche Entlastungen, die spürbar bei den Menschen ankommen", teilte der Verband mit. Dazu gehörten sozial gestaffelte Direktzahlungen, eine "faire Anpassung" der Grundsicherung und eine Unterstützung ärmerer Menschen.

"Der Tankrabatt für zwei Monate wird den Bund mindestens genauso viel kosten wie das Deutschlandticket für das gesamte Jahr 2026", erläuterte der VdK. Auch ein bezahlbarer und verlässlicher Nahverkehr könnte echte Entlastung schaffen - etwa durch ein dauerhaft günstiges Deutschlandticket. Eine verlässliche Weitergabe der gesenkten Spritsteuer an die Menschen sei nicht sicher. Zudem nutzten die untersten Einkommensgruppen oft kein Auto. Tatsächlich ist der Tankrabatt in erster Linie allerdings eine Mindereinnahme durch eine Steuersenkung.

Der Bundestag soll an diesem Freitag den von der schwarz-roten Koalition geplanten Tankrabatt beschließen. Die Steuern auf Diesel und Benzin sollen befristet für zwei Monate um rund 17 Cent pro Liter herabgesetzt werden. Dies soll ab 1. Mai bis Ende Juni gelten. Bei voller Weitergabe an den Zapfsäulen könnten Autofahrer und Betriebe so um 1,6 Milliarden Euro entlastet werden. Für das Deutschlandticket schießt der Bund jährlich 1,5 Milliarden Euro zu.

Quelle: ntv.de, kaz/dpa

Allianz pro Schiene e.V.

Und wieder wird fossile Mobilität massiv subventioniert, während viele Menschen immer noch nicht ausreichend an den ÖPNV angebunden sind. 

Das große Potenzial des Deutschlandtickets hat die Bundesregierung selbst in ihrem Klimaschutzprogramm anerkannt – von wirkungsvollen Maßnahmen, um das Ticket zu stärken und noch mehr Menschen von der Straße auf die Schiene zu bringen, fehlt jedoch jede Spur. 

Dabei zeigt gerade die aktuelle Situation, wie wichtig der ÖPNV als bezahlbare und klimafreundliche Alternative zum Auto ist. 

Es reicht nicht, zähneknirschend 1,5 Milliarden Euro pro Jahr ins Deutschlandticket zu stecken und sich dann in Benzinpreisdebatten zu verlieren – wir brauchen ein Gesamtkonzept für mehr Angebot bei Bus und Bahn, mehr Menschen, die auf den ÖPNV umsteigen können und mehr langfristig bezahlbare Mobilität für alle Menschen.








‪Richter am Wookieegericht Recht Schaffend‬


 ‪@wookieerichter.bsky.social‬


· 10 Std.


Die Kürzung der Ticketsteuer fürs Fliegen führt zu Mindereinnahmen von 350.000.000 Euro im Bundeshaushalt. 




Das ist genau der Betrag, um den die Bundesförderung für das Deutschlandticket gekürzt worden ist. 




Prioritäten. So wichtig.


‪Andy 📯 - 🏳️‍🌈🇺🇦 - #PrideYear - #WirSindSchleFaZ‬


 ‪@onlyforfriends7.bsky.social‬


· 2 Std.


Jetzt wird auch klar, wohin die Preiserhöhung beim #Deutschlandticket letzlich fließt!


Nutzer der klimafreundlichen #Bahn subventionieren den Klimaschädling  Flugverkehr.


Auch Erpresser wie O'Leary mit #Ryanair haben ihr Ziel erreicht. Noch mehr Profit auf Kosten der Allgemeinheit.


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#CDU #SPD

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