Philipp Schröder / 1KOMMA5°
Danke Henning Jauernig und DER SPIEGEL - endlich greifen die Medien das Offensichtliche auf:
Überschüssiger Strom aus Erneubaren zu sehr günstigen Preisen ist kein Problem, sondern eine riesige Chance mit Milliarden an Einsparungspotenzial.
Diesen Strom besser zu nutzen ist keine Selbstoptimierung! Die gezielte Abnahme hilft es Verbrauch auf Zeiten der Erzeugung zu verschieben und so Erzeugung und Produktion zu harmonisieren.
Das Ergebnis:
1. Erneuerbare müssen weniger abgeregelt werden, liefern also mehr Strom und rechnen sich so noch besser.
2. Es müssen weniger „Redispatch“ Entschädigungen gezahlt werden. Das entlastet den Steuerzahler.
3. Es fällt weniger Verbrauch in den Spitzenzeiten an, dass entlastet den Preis für alle.
4. Strom wird regional/national verbraucht. Es muss weniger Strom weniger weit transportiert werden.
5. Die fossile Grundlast wird durch die bessere Synchronisierung von Erzeurung der Erneuerbaren und dem Verbrauch entlastet.
Was alle benötigen? Einen Smart Meter und dann geht es im Wettbewerb (nur noch) um die beste Prognose, Optimierung und Aussteuerung! Rabot Energy Octopus Energy Tibber
Das beste die Flexibilität ist bereits da, in Form von Millionen Systemen die gesteuert werden können, es muss also überhaupt kein Steuergeld bemüht werden!
Utopia hier Von Lena Rauschecker 27. April 2026
Haushalte bekamen am Sonntag Geld fürs Stromverbrauchen – das ist der Grund
Wer einen dynamischen Stromtarif hatte, bekam deshalb rechnerisch für jede verbrauchte Kilowattstunde Geld statt für den verbrauchten Strom zu zahlen. Dynamische Stromtarife geben die Preisschwankungen an der Strombörse an die Haushalte weiter.
Roland Schüren / Bäcker
Gerade noch schnell auch die letzte leere Karre aufgeladen. - Ach Mist! Morgen, am Sonntag gibt’s ja sogar 50 anstatt 20 Cent pro Kilowattstunde (nackich) für‘s E-Auto.
Steht noch irgendwo was leeres rum, was ich Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr für mehr als Umme laden kann? 😁 Ma’ kucken…
🇩🇪⚡️₿ Deutschland – das nächste Mining-Paradies?
Heute zwischen 12 und 16 Uhr laufen bei uns alle Miner auf Volllast. Warum? Weil Strom in diesem Zeitfenster praktisch gratis ist. Solche Chancen nutzt man.
Nicht nur unsere PV-Anlage auf dem Dach liefert Energie – wir ziehen zusätzlich alles Sinnvolle aus dem Netz. Wenn Energie im Überfluss vorhanden ist, sollte man sie intelligent einsetzen, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen.
Für uns heißt das heute: Wir rechnen nicht in Euro pro kWh – wir rechnen in Bitcoin. Aktuell sind das rund 106 Satoshis pro kWh. Direkt in die Wallet. 🔥
Und das Beste daran: Die entstehende Wärme geht nicht verloren. Warmwasser gibt es gleich mit dazu. Mit Pufferspeicher lässt sich sogar Energie über bewölkte Tage hinweg sinnvoll nutzen.
Die spannende Frage ist: Stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung?
Wird flexibler Verbrauch zum Schlüssel für unser Stromsystem?
Simone Peter / LinkedIn
Heute am frühen Nachmittag rauschen die Börsenstrompreise im Deutschland auf -480 € je MWh herunter. ☀️ Auch in unseren Nachbarstaaten sind ähnliche Werte zu beobachten.Für Menschen mit dynamischen Tarifen lohnt es sich, die mobilen 🚗 und stationären Speicher 🔋heute über Tag (und besonders in der günstigsten Zeit zwischen 14 und 15 Uhr) mit Strom zu füllen. Es ist aber auch ein weiterer Weckruf, endlich alle Formen von Flexibilität anzureizen und die smarte Infrastruktur voranzutreiben, um Erzeugung und Verbrauch von Strom in Echtzeit zur Entlastung der Netze in Einklang zu bringen. ⚡️
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