Sonntag, 22. Februar 2026

Bürgermeisterbewerbung nach 5 Jahren erfolglosem Klimakonsens - „kein Geld, kein Wille"

 

Klima-Kundgebung zur OB-Wahl in Ravensburg Ravensburg. Vor einem gespannten Großbanner, mit der Aufschrift, 5 Jahre Klimakonsens - „kein Geld“, kein Wille, Klimahölle stellte der Ravensburger OB-Kandidat, Samuel Bosch (23), am Samstag, 21. Februar auf dem Marienplatz erstmals Auszüge aus seinem umfangreichen Wahlprogramm vor und beantwortete zahlreichen Fragen von Passant:innen. 



Hart ging er dabei immer wieder mit der unzureichenden Klima- und Sozialpolitik von Teilen des Ravensburger Stadtrats und dem derzeit amtierenden Stadtoberhaupts ins Gericht. Bei so unterschiedlichen Themen wie Energiewende, dem hohen Leerstand von Wohnraum in Ravensburg, der Verkehrspolitik, der kostenfreien Kita für untere und mittlere Einkommen oder CO2-Reduktion, warf er seinem Konkurrenten Rapp um den OB-Posten, „Verbal-Ökologie“ und Untätigkeit vor. 

Unterstützt wurde der gelernte Baumpfleger u.a. von Wolfgang Ertel, der die Aussagen von Bosch aus Sicht der „Scientists for Future – Ravensburg“ wissenschaftlich untermauerte.

Wie Bosch kritisierte auch Ertel, dass sich Ravensburg sukzessive vom einstimmig beschlossenen Klimakonsens verabschiedet hat. Rühmliche Ausnahme sei der begonnene Ausbau der Fernwärme, deren Quellen allerdings immer noch mit fossilen Energieträgern(Öl, Kohle, Gas) betrieben würden.

Einen Sonderapplaus, erntete der Moderator der Veranstalter, als dieser die zahlreichen Vertreter:innen der Schwäbischen Zeitung in Abwesenheit begrüßte und zu einer fairen Berichterstattung zur OB-Wahl aufforderte.

Das komplette Wahlprogramm von Bosch ist nachzulesen unter: www.rav-klima-gerecht.de

und 

https://www.instagram.com/rv_klima_gerecht?igsh=MTBkZ3Q2dWdwN3Np

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