Alix Willemez, LinkedIn
Jaaa! Aber nein.
Jahrelang war der Aralsee unsere liebste Umwelthorrorgeschichte.
Ein Meer, das fast von der Landkarte getilgt wäre.
Fischerboote, die in der Wüste gestrandet sind.
Gemeinden, die von salzigem, giftigem Staub vergiftet wurden.
Und lassen Sie uns das klarstellen:
Der Großteil dieser Katastrophe ist heute noch real.
Der Aralsee als Ganzes wurde NICHT gerettet.
Aber das ist nicht die ganze Geschichte.
Im Norden des Aralsees geschah etwas Unerwartetes. Kasachstan traf eine sehr wenig glamouröse Entscheidung:
Verwalten Sie das Wasser richtig.
Sie bauten den Kok-Aral-Staudamm.
Sie stellten kontrollierte Abflüsse aus dem Syr-Darya-Fluss wieder her.
Sie haben akzeptiert, dass man nicht alles rettet, aber trotzdem das, was man noch retten kann.
Und die Natur reagierte.
- Die Wasserstände stiegen.
- Der Salzgehalt ist gesunken.
- Fisch kam zurück.
- Die örtlichen Fischereien wurden wieder geöffnet.
Nicht wegen eines Wunders. Aber weil der Druck auf das Ökosystem verringert wurde.
Meine Meinung:
Der Aralsee beweist etwas, das wir oft vergessen: Ökosysteme sind kein zerbrechliches Porzellan.
Sie sind widerstandsfähige Systeme, solange wir aufhören, sie über ihre Grenzen hinaus zu treiben.
Das ist kein Märchen einer vollständigen Restaurierung.
Es ist besser als das.
Es ist der Beweis, dass der Umweltverfall nicht immer irreversibel ist, aber Erholung erfordert Disziplin, Geduld und politischen Mut.
Und ja, das sind gute Nachrichten.
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