Christoph Bautz /Campact e.V. / LinkedIn
Die Lage ist zu ernst, um leise zu bleiben.
Während die Energiepreise steigen und der Krieg im Iran uns unsere fossile Abhängigkeit brutal vor Augen führt, bremst Wirtschaftsministerin Katherina Reiche den Ausbau der Erneuerbaren massiv aus.
Das Netzpaket, das neue Heizungsgesetz, Kürzung der Solarförderung –
all diese Maßnahmen von Reiche zielen darauf ab, unsere Abhängigkeit von Gas und Öl künstlich zu verlängern.
Das ist nicht nur klimapolitisch katastrophal.
Es ist sicherheitspolitisch extrem fahrlässig – und sozial ungerecht.
Denn fossile Energien bedeuten: Abhängigkeit von Autokraten, volatile Preise und immer neue Krisen.
Dagegen bedeuten Erneuerbare: stabile Kosten, mehr Unabhängigkeit und eine Energieversorgung, die endlich in Bürger*innenhand liegt.
Das sehen inzwischen große Teile der Gesellschaft so: Reiches Pläne haben viele gegen sie aufgebracht, von Wirtschaft und Wissenschaft bis zu Parteifreunden und dem Koalitionspartner SPD. In der Folge hat das Kabinett schon eines ihrer Gesetze von der Tagesordnung genommen; am Ende müssen womöglich die Koalitionsspitzen entscheiden.
Und diese Koalitionsspitzen kann nun ein breiter Widerstand dazu bewegen, Reiches Agenda zu kippen. Während die Ex-Lobbyistin einfach Politik für fossile Konzerne macht, müssen SPD und Union genau schauen, wie ihre Klientel tickt.
Deshalb gehen wir am Samstag, den 18. April, bundesweit auf die Straße.
In Berlin, Hamburg, Köln und München ruft ein breites Bündnis – von Campact e.V. über Fridays for Future Deutschland bis Greenpeace Deutschland und Deutsche Umwelthilfe und viele mehr – zu großen Demonstrationen auf: „Erneuerbare Energien verteidigen!“
Mit diesen Demonstrationen zeigen wir:
Die Breite der Gesellschaft steht gegen den Frontalangriff von Katherina Reiche auf und für die Energiewende ein.
Die Menschen wollen, dass die Bundesregierung uns endlich unabhängig macht von Öl und Gas aus der Hand von Autokraten – und den Ausbau der Erneuerbaren jetzt massiv beschleunigt.
Und noch etwas ist dabei entscheidend: Besonders viele Handwerker*innen, Windprojektierer, Solarinstallateur*innen und Hausbesitzer*innen werden mit uns auf der Straße sein – also genau die, die oft als Kernwähler*innen der Union gelten.
Genau daraus entsteht politischer Druck.
Druck auf die Bundesregierung um von Reiche endlich eine grundlegende Kurskorrektur zu verlangen.
Die Chance dafür ist da.
Denn erneuerbare Energien sind längst nicht nur Klimaschutz. Sie sind die Grundlage für wirtschaftliche Stabilität, soziale Gerechtigkeit und unsere nötige Unabhängigkeit.
Sie gehen jetzt alle an.
Deswegen ist nun der Moment, Haltung zu zeigen.
📍 18. April
📍 Berlin, Hamburg, Köln, München
Wir sehen uns auf der Straße.
Die Zeit läuft. Gerne weitersagen.
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