Dänische Botschaft in Deutschland / LinkedIn
Es sieht fast danach aus, als könne Deutschland an diesem Wochenende das Ende der Heizperiode einläuten. Ein guter Zeitpunkt zurückzuschauen – und zwar auf diese Zahlen:
So heizen Dänemark & Deutschland!
Während in Deutschland viel über Wärmewende diskutiert wird,
ist Fernwärme in Dänemark längst fast flächendeckend vorhanden.
Mit Wärme aus erneuerbaren Energien, Abwärme und Abfallverbrennung sind dort rund 75% der Fernwärme grün und bezahlbar. Das ist gut und wichtig, nicht nur fürs Klima, sondern vor allem für mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit.
Dänen frieren nicht… denn hier wurde früh auf kommunale Wärmeplanung, den konsequenten Ausbau von Wärmenetzen und auf die Nutzung von allen relevanten nachhaltigen Wärmequellen gesetzt. Das Ergebnis: Ein Großteil der Haushalte ist an die Fernwärme angeschlossen und die Wärme stammt überwiegend aus erneuerbaren Quellen.
Und auch in Deutschland ist man schon gut dabei: In Nordrhein-Westfalen liegen mit knapp 5.000 Kilometern Fernwärmenetz die meisten Leitungen – Rekord unter den Bundesländern. Schaut man auf den Anteil der Haushalte mit Fernwärmeanschluss, führt Mecklenburg-Vorpommern mit rund 38%. Knapp dahinter: Berlin (37,6%), Hamburg (32,1%), Sachsen (29%) und Brandenburg (28,8%). [BDEW, 2023]
Auch wenn rund 80% der Wärme in deutschen Wärmenetzen noch aus fossilen Energieträgern stammen, hat Fernwärme enormes Potenzial für die Wärmewende. Denn wenn fossile Kraftwerke oder Industrieanlagen ohnehin laufen, ist es sinnvoll, die dabei entstehende Abwärme zu nutzen. Fernwärme kann hier Effizienz schaffen, indem sie diese Energie auffängt und nutzbar macht.
Mehr dazu in den verlinkten Artikeln in den Kommentaren hier
Viktoria Jurk • LinkedIn
„Dänemark hat die größten Solarthermieanlagen mit mehreren 1.000,00 m2, die direkt an die Fernwärme-Netze angeschloßen sind.
Die Anlagen liefern schon weit mehr als 25 Jahre fossilfreie Energie zum heizen.
Im dänischen Esbjerg steht die weltgrößte Wärmepumpe und entnimmt die Energie direkt aus dem Meer.“
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen