Donnerstag, 19. März 2026

Podcast: Während die Politik beim Klimaschutz kneift, schaffen die Gerichte Fakten

Stefanie Hauer / LinkedIn

Ein Verfahren nach dem anderen bestätigt: Unternehmen haften für den Klimaschaden, den sie verursachen. Und das gilt zivilrechtlich, ist also unabhängig davon, was die jeweiligen Regierungen machen. Denn jeder darf zwar wirtschaften – aber niemand darf dabei den Nächsten schädigen. Seit spätestens 1965 wussten die Großemittenten, was sie anrichten. Sie haben keinen Anspruch darauf, immer so weiterzumachen. 

Was Sie vielleicht als zufällige Aneinanderreihung von Gerichtsverfahren wahrnehmen, deren Headlines es in die Medien schaffen, ist tatsächlich eine clevere Strategie. Es ist die Strategie von Dr. Roda Verheyen, die Rechtsanwältin, die unsere Zukunft verteidigt. Im Planetary Business-Studio beeindruckt sie mich mit ihrer Klarheit und der Gewissheit zu gewinnen. Auch wenn es unfassbar lange dauert. Allein der erste Prozess gegen RWE lief über zehn Jahre. 

Über den Weg der Gerichte macht Roda Verheyen klar, dass Großemittenten wie zum Beispiel Heidelberg Materials für ihre externalisierten Kosten haften. Sie zeigt auf: Für die Erderhitzung und deren Folgen gibt es Verantwortliche. Das eröffnet völlig neue Perspektiven für Schadensersatzklagen weltweit.

Ich glaube, was der Wirtschaft am meisten schadet, ist dieses Hin und Her in der Klimapolitik. Unternehmen brauchen Planungssicherheit. Für diese Orientierung können die Gerichte jetzt sorgen. Und sie schaffen damit auch Konsequenz im Wettbewerb. 

Hören Sie jetzt die sehr beeindruckende Podcastfolge „Das Recht auf Zukunft – mit der Anwältin Dr. Roda Verheyen“. Alle Folgen von Planetary Business finden Sie überall dort, wo Sie gerne Podcasts hören. 

Hören Sie die ganze Folge mit Dr. Roda Verheyen auf Spotify hier

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