Mittwoch, 25. März 2026

Die EU zeigt, wie günstige, saubere Energie geht. Und Katherina Reiche tut in Berlin alles, um genau das zu verhindern.

https://www.ews-schoenau.de/blog/artikel/buergernahe-energiewende-unter-druck

Michael Bloss:

Greens/EFADie Botschaft aus Brüssel ist eindeutig: Bürgerenergie macht Strom günstiger, unabhängiger und krisenfester. Wer Strom selbst produziert, ist fossilen Preisschocks viel weniger ausgeliefert. Gerade jetzt sieht man wieder, was fossile Abhängigkeit kostet. Wenn Öl- und Gaspreise hochschießen, zahlen am Ende die Menschen. 

Bürgerenergie ist bezahlbar, dezentral und damit auch robuster.

 Doch während die EU Bürgerenergie stärkt, macht die Bundesregierung Politik für die alten Interessen der Energiekonzerne. Reiche bremst alles aus, was die Energiewende für Menschen einfacher machen würde und verstärkt damit unsere Abhängigkeit von ihren alten Arbeitskolleg*innen aus der fossilen Energiebranche. Statt Geld in der Region zu halten, bleibt Deutschland damit im fossilen Modell hängen - zum Vorteil weniger Konzerne. Reiche versucht, ihre teuren fossilen Träume möglichst unter dem Radar der Öffentlichkeit zu behalten, um mit diesem Irrsinn durchzukommen. Lassen wir das nicht zu! Wir machen Druck in Berlin, indem wir für alle transparent machen, was Reiche vorhat!

Dass die EU-Kommission diesen Weg jetzt so klar unterstützt, ist auch ein Erfolg von jahrelangem Druck. Wir haben lange dafür gekämpft, Bürgerenergie attraktiv zu machen


Genau deshalb ist dieser Moment so wichtig:
Er zeigt, dass es anders geht. 

Aber wenn wir diese Alternative jetzt nicht groß machen,
wird Reiche ihren fossilen Kurs weiter
als alternativlos verkaufen.


In den nächsten Tagen wird sich entscheiden, welche Erzählung sich durchsetzt: Die der Gaslobby oder die der Bürgerenergie. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass günstige Energie nicht von oben bei Konzernen entsteht, sondern vor Ort bei den Menschen.

Herzliche Grüße aus Brüssel

Michael Bloss MdEP 




Udo spart Energie‬  ‪@udogreenenergy.bsky.social‬

2500 bis 3000 Energiegemeinschaften sind es aktuell, gut ein Drittel davon lokale Genossenschaften. 

„Die Angst vor einem dezentralen Energiesystem ist in Teilen der Politik groß, die Bürgerenergie wird in ihrer Entwicklung behindert“ 

hier  Bürgerenergie  Von Daniela Schröder


‪Franklin Tummescheit  ‪@ftummescheit.eurosky.social‬

Reiche war bis 2025 Vorstandsvorsitzende von Westenergie – einer Tochter des Gasriesen E.ON.
Jetzt streicht sie als Ministerin die EEG-Förderung für private Solaranlagen.
Zufall? - Oder System? Die Gaslobby jubelt jedenfalls.

Der EEG-Entwurf sieht vor: Keine Förderung mehr für neue PV-Anlagen auf Hausdächern.
Experten warnen vor einem „Shrinking Roof“-Effekt.
Anstatt das Potenzial zu nutzen, werden Anlagen nur noch so klein wie nötig gebaut.
Das ist keine Reform, das ist gezielte Sabotage.

Reiche behauptet, PV-Anlagen rentierten sich auch ohne Förderung. 
Doch die Realität: Hohe Fixkosten, fehlende Messsysteme und die Abwertung von Mittagsstrom machen private Anlagen unattraktiv. 

Wer leidet? - Der Bürger. 

Wer profitiert? - Die Fossilkonzerne.

Was für ein seltsamer Zufall!

Wissenschaft und Wirtschaft sind sich einig: Ohne Förderung bricht der Ausbau der Dach-PV ein – genau das Segment, das bisher von Privatleuten und Genossenschaften getragen wird.

Statt Bürgerenergie zu stärken, wird sie zerstört.

Es entsteht der Eindruck, dass genau das Reiches Ziel ist.
Reiche plant, den Anschlussvorrang für Erneuerbare im Netz zu schwächen. 
Betreiber neuer Wind- und Solaranlagen sollen in Engpassregionen 10 Jahre lang keine Entschädigung bei Abregelung erhalten. 

Das ist eine gezielte Abschreckung der Investoren. 
Hier lässt man nicht den Markt regeln, 
 sondern regelt den Markt von außen. 

Das hat die Reiche zusammen mit dem damaligen Umweltminister Peter Altmaier (CDU) schon einmal gemacht - 2012.
Und dabei hat sie damals die deutsche Photovoltaikindustrie mit 100.000 Arbeitsplätzen zerstört- darin hat die Reiche also schon Übung.

Ihre „Kraftwerksstrategie“ setzt auf 20 GW neue Gaskraftwerke – ohne Wasserstoff-Pflicht.
Ein Geschenk an die Fossilkonzerne.

Die EU warnt vor dieser Abhängigkeit. Reiche ignoriert es und forciert diese Abhängigkeit.

Frage an die Ministerin: Handeln Sie im Interesse Deutschlands und der Deutschen – oder doch ausschließlich im Auftrag Ihrer alten Arbeitgeber?

Ihre Biografie wirft Fragen auf: Aus der Politik in die Gas-Konzerne, zurück in die Politik - und nun Politik offensichtlich für die Gaskonzerne.

Reiche handelt gegen jede wissenschaftliche Evidenz.

Sie macht Deutschland erpressbar – durch fossile Abhängigkeit und hohe Energiepreise.

Das ist nicht nur wirtschafts- und energiepolitisch idiotisch, sondern auch sicherheitspolitisch.

Das ist kein Versagen, das ist Absicht.

Es gibt Wege, diese Politik mit Klagen zu stoppen: Die Zukunftsklage von Greenpeace zeigt, wie Bürger:innen die Regierung zur Rechenschaft ziehen können.Das setzt allerdings voraus, dass die Regierung Gerichtsurteile akzeptiert - und so sieht es momentan nicht mehr aus!


‪Simon M‬ ‪@simonma.bsky.social‬

Was zusätzlich auf dem Tisch ist ist ein Baukostenzuschuss für Netze, der selbst dann gezahlt werden soll wenn am Netz gar nichts gemacht werden muss.

Im Gespräch sind 100 € pro kWp. Zusätzlich sind Einspeisenetzentgelte im Gespräch.
Im Komplettpaket würde das bedeuten, dass ein neuer Anlagenbetreiber nicht nur nichts mehr für die Einspeisung bekommen würde (was noch irgendwie halbwegs kompensierbar wäre), sondern noch aktiv zur Kasse gebeten werden würde einmalig beim Bau mit einer 4 Stelligen Summe und zusätzlich für die Einspeisung. Im Gespräch sind bis zu 5 ct je kWh.

Es reicht Gundel Gaukeley offenbar nicht die Anlagen nicht länger zu vergüten, es soll aktiv in den Markt eingegriffen werden um diese künstlich teurer zu machen und möglichst den Ausbau dieser Kleinanlagen komplett abzuwürgen.

Gleichzeitig zielt das Gesetzespaket darauf die Risiken für die Betreiber von Wind und Solarparks zu erhöhen, auch um kleinere Betreiber wie Bürgerenergiegenossenschaften aus dem Markt zu drängen und den Ausbau von Großanlagen wieder zunehmend in die Hand von Konzernen wie Eon zu legen.

Es ist zu 100% offensichtlich das das reine Lobbypolitik ist.




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