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Vorwurf der grünen Schmutzkampagne nur Debattenverzerrung?
Nach der Wahl in Baden-Württemberg machte die Union, vor allem Jens Spahn, die Grünen für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Diese hätten mit einer „Schmutzkampagne" dafür gesorgt, dass Manuel Hagel nicht Ministerpräsident wurde.
Dazu findet Jana Hensel, ZEIT-Journalistin, gestern Abend bei "Hart aber Fair" klare Worte:
„78% Prozent der Menschen in Baden-Württemberg sind nicht zufrieden mit der Politik von Friedrich Merz. Deswegen redet natürlich die CDU auch seit gestern von der Schmutzkampagne, weil sie diese Debatte nämlich eigentlich fürchtet.“
weiter sagte sie:
Es war eben kein schmutziger Wahlkampf, so wie die CDU es plötzlich (9:40) heute - für mich stark überraschend - betont. Eigentlich sind beide ganz fair miteinander umgegangen.....
(20:00) In Wahrheit hat Özdemir einen Wahlkampf gemacht und der hat sich hat sich dann doch von der CDU unterschieden...er hat auf jene Menschen in BW gesetzt, die in der ökologischen Transformation der Wirtschaft eine Chance sehen und keine Bedrohung
zum Wahlerfolg der AFD: Wir haben seit 2015 die Debatte dass eigentlich die Union zuständig sei für die Wähler und Wählerinnen der AFD weil die Probleme mit der Migrationskrise und der Migrationspolitik von Angela Merkel sozusagen sichtbar wurde... Wenn man sich ein bisschen mit der ostdeutschen Geschichte befasst, sieht man: es beginnt eigentlich mit der Einführung von Harz 4.
Und Unter der Wut, unter der Abkehr und dem Abschied von der Demokratie liegen eigentlich handfeste soziale und ökonomische Fragen und die muss die Politik wieder stärker adressieren.
🔗 Die gesamte Sendung "Hart aber fair" zum Nachschauen: hier
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