Ingwar Perowanowitsch •
Darin bezeichnet die CDU Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Gitta Connemann E-Fuels für einen "großen Schritt für die Menschheit" und für eine „neue saubere" Perspektive zum Verbrenner.
Doch alle Experten widersprechen. Daraufhin Connemann: "Wissenschaftler können sich auch täuschen“ und sagt während sie einen Kanister E-Fuels hält: "Nicht, dass ich noch anfange zu schnüffeln, ich mag den Geruch.“
Ganz ehrlich: Diese E-Fuels Werbung der CDU stinkt für mich zum Himmel. Von wem werden die bezahlt, dass ausgerechnet die Partei, die bei jeder Gelegenheit „Technologieoffenheit“ betont so offensiv und gegen jeden wissenschaftlichen Sachverstand für einen Kraftstoff wirbt?
hier Mirko Lange
"'Nicht, dass ich noch anfange zu schnüffeln, ich mag den Geruch', sagt die CDU-Politikerin Gitta Connemann, Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, während sie an dem Einfüllstutzen eines Spritkanisters, riecht.
Darin schwappt eine hellblaue Flüssigkeit, sogenanntes E-Fuel." Was für ein schöner Einstieg in den Artikel auf tagesschau.de von heute Morgen. Und weiter: „Manche Wissenschaftler können sich auch täuschen,“ sagt sie, und wischt damit Bedenken gegen E-Fuels vom Tisch.
#DerKonsens
Was hier passiert, ist kein Ausrutscher, sondern ein Muster. Was hier passiert, ist kein offener Streit zwischen zwei gleichwertigen Zukunftspfaden. Die CDU versucht gerade, die physikalische Realität politisch zu überstimmen. Denn die wissenschaftliche Lage ist seit Jahren eindeutig: E-Fuels sind extrem energieineffizient, teuer, knapp und nur dort sinnvoll, wo es keine Alternative gibt: Luftfahrt, Schifffahrt, Teile der Industrie. Das ist ganz klarer Konsens.
#GroßerSchrittFürDieMenschheit
Trotzdem stellt sich Gitta Connemann vor einen Kanister, schnuppert daran und erklärt das zum „großen Schritt für die Menschheit“. Das ist keine Naivität. Das ist symbolische Politik gegen besseres Wissen. Der Satz „Manche Wissenschaftler können sich auch täuschen“ ist dabei der eigentliche Skandal. Denn er sagt übersetzt: Wenn Fakten politisch unbequem sind, erklären wir sie zur Meinung. Das ist das AfD-Playbook.
#Hoffnungsgaslighting
Was die CDU hier betreibt, ist strategisches Hoffnungsgaslighting. Man erzählt den Menschen: Ihr müsst euer Verhalten nicht ändern. Ihr müsst nichts lernen. Ihr müsst nichts loslassen. Irgendwann kommt eine technische Wunderlösung, die alles so lässt, wie es ist. Das ist genau das, was den Umstieg verzögert.
#DerEffekt
Das Entscheidende ist der systemische Effekt: Nicht, ob E-Fuels theoretisch existieren könnten. Sondern was ihre politische Erzählung heute anrichtet. Sie bindet Investitionen. Sie verunsichert Märkte. Sie bremst Infrastruktur. Sie gibt der Autoindustrie einen Vorwand, den Wandel zu verschleppen. Und sie verkauft Zeit, die wir nicht haben.
#Nostalgie
Wenn dann auch noch Friedrich Merz das Verbrenner-Aus aufweichen will und die EU plötzlich von 100 auf 90 Prozent Emissionsminderung zurückrudert, ist klar: Das ist kein technischer Diskurs mehr. Das ist machtpolitische Nostalgie. Der eigentliche Zynismus liegt darin: Intern weiß das Wirtschaftsministerium all das. Keine Großanlagen. Mehrfach höhere Kosten. Enorme Unsicherheiten. Und trotzdem wird öffentlich das Gegenteil suggeriert. Das ist keine Unwissenheit. Das ist bewusste kognitive Dissonanzproduktion.
#Fazit
Man könnte heulen. Hier wird nicht über Antriebe gestritten. Hier wird gerade das Grundprinzip moderner Politik beschädigt: dass Entscheidungen sich an überprüfbarer Wirklichkeit orientieren müssen. Und ja: E-Fuels haben eine Zukunft. Aber wer sie heute zum Rettungsring für den Verbrenner erklärt, verbrennt nicht Kraftstoff, sondern Vertrauen.
Mario Buchinger •
Es gibt ja noch immer einige #Realitätsallergiker, die #eFuels für die bodengebundene Mobilität für eine Option halten. Diese Leute haben bekanntermaßen in #Physik gepennt und sind voll im Raum der #Wissenschaftsfeindlichkeit.
Eine dieser Faktenflüchtlinge ist Gitta Connemann. Sie ist Vorsitzende des neoliberalen #GierFrisstHirn-Vereins #MIT und Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, wo ihre Chefin eine #Fossil-Lobbyistin ist.
Und diese besagte Frau Connemann wird im Bezug auf #eFools zitiert mit
"Nicht, dass ich noch anfange zu schnüffeln, ich mag den Geruch"🤦♀️
Ich kenne Frau Connemanns Drogenkonsum nicht, aber die Vorliebe für den Geruch toxischer Flüssigkeiten ist schon sehr verstörend und erklärt auch die Tatsache, dass sie die Entwicklung von E-Fuels für einen "großen Schritt für die Menschheit” hält.🤦♀️
Die Mondlandung, die Erfindung der Impfung, die Feststellung, dass die Andromeda-Galaxie kein Teil unserer Milchstraße ist, all das sind große Schritte für die Menschheit.
Aber eine Ersatzplörre für stinkende, rollende Heizungen, die noch immer giftige Abgase und Lärm produzieren und wo es längst eine weit überlegene Technologie gibt, soll ein "großer Schritt für die Menschheit” sein? Echt jetzt?
Nachdem ich in einem Beitrag gestern die Wissenschaftsfeindlichkeit von Herrn #Merz dokumentiert habe, kommt hier die nächste Vertreterin der CDU Deutschlands mit wissenschaftsfeindlichem Unsinn.
⛔Es gibt WELTWEIT kaum Projekte, die E-Fuels Herstellung vorsehen. Selbst wenn alle umgesetzt würden, würde die Menge nur für 10% des Bedarfs der Industrie, Luftfahrt und Schifffahrt nur für Deutschland(!) reichen.
⛔Von diesen Projekten sind nur 1-2% finanziert.
⛔Die Herstellung braucht Unmengen an Energie und das fertige Produkt wird dann extrem ineffizient in Bewegung umgesetzt.
⛔Die Herstellkosten für die Ersatzplörre (ohne Transport, Marge, Steuern, etc.) liegen aktuell bei >10€/l. Perspektivisch sollen es mal 2-3€/l werden (damit würde ein Liter 4-5€ kosten). Das ist niemals wettbewerbsfähig.
⛔Gesundheitsgefährdung durch giftige Abgase und Lärm bleiben.
‼️ E-Fuels werden die sterbenden Verbrenner nicht retten! Der #Verbrenner ist tot.
Und da hilft es auch nicht, wenn Frau Connemann dann sagt:
"Wissenschaftler können sich auch täuschen”. 🤦♀️
Klar, können sie. Aber der 2.HS der Thermodynamik ist eindeutig. Auch an diesem Satz sieht man, wie ignorant und realitätsavers Leute wie Frau Connemann sind und wie sehr sie gegen jeden Verstand und alle Offensichtlichkeiten sterbende, alte, toxische Technologien erhalten wollen.
Aber klar. Das Problem mit der #Ideologie haben natürlich immer andere, besonders die ach so bösen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Forderungen nach Aufhebung des "Verbrennerverbots" zerstören den letzten Rest der Autoindustrie
https://youtu.be/1pQwk4tMAnY?si=ZL4_RnhKfuDT47ba
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