Sonntag, 24. Oktober 2021

Fast 4 Millionen Menschen arbeiteten 2020 weltweit für die Photovoltaik

 


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Fast 4 Millionen Menschen arbeiteten 2020 weltweit für die Photovoltaik

„Das Potenzial der erneuerbaren Energien zur Schaffung menschenwürdiger Arbeit ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass wir uns nicht zwischen ökologischer Nachhaltigkeit einerseits und der Schaffung von Arbeitsplätzen andererseits entscheiden müssen. Die beiden können Hand in Hand gehen“, so Guy Ryder, Generaldirektor der ILO. So würden weltweit durch die Energiewende immer noch neue Jobs geschaffen, etwa in Vietnam und Malaysia, die zu den wichtigsten Exporteuren von Photovoltaik-Komponenten gehörten.

Irena betont, dass die Ausschöpfung des Beschäftigungspotenzials im Erneuerbaren-Bereich auch von ehrgeizigen politischen Maßnahmen abhänge. „Neben der Umsetzung, Ermöglichung und Integration von Maßnahmen für den Sektor selbst müssen strukturelle Hindernisse in der Wirtschaft insgesamt überwunden und mögliche Ungleichgewichte zwischen Arbeitsplatzverlusten und -zuwächsen während der Wende minimiert werden.“ ILO hat Schätzungen in einem globalen Nachhaltigkeitsszenario vorgenommen, wonach bis 2030 etwa 24 bis 25 Millionen neu geschaffenen Arbeitsplätze den Verlust von sechs bis sieben Millionen Arbeitsplätzen bei weitem übertreffen. Rund fünf Millionen Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, würden zudem einen neuen Job im gleichen Beruf in einer anderen Branche finden. Irena rechnet damit, dass bis 2050 insgesamt 43 Millionen Menschen im Erneuerbaren-Sektor beschäftigt sein werden.

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