Das rechte Kampagnenportal NIUS nannte sich "Stimme der Mehrheit",
bis selbst ihnen klar wurde, dass dieser Claim angesichts der miserablen Zahlen nicht mehr haltbar ist.
Ein kurzer Abriss über die aktuellen Zahlen von Julian Reichelts NIUS.
T-Online berichtet: "Das Portal hat im dritten Jahr seines Bestehens den Verlust noch ausgebaut" und "die Abo-Einnahmen sind (..) vergleichsweise winzig, (..) die Zahl der Leser ist zuletzt auf ein Rekordtief gefallen". Bisher hat NIUS in drei Jahren ein Minus von 33 Millionen (!) Euro erwirtschaftet. Was für jede seriöse Nachrichtenseite das sichere Aus bedeuten würde, ist dank Multimillionär Frank Gotthardt für NIUS kein Problem - der steckt einfach weiter Geld in das Projekt. Bisher mehr als 50 Millionen Euro.
Das Geschäftsmodell, mit Hass, Spaltung und künstlicher Empörung Klicks zu generieren, funktioniert offenbar nur als teures Hobby eines Multimillionärs. Die Erzählung von NIUS als "Stimme der Mehrheit" oder „erfolgreiche Medienalternative“ scheint mehr als fraglich.
"Nach aktuellen Zahlen des Fachportals meedia.de ist die Seite nius.de im April so selten besucht worden wie noch nie in ihrer Geschichte. (..) Inzwischen ist "Nius" demnach abgerutscht auf Platz 177 unter den reichweitenstärksten Seiten mit inhaltlichem redaktionellem Angebot", so t-online weiter.
Und trotzdem schaffen NIUS und Co. es, Debatten zu bestimmen. Weil sie täglich Social Media mit hunderten Content Pieces fluten und - im Fall von NIUS gepampert von einem Multimillionär - ihre Agenda mit viel Geld in die Welt pressen.
Wir bauen mit dem Edelweiss Netzwerk ein Netzwerk gegen die Medienmacht der Neuen Rechten. Gegen Desinformation, gegen gezielte Hetze, gegen die Normalisierung solcher Methoden. Komm dazu!
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