Ich frage mich schon lange, weshalb der e-Boom nicht schon längst gezündet hat in der Landwirtschaft: Haben nicht die Landwirte mit ihren riesigen Scheunendächern voller PV die allerbesten Voraussetzungen dafür?
Leo Fellinger / LinkedIn
DIESEL-MYTHOS IN DER LANDWIRTSCHAFT – ELEKTRO IST LÄNGST PRAXISREIF
Während in Österreich weiter über Diesel-Subventionen diskutiert wird ("in der Landwirtschaft geht es nicht anders"), zeigen innovative Hersteller längst das Gegenteil.
Zeit für einen Perspektivwechsel, denn viel richtiger wäre ein radikaler Ansatz: Diesel-Gelder schrittweise in den Aufbau von Ladeinfrastruktur auf den Höfen, in Förderungen für Elektrotraktoren und in Forschung für autonome Systeme umzuleiten. Die Landwirtschaft kann elektrisch – und sie wird es. Die Frage ist nur, wann...
Details: hier
Kommentar Daniel Mautz
Die Agrardiesel-Subvention ist das teuerste Beruhigungsmittel der europäischen Agrarpolitik
"In der Landwirtschaft geht es nicht anders." Diesen Satz hört man in jeder agrarpolitischen Debatte. Er klingt nach Sachzwang. Er ist aber vor allem eine Schutzbehauptung für fossile Besitzstände.
Denn die Elektrifizierung der Landwirtschaft ist längst keine Zukunftsvision, sondern industrielle Realität. Bayerische, schwäbische und Schweizer Hersteller liefern serienreife E-Traktoren.
- Tadus baut einen vollelektrischen Traktor mit 200-kWh-Wechselakku und bidirektionalem Laden.
- Fendt bringt den e100 Vario als Kompakttraktor für Hof, Kommune und Gemüsebau.
- Rigitrac liefert den weltweit ersten Serien-Elektrotraktor für Steillagen und Bergbetriebe. Europäische Wertschöpfung. Verfügbar. Jetzt.
Natürlich gibt es berechtigte Einwände. Schwere Feldarbeit über zwölf Stunden ist mit heutigen Akkukapazitäten noch nicht abbildbar. Bei 500 bis 900 Betriebsstunden im Jahr rechnet sich ein E-Traktor ohne Förderung derzeit nicht gegen Diesel. Das sagen Praktiker:innen, die selbst umsteigen wollen. Aber genau hier liegt der politische Hebel.
Bei Hofladern, Radladern und Teleladern ist Elektro schon heute wirtschaftlich überlegen. Keine Abgase im Stall, weniger Lärm, niedrigere Betriebskosten. Wer einmal elektrisch gefahren ist, will nicht zurück.
Das Narrativ "geht nicht" dient nicht dem Schutz der Landwirt:innen, sondern der Vertagung. Statt weiter fossilen Treibstoff zu subventionieren, müsste jeder Euro in Ladeinfrastruktur auf Höfen, in Kaufprämien für Elektromaschinen und in autonome Systeme fließen.
Die Technik ist da. Was fehlt, ist politischer Mut, Agrardiesel als das zu benennen, was er im Zeitalter der Klimakatastrophe ist. Ein subventionierter Anachronismus.
Herbert Diess 19. Dezember 2025
2025 war ein großartiges Jahr, das macht noch mehr Mut für 2026!
.... Gratulieren will ich zum Erreichten in 2025 und ermutigen zu weiteren Schritten im nächsten Jahr.
Gratulation an die Bundesregierung. Die lange (nicht nur) von der Automobilindustrie eingeforderte Befreiung der Auto-Batteriespeicher vom doppelten Netzentgelt macht endlich den Weg frei, das Auto sinnvoll als Speicher in das deutsche Energienetz zu integrieren.
The Mobility House und andere können nun die Lösungen vorbereiten, mit denen Elektro-Autofahren noch günstiger wird und wir endlich den Solarstrom auch wirklich in die Autos bringen – damit diese wirklich CO2 frei fahren.
Die Zukunft ist elektrisch:
Beim Fahren, Heizen, Antreiben in der Energieübertragung. 2026 wird es wieder viele regulatorische Möglichkeiten geben, dem günstigeren Strom aus erneuerbaren Quellen Vorrang einzuräumen – das sollte die Energieagenda sein. Weltweit liegt der Zubau an elektrischer Energie 2025 bei 80% weil die Photovoltaik (auch in Deutschland) die mit Abstand günstigste Form der Stromerzeugung ist. In Deutschland sind es immerhin 60%.
Damit ist die neu zugebaute Energie in Deutschland natürlich wieder teuerer als im Rest der Welt. Da ginge mehr! Zusammen mit den Speichern in den E-Autos wird elektrische Energie so günstig wie nie zuvor und damit zum Standortvorteil. Frau Bundesministerin, trauen Sie sich was zu! 2026 wird das Jahr der Speicher: stationäre und mobile Speicher werden schnell hochlaufen – beginnend mit den bidirektionalen E-Autos.
Gratulation Thomas Raffeiner ! The Mobility House hat sich für dieses Umfeld optimal vorbereitet: Trennung der Geschäftsfelder Energy und Solutions/ Charging (Ladelösungen für Industrie, Flotten und Privat) und Fokussierung auf das Zukunftsfeld Energie.
Die Anzahl der Stationärspeicher, die The Mobility House an den Strombörsen vermarktet, ist in 2025 kontinuierlich gestiegen und wird sich 2026 vervielfachen. The Mobility House hat damit in der Speichervermarktung mehr Erfahrung und Substanz als alle Wettbewerber, die mit Auto-Speichern Pilot-Auto-Flotten betreiben.
The Mobility House hat zudem mit dem Renault Projekt in Frankreich auch als einziges Unternehmen substanzielle Erfahrung bei der Aggregation der Autospeicher für die Vermarktung und in der Kundenbetreuung: Lademanagement, Mobilitätsbedarf, Abrechnung der Einsparungen,… Viele weitere Autohersteller bewegen sich derzeit deshalb gemeinsam mit The Mobility House in 2026 auf die Startline zum bidirektionalen Laden zu. 2026 wird The Mobility House damit endgültig ein Energieunternehmen und Partner für viele international tätige Autohersteller. Weiter so, mit noch mehr Selbstvertrauen und Mut!
Gratulation Jochen Hanebeck, und dem gesamten Vorstand von Infineon Technologies sowie den über 50.000 Infineon-Mitarbeitern. In einem weiter schwierigen und global hoch kompetitiven Wettbewerbsumfeld ist es dem führenden Unternehmen bei der Elektrifizierung von technischen Systemen (von Solarinstallationen, Windkraftanlagen über Hochspannungsgleichstrom-Übertragung bis zum Speichermanagement oder der effizienten Versorgung von Rechenzentren) gelungen, seine Marktposition weiter zu festigen und den technischen Vorsprung weltweit auszubauen. Genauso im Geschäftsfeld der Automobilhalbleiter, das Infineon ebenfalls global anführt. ....
2026 kommen auch für mich neue, zusätzliche Herausforderungen dazu. Ich freue mich riesig. Gemeinsam mit Partnern werden wir einen elektrischen Traktor zur Serienreife bringen.
Die Konzeptidee stammt von VW und ist wirklich einzigartig. Ein mittelgroßer, sehr universell einsetzbarer Traktor mit Wechselbatterie auf dem neuesten Stand der Elektrifizierung bei Batterie, Inverter, Antrieben. Er arbeitet unglaublich effizient und universell: vorwärts, rückwärts, Feldarbeit, laden, ziehen, Obstanbau, Weinbau, und dient – durch Wechselakkus – zusätzlich als Heimspeicher für den Solarstrom. Akkus wechseln – oder auch nur bidirektional Laden – beides wird möglich sein.
Mit The Mobility House zusammen vielleicht auch die gesamte Stromversorgung für die Landwirtschaft: zero zero: emissionsfrei und kostenlos Land bewirtschaften. Das ist doch eine Perspektive für 2026.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen