Donnerstag, 28. August 2025

Offshore-Windparks töten Meere? Oder: Wie man Fake News als Wissenschaft tarnt


Daniel Mautz  hier LinkedIn

Die WELT will uns weismachen, dass Offshore-Windparks ein neues ökologisches Risiko seien, weil sie angeblich giftige Chemikalien in die Meere leiten. 

Klingt dramatisch, ist aber nur die halbe Wahrheit.

Korrosionsschutzsysteme von Offshore-Anlagen können Metalle wie Aluminium, Zink oder Indium abgeben. Studien, etwa vom Plymouth Marine Laboratory, weisen auf mögliche Belastungen hin. Das ist wichtig zu beobachten. 

Niemand sagt jedoch, dass Windparks deshalb gestoppt werden sollen. Es geht um Monitoring, nicht um Panik.

Die Forschungslage ist eindeutig. Behörden wie BOEM in den USA prüfen genau, welche Chemikalien tatsächlich ins Meer gelangen und welche Effekte auftreten. Faktenchecker wie EDMO entlarven schon jetzt viele Behauptungen rund um angebliche Umweltfolgen als gezielte Desinformation.
Zum Beispiel hier https://lnkd.in/erTqnZ5k

Vor allem von fossilen Lobbygruppen, die kein Interesse daran haben, dass erneuerbare Energien ihr Geschäftsmodell verdrängen.

Offshore-Wind ist unverzichtbar für die Energiewende. Die eigentlichen Risiken liegen nicht in Windrädern, sondern in fossilen Interessen, die mit immer neuen Fake News den Umbau der Energieversorgung blockieren wollen.

Es geht nicht darum, Gefahren zu ignorieren. Es geht darum, sie wissenschaftlich einzuordnen. Und zu erkennen, wann Kritik nur eine Schleimspur der fossilen Lobby ist.

Link: https://lnkd.in/eUc83DaA

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