Sonntag, 4. Januar 2026

Kampf dem "Wasted Wind" in Deutschland durch Netzausbau

Das ist eine erfreuliche Neuigkeit, nun sollte noch dringend der Hochlauf der Smartmeter in Deutschland  erfolgen, um uns auf Kurs zu bringen.

Auch mit den netzdienlichen Speichern geht es vorwärts, es wurden große Fortschritte erzielt bei den Genehmigungsverfahren. Und wenn dann noch endlich die Autobatterien netzdienlich werden dürfen.....Clever finde ich auch die Idee, alte fossile Kraftwerke umzugestalten hier in moderne Kraftzentralen der Erneuerbaren. Dort liegen doch schon alle Anschlüsse bereit!

Bundesnetzagentur   LinkedIn

Ohne Stromnetz keine #Energiewende. 

Aber wie läuft es beim Ausbau der Netze? 2025 haben wir die Fortschritte aus 2024 nochmals übertroffen!

„Wir haben den Ankündigungen des letzten Jahres Taten folgen lassen. Auf ein Rekordjahr der Stromnetz-Genehmigungen folgt ein weiteres", sagt Klaus Müller.

Zum ersten Mal wurden die Genehmigungsverfahren für große #Stromautobahnen vollständig abgeschlossen. Die Vorhaben #ANord, #Ultranet, #SuedLink und #SuedOstLink haben nun allesamt eine Baugenehmigung. Zusammen haben diese großen Nord-Süd-Verbindungen eine Länge von über 1.800 km. 

Zukünftig werden sie den in der Nordsee und an Land erzeugten Windstrom und die im Süden Deutschlands erzeugte Solarenergie abtransportieren.

Weitere Informationen zum Stand des Netzausbaus gibt's hier: https://lnkd.in/dVKxUVKj


Spiegel hier  02.01.2026

Bundesnetzagentur genehmigt mehr als 2000 Kilometer neue Stromautobahnen

Die Energiewende hat im vergangenen Jahr zumindest in Teilbereichen Fortschritte gemacht. 2025 genehmigte die Bundesnetzagentur so viele Kilometer Stromleitungen wie noch nie.

Der für die Energiewende nötige Ausbau des Stromübertragungsnetzes kommt voran. Im vergangenen Jahr genehmigte die Bundesnetzagentur rund 2000 Kilometer neue Hochleistungsstromleitungen, die oft auch »Stromautobahnen« genannt werden. Dies sind etwa 45 Prozent mehr als im Vorjahr (2024: 1280 Kilometer), wie die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mitteilte.

Abgeschlossen wurden 2025 unter anderem die Genehmigungsverfahren für die vier Gleichstromleitungsprojekte A-Nord, Ultranet, SuedLink und SuedOstLink, die durch mehrere Bundesländer verlaufen und zumeist als Erdkabel verlegt werden. Es sind Hochleistungsüberlandleitungen, die vor allem Windstrom aus dem Norden in die Verbrauchszentren im Süden und Westen bringen sollen.

»Rekordjahr der Netzgenehmigungen«

Behördenpräsident Klaus Müller sprach von einem »Rekordjahr der Stromnetzgenehmigungen«. »Der Ausbau des Stromnetzes ist unerlässlich für den Erfolg der Energiewende.« Der Abschluss der Verfahren für die vier Stromautobahnen sei ein Ergebnis der Beschleunigung der letzten Jahre.

Der Bedarf für den Ausbau des Übertragungsnetzes ist derzeit gesetzlich auf rund 16.800 Kilometer festgelegt. Dabei ist die Bundesnetzagentur für die Genehmigung von 9600 Kilometern Neubau zuständig. Mit den Genehmigungen 2025 seien jetzt für rund 4700 Leitungskilometer die Verfahren vollständig abgeschlossen, sagte ein Sprecher. Die Genehmigung für die übrigen 7200 Kilometer Übertragungsnetzneubau liegt in den Händen der Bundesländer.

Schon mehrere Tausend Kilometer fertiggestellt

Von den 16.800 Kilometern waren Ende Juni 2025 mehr als 3500 Kilometer fertiggestellt, das waren 500 Kilometer mehr als ein Jahr zuvor. Die drei Projekte A-Nord, SuedLink und SuedOstLink sollen 2027, Ultranet Ende 2026 in Betrieb genommen werden.

Das Stromübertragungsnetz mit seinen Höchstspannungsleitungen hat bislang eine Länge von rund 39.000 Kilometern. Das Stromverteilnetz mit allen Spannungsebenen darunter hat eine Länge von insgesamt rund 1,8 Millionen Kilometern. 

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