Daniel Mautz LinkedIn
Die größten Klimazerstörer stehen längst fest. Aber zahlen werden – wie immer – andere.
Eine neue Studie in Nature bringt es schwarz auf weiß: Die 111 größten Unternehmen weltweit haben zusammen über 28 Billionen Dollar an wirtschaftlichen Klimaschäden verursacht.
Zehn fossile Giganten – darunter ExxonMobil, Chevron, Gazprom und aramco – allein stehen für mehr als die Hälfte davon.
siehe auch hier
Chevron zum Beispiel hat die globale Temperatur um 0,025 Grad erhöht – allein. Aber zahlen? Tut niemand. Bisher wurde noch keine einzige Klimaklage gegen diese Unternehmen erfolgreich durchgesetzt. Keine.
Was die Studie liefert, ist juristisch explosiv: Zum ersten Mal lassen sich wirtschaftliche Schäden einzelnen Unternehmen wissenschaftlich belastbar zuordnen.
Das öffnet neue Türen – für Gerichte, für die öffentliche Debatte, für die politische Verantwortung.
Doch die Frage bleibt: Wer zahlt am Ende wirklich?
Sind es die Multis mit ihren Boni und Shareholdern? Oder doch wieder wir – über höhere Versicherungsbeiträge, zerstörte Infrastrukturen, teure Anpassungspolitik und gestrandete Existenzen in den globalen Südregionen?
Die Antwort darauf wird entscheiden, ob wir über Klimaschutz reden – oder über Klimagerechtigkeit.
Link: https://lnkd.in/dzwkzyiq
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