Montag, 12. Januar 2026

Studie juristisch explosiv: Wirtschaftliche Schäden kann man jetzt einzelnen Unternehmen zuordnen

 

Daniel Mautz  LinkedIn

Die größten Klimazerstörer stehen längst fest. Aber zahlen werden – wie immer – andere.

Eine neue Studie in Nature bringt es schwarz auf weiß: Die 111 größten Unternehmen weltweit haben zusammen über 28 Billionen Dollar an wirtschaftlichen Klimaschäden verursacht. 

Zehn fossile Giganten – darunter ExxonMobil, Chevron, Gazprom und aramco – allein stehen für mehr als die Hälfte davon.

siehe auch hier


Chevron zum Beispiel hat die globale Temperatur um 0,025 Grad erhöht – allein. Aber zahlen? Tut niemand. Bisher wurde noch keine einzige Klimaklage gegen diese Unternehmen erfolgreich durchgesetzt. Keine.

Was die Studie liefert, ist juristisch explosiv: Zum ersten Mal lassen sich wirtschaftliche Schäden einzelnen Unternehmen wissenschaftlich belastbar zuordnen. 

Das öffnet neue Türen – für Gerichte, für die öffentliche Debatte, für die politische Verantwortung.

Doch die Frage bleibt: Wer zahlt am Ende wirklich?

Sind es die Multis mit ihren Boni und Shareholdern? Oder doch wieder wir – über höhere Versicherungsbeiträge, zerstörte Infrastrukturen, teure Anpassungspolitik und gestrandete Existenzen in den globalen Südregionen?

Die Antwort darauf wird entscheiden, ob wir über Klimaschutz reden – oder über Klimagerechtigkeit.

Link: https://lnkd.in/dzwkzyiq

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen