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Dank einer Kombination aus günstigen chinesischen Importen und netzunabhängigem Solarladen.
Eine neue Studie unter der Leitung der ETH Zürich und des Paul Scherrer Institute (PSI), veröffentlicht in Nature Energy, stellt die langjährige Annahme infrage, dass Verbrennungsmotoren den Kontinent mindestens bis zur Mitte des Jahrhunderts dominieren werden.
Stattdessen fanden Forscher heraus, dass in vielen afrikanischen Ländern der Umstieg auf Batteriestrom wirtschaftlich schon lange vor 2040 wettbewerbsfähig sein könnte.
Da sich die Anzahl der Fahrzeuge in Afrika bis 2050 verdoppeln soll, sind die Umweltrisiken hoch. Eine weitverbreitete Nutzung von Elektrofahrzeugen wurde jedoch historisch als unmöglich angesehen, da nationale Stromnetze unzuverlässig oder nicht vorhanden sind.
Die Studie schlägt einen Workaround vor: das Grid komplett zu ignorieren. Durch die Analyse von 52 afrikanischen Ländern und mehr als 2.000 potenziellen Standorten modellierte das Team ein Szenario, in dem Fahrzeuge mit speziellen Solarpanels und stationären Batterien geladen werden.
"Wir wollten wissen, was passieren würde, wenn das Ladesystem speziell für den täglichen Bedarf entwickelt würde", sagte Co-Autor Christian Moretti von PSI. "Sogar wir waren von den Ergebnissen überrascht: Diese Systeme sind deutlich günstiger, als oft angenommen wird, und in vielen Kontexten sogar zuverlässiger als das bestehende Stromnetz."
Mehr: https://lnkd.in/eb56dy-h
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