Donnerstag, 15. Januar 2026

Deutscher Journalisten-Verband betont die Notwendigkeit, entschieden gegen Desinformation, Hass und Drohungen vorzugehen

 

DJV hier  begrüßt Günthers Klarstellung
13.01.2026

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Klarstellung von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zu den gegen ihn erhobenen Zensurvorwürfen.

Gegenüber den Kieler Nachrichten sagte Günther, sein „Ja“ in der Sendung „Markus Lanz“ als Antwort auf die Frage nach Zensurmaßnahmen habe sich auf ein Social Media-Verbot für unter 16-Jährige bezogen. Meinungs- und Pressefreiheit seien „ein hohes Gut, das wir in Deutschland glücklicherweise haben und schützen müssen“. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster sieht darin „klare und notwendige Worte zur Verteidigung der Pressefreiheit“.

Der DJV-Vorsitzende betont in dem Zusammenhang die Notwendigkeit, entschieden gegen Desinformation, Hass und Drohungen insbesondere in Social Media vorzugehen. „Da stehen wir voll und ganz an der Seite von Daniel Günther.“ Es sei Aufgabe aller Demokraten, entschlossen gegen die Zerstörung des gesellschaftlichen Diskurses vorzugehen. Beuster: „Hass und Hetze im Netz haben ein Volumen erreicht, dass sie dem Journalismus gefährlich werden können. Das darf die Politik nicht zulassen.“

Martin Rücker 13. Januar 2026


CDU-Ministerpräsident bei „Markus Lanz“

Daniel Günther hat keine Zensur gefordert – auch wenn „Nius“ und „Bild“ das behaupten

Ein Auftritt des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten bei „Markus Lanz“ im ZDF erhitzt seit Tagen die Gemüter. Angeblich wolle der CDU-Politiker Medien zensieren und das Portal „Nius“ verbieten – das stimmt zwar nicht, aber die Empörung ist grenzenlos.






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4 Kommentare

D W Bsagt:

13. Januar 2026 um 18:23 Uhr

Danke!


FrankDsagt:

13. Januar 2026 um 21:04 Uhr

Günther geht es um journalistische Qualität. Seine Intention ist nicht, missliebige Äußerungen zu verbieten.


Das sieht man schon daran, dass er keine Redeverbote verhängen will, sondern im Gegenteil, eine Debatte fordert. Diese Forderung ist mehr als berechtigt, denn in Deutschland gilt offenbar immer noch das Debattenverbot von 1933. Oder gibt es einen anderen Grund, warum er eine Debatte fordert, anstatt einfach eine zu führen?


Wären in Deutschland Debatten erlaubt, er hätte vor zwei Jahren zur Zeit der Deportationsfestspiele eine losgetreten. Zur Frage, warum die Bundesregierung Desinformationsportale wie das gemeinwohlorientierte Medienhaus Correctiv mit Steuergeldern fördert. Warum der Correctiv-Schrott mit Journalistenpreisen belohnt wird. Zur Frage, welche Qualitätskriterien muss die Politik eigentlich erfüllen. Denn wenn man eine solche Einflussnahme hat wie die Politik, dann muss man eben auch bestimmte Qualitätskriterien auch einhalten. Findet in diesem Bereich heute noch statt, dass man eine zweite Quelle prüft? Findet noch statt, dass Politiker wirklich, ich sag mal, wahrhaft auch reden und nicht nur Meinungsmache machen?


Er würde gern. Aber leider, er darf nicht.


Anderer Maxsagt:

14. Januar 2026 um 7:40 Uhr

„bestimmte Qualitätskriterien einzuhalten“ ist sehr politisch korrekt. Nicht-Politiker würden sagen: Hört auf zu lügen. Aber das geht nicht, denn das gehört zum Geschäftsmodell des Dauer-Rumopferns, mit dem sich die neurechte Presse die Taschen voll und die Hirne ihrer Konsumenten leer macht.


Hedgehoquesagt:

14. Januar 2026 um 7:52 Uhr

Der beste Artrikel bisher dazu. Danke. Das gravierende Problem der Kampagnen-Medien wurde bisher selten angesprochen, weil alle wissen, wie leicht sie dadurch selbst in die Schusslinie geraden können. Einfacher ist es für Politiker, in deren Horn zu stoßen. Insofern war Günther mutig, wenngleich spontan mit allen Folgen. Habeck (beide schätzen sich) muss seinerzeit als Vizekanzler viel Selbstdisziplin besessen haben, das nie groß ausgebreitet zu haben. Natürlich ist es ein Geschenk für Nius, jetzt im Rampenlicht zu stehen. So präsent, wie sie scheinen, sind sie gar nicht. In Gesprächen mit eigentlich gut informierten Menschen stellt sich manchmal heraus, dass sie von dem Portal noch nie etwas gehört haben. Doch der Einfluss ist da, flankiert von Bild und Welt: Aktuelle Reihenfolge bei der „Günther“-Suche in Google News: Welt, ZDF, Nius, Welt, ZDF, Welt, Welt, RTL, Welt. Ist das nur das gute SEO? Und ist es nicht gerade das gezielte Zurechtschneiden von Videos, weswegen Trump gerade die BBC verklagen will? Dabei gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen Zuspitzen und absichtlichem Verfälschen.


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