Sonntag, 18. Januar 2026

Lanz entlarvt die neueste Desinformations-Kampagne



Daniel Günther unter Druck - und Lanz hat richtig reagiert, indem er die orchestrierte Desinformationskampagne gegen ihn öffentlich sichtbar machte.
Nicht nur die AFD mit ihren Medien Nius, Bild und Welt machte sich schuldig, auch die CSU mit Söder war klar mit dabei und verbreitete die Hetzkampagne. Welch ein armseliger Haufen!
Es lohnt sich, das Originalvideo anzuschauen!

Die Zeit hier  Kommentar Robert Pausch 15.1.26

Er legt sich mit den Richtigen an

Daniel Günther tut etwas, was viele seiner CDU-Kollegen nicht wagen: Er greift neurechte Medien an. Will er sie auch verbieten? Das Gespräch bei Lanz gibt das nicht her.



Sebastian Bohrn Mena hier LinkedIn

AFD-PROPAGANDA ENTLARVT!
Hier seht Ihr ein Stück Fernsehgeschichte.
Und ein Lehrstück, wie Rechtsextreme versuchen die öffentliche Meinung zu manipulieren – mit erfundenen Geschichten.
Mit Erzählungen, die keinem Check standhalten.

Hier seht Ihr Markus Lanz, wie er die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch entlarvt. Sie hatte behauptet, der CDU-Ministerpräsident hätte ein Verbot von Newsportalen gefordert. Doch genau das hat er nicht. Es ist schlicht unwahr.

Ich wäre für so ein Verbot. Ich bin der Meinung, dass Nachrichtenportale, die nachweislich Unwahrheiten verbreiten, die Rassismus und Sexismus schüren und zur gesellschaftlichen Spaltung beitragen, verboten werden sollten.

Aber Daniel Günther, der CDU-Ministerpräsident, hat das nicht verlangt. Und trotzdem wurde eine Kampagne entwickelt, die genau das vermittelt. Warum? Weil er sich für ein AfD-Verbotsverfahren aussprach. Es ist durchsichtig und trotzdem gefährlich.


Ferenc Földesi LinkedIn

Ich finde, die Sendung von Markus Lanz vom 14.01.26 war so bemerkenswert, dass ich diesen Ausschnitt noch einmal teilen möchte. 

Warum?

Lanz zeigt hier in wenigen Minuten geschickt und treffsicher, wie der rechte Maschinenraum operiert, dem immer wieder die unsäglichen #Kampagnen entspringen, die gezielt und konzertiert unsere #Demokratie angreifen. 

Ob BrosiusGersdorf oder jetzt Daniel Günther. Die Mechanik ist immer diesselbe. 

Ein bewusst verzerrtes und emotionalisiertes Narrativ, gestützt durch ein kontextloses oder neukontextulisiertes Zitat oder einen vermeintlichen, aber tatsächlich veränderten Videomitschnitt der angeblichen Situation, der zwar dem eigenen Weltbild entspricht, aber nix mit der Realität zu tun, sich aber vortrefflich zur Erzählung und Weiterverbreitung der Diffamierungskampagne eignet. 

Das wird dann überall verbreitet und stumpf über alle Kanäle und Akteur*innen wiederholt in dem Vertrauen darauf, dass es sowieso keinen Faktencheck gibt, weil die postmoderne Aufmerksamkeitsspanne das gar nicht erlaubt oder weil alle ob der Dreistigkeit erstarren und deshalb nicht widersprechen, wenn diese Erzählungen etwa im Öffentlich-Rechtlichen wiedergegeben und als solche erkannt werden. So werden weitgehend unwidersprochen alternative Fakten geschaffen. Es konstruiert sich eine Realität, die es gar nicht wirklich gibt. 

Und darauf fallen sogar Journalist:innen rein, die eigentlich nicht im Verdacht stehen können, dabei mitmachen zu wollen. Sie tun es, weil sie selbst nicht prüfen, sich zu wenig Zeit nehmen oder einfach selbst auf die Mechanik reinfallen. 

Lanz hat das hier nicht durchgehen lassen. Er wirft einen Stock in das Getriebe dieser Mechanik. Ein Faktencheck. Live. Und nutzt sogar den verfälscht zusammengeschnittenen Ausschnitt von NIUS dafür. Genial. 

Deshalb sollten so viele wie möglich diesen Ausschnitt schauen. Er ist ein Lehrstück im öffentlichen Umgang mit Rechtsextremen. Das ist eine Chance für unsere Demokratie. Und für echte #Meinungsfreiheit.

Jan Schmirmund   LinkedIn

Dieser amüsante Ausschnitt zeigt, wie B.Storch zuerst selbstbewusst -FakeNIUS verbreitet und sie dann von Markus Lanz Stück für Stück auseinandergenommen wird. 

Man sieht an dem Ausschnitt hier drei wichtige Dinge:

1. Fakenews und ihre Urheber:innen können und müssen entlarvt werden.


2. Brandolinis Gesetz stimmt.

Brandolinis Gesetz bzw. das Bullshit-Asymmetrie-Prinzip besagt, dass die Energie bzw. der Aufwand, Fakenews zu widerlegen, typischerweise um eine Größenordnung höher ist als der Aufwand, sie zu produzieren.

Das sieht man hier sehr schön: Storch sagt sinngemäß in nur einem Satz: "Günther will NIUS verbieten und zensieren, das hat er hier gesagt, ich habe den Ausschnitt gesehen". Lanz braucht mehrere Minuten sowie Original-Quellen aus seiner Sendung und den manipulativen Zusammenschnitt von NIUS inkl. Hintergrundinfos (wann welcher Satz in der Sendung wirklich gefallen ist und wie NIUS geschnitten hat). 

Darüber hinaus hat Lanz die Autorität über seine eigene Sendung. Nur er kann glaubwürdig sagen, dass die Aussagen über NIUS viel weiter vorne in einem anderen Kontext gefallen sind. Jeder andere müsste auch das noch anhand des jeweiligen Ausschnitts mit Zeitleiste belegen. 

3. Meine Oma war eine schlaue Person

Schon vor 40 Jahren hat meine Oma immer gesagt: "Die BILD lügt fast immer, der darf man nix glauben". Wenn Sie NIUS damals schon gekannt hätte, hätte sie ganz sicher dasselbe dazu gesagt. 

Andere bemerken es nicht (dann sind sie leider etwas doofi oder sehr leichtgläubig) oder sie bemerken es schon und verbreiten es dennoch (dann ist es böswillige Manipulation, Desinformation, Diskursvandalismus und ein Angriff auf die Wahrheit).

Am Ende, nachdem Tante Storch entlarvt wurde, versucht sie noch, ihre Story aufrechtzuerhalten indem sie erneut Wahrheiten verdreht und Aussagen umdeutet (nicht im Ausschnitt enthalten aber hier zu sehen (am Ende der Sendung ab 01:04:20) https://lnkd.in/dkb482KT



Quint Haidar Aly  LinkedIn

Entlarvend, wie CSU-Generalsekretär Martin Huber gestern in exakt dieselbe Falle tappt, wie ein Tag zuvor AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch. 

➡️ Daniel Hashtag#Günther hat kein Verbot gefordert. Trotzdem wiederholt Huber genau diese These. 

Das lässt nur zwei Schlüsse zu:
Entweder, Martin Huber wurde ziemlich schlecht gebriefed und von seinem Team nicht darüber aufgeklärt, was Günther tatsächlich gesagt hat. Spätestens nach demSchlagabtausch zwischen Lanz und von Storch in der Sendung vom Mittwoch hätte man das nämlich wissen MÜSSEN. 

Oder: Er wurde gebriefed, wollte aus partei- und wahltaktischen Gründen aber trotzdem auf die Kampagne gegen den liberalen Parteikollegen aufspringen. 

In beiden Fällen: Rafft euch CSU. Viel zu heikel das Thema, um entweder unverantwortlich-unvorbereitet oder bewusst-agitativ in das Hauptprogramm zu gehen. 

Über Meinungsfreiheit in Deutschland kann man reden. Sollte man sogar. Was Rechtskritik angeht, also die kritische Reflektion des geltenden Rechts und seiner Machtstrukturen, sind uns andere Länder deutlich voraus. Das muss dann aber differenziert geschehen. Einfach blindlings (oder sehenden Auges) das Narrativ zu stützen, ein amtierender Ministerpräsident (aka "Der Staat") hätte ein Presse-Verbot gefordert, wo er doch genau das nicht getan hat, ist aber Gift für einen gesunden Diskurs. Kritisch über Rechtsfragen diskutieren ist wichtig. Solche Märchen zu erzählen ist dagegen eine Steilvorlage für Rechtsaußen.



Hartwig (Hardi) Holst LinkedIn

Es ist eine bemerkenswerte Prioritätensetzung: Ein Rücktritt wird gefordert, weil jemand an den Pressekodex erinnert. 

Also an die einfache Idee, dass Öffentlichkeit Regeln kennt und politische Macht nicht folgenlos alles behaupten darf. Dieser Hinweis allein reicht inzwischen aus, um Empörung zu erzeugen.

Gleichzeitig gab es Phasen, in denen unter Verweis auf Ausnahmesituationen Milliarden an Steuergeld vergeben wurden, Verträge hastig abgeschlossen, Kontrollen ausgehebelt. Politische Verantwortung wurde im Nachhinein verwaltet, nicht übernommen. Rücktritte blieben aus.

So entsteht eine Schieflage: hart beim Wort, nachsichtig bei der Tat. Man attackiert den, der Standards einfordert, und schont jene, bei denen realer Schaden entstanden ist.

Wenn Moral selektiv angewendet wird, verliert sie ihren Anspruch. Dann dient sie nicht der Verantwortung, sondern der Ablenkung.



Francesco Garita   LinkedIn

Für die Gegner der Brandmauer ist Daniel Günther schon länger eine Reizfigur. Nicht, weil er der lauteste ist, sondern weil er in Schleswig-Holstein zeigt, wie erfolgreich die Union sein kann, wenn sie keine AfD-Narrative übernimmt. 

Keine geliehenen Parolen, keine rechte Stichwortkette, kein Kriechen vor dem Zeitgeist der Empörung.

Vielleicht ist die Abneigung gegen Daniel Günther auch einfach deshalb so groß, weil er mit einem konservativen Kurs, der sich nicht von Nius und der libertären Armada zynischer Medien treiben lässt, verdammt erfolgreich ist. Er macht klar, was diese Portale leisten: Zuspitzung, Verzerrung, Kampagne. Sie vergiften Debatten, sie normalisieren Verachtung, sie ersetzen Argumente durch Daueralarm. Wer sich davon steuern lässt, regiert nicht mehr, er reagiert nur noch.

Genau deshalb wird aus politischer Kritik an Günther so oft persönliche Verachtung. Denn er zerstört die bequemste Ausrede in der CDU: Man müsse nur weiter nach rechts rücken, um die AfD zu schwächen. Günther beweist das Gegenteil. Er hält die AfD in seinem Bundesland klein, weil er sachbezogene Politik macht, Probleme bearbeitet und sich nicht jeden Morgen von den Lautsprechern der Dauererregung taktieren lässt.

Und er geht noch weiter: Günther gehört zu den wenigen CDU-Politikern, die offen ein AfD-Verbotsverfahren unterstützen, weil er die AfD nicht als normale Konkurrenz behandelt, sondern als Gefahr für die Demokratie.

Günther zeigt damit eine simple Wahrheit: Wer die AfD schlagen will, muss sie politisch austrocknen, nicht rhetorisch füttern.


Mirko Lange   LinkedIn

Ich will das Thema "Daniel Günther" noch einmal maximal evidenz- und faktenbasiert aufgreifen. Mir ist aber auch klar, dass das schwierig ist. 

Hashtag#Denn
Unsere Diskurskultur ist aktuell am Tiefpunkt. Rechte Medien wie NIUS, BILD und AfD-Politiker (z.B. Beatrix von Storch, Rüdiger Lucassen) haben die Aussagen von Günther verzerrt und einen Shitstorm angeheizt, indem sie Günther als "Zensur-Fan" darstellen. Sie schneiden Clips so, dass das "Ja" direkt auf NIUS bezogen wirkt, ignorieren den Jugendschutz-Kontext und pushen "Fake News"-Narratives. Und sowohl AfD-nahe Trolle als auch NIUS-Sympathisanten springen auf.

Hashtag#Aber
Andererseits verteidigen etablierte Medien (FAZ, WELT, BR, NDR) Günther: Es gehe um Jugendschutz, nicht um allgemeine Zensur. Lanz hat in seiner Sendung am 14. Januar explizit klargestellt, dass die Vorwürfe falsch sind, und von Storch als "Schwätzerin" entlarvt. Der DJV war anfangs schockiert, hat aber Günthers Klarstellung akzeptiert. Günther selbst hat auf Instagram und in Interviews betont: Kein Verbot von Portalen wie NIUS, nur Diskussion über Standards und Jugendschutz.

Hashtag#DasZeigt
Die Debatte ist entgleist durch gezielte Missinformationen ("Flood the zone with shit"). Viele reagieren emotional, ohne das Original zu checken. Es ist ein Muster: Polarisierung gewinnt Klicks, Nuancen gehen unter.

Hashtag#Wichtig
Ich glaube trotzdem, dass es wichtig ist, noch einmal einfach ganz klar und kühl auf den Vorgang zu schauen - und vor allem: Zu lernen. Denn ja, wie rechte Kräfte diesen Vorgang instrumentalisiert haben, kann und muss man verurteilen. ABER: Es ist legal! Auch das ist von der Meinungsfreiheit gedeckt. Das ist ja gerade das Absurde an der Situation! Wir können gegen diese Art von Desinformation nichts tun. Sie ist von Artikel 5 GG geschützt. Auch die Verzerrungen nachher! Das ist so unfassbar wichtig zu verstehen.

Hashtag#Learning
Auch wenn wir diese Art von Desinformation nicht verhindern oder sie verbieten können, können wir lernen, damit umzugehen. Und dazu gehören zwei Dinge: Erstens sollten wir (also "wie Demokraten") nicht unnötig Vorlagen geben. Und das hat Daniel Günter getan. Sogar ziemlich deutlich. Das zeigt die Analyse. Und zweitens sollten wir - so zumindest meine Empfehlung - nicht auf jede "Sauerei" der Rechten mit Empörung und Frust reagieren. Das beschädigt die Demokratie nur noch mehr. 

Hashtag#Appell
Stattdessen müssen "wir" (und da zähle ich mich ausdrücklich dazu) lernen, hier kühl und analytisch reagieren. Ich mache Daniel Günther keinen Vorwurf. Aber ich spiegele ihm, was er das nächste Mal besser machen kann. Hier geht es nicht um Schuld, sondern um Verantwortung. Günther hat absolut Recht, diese Verantwortung einzufodern. Aber er muss sie vor allem erst einmal bei sich selbst einfordern - und seinen Politiker-KollegInnen. 

Zur Sendung zum Selber schauen: https://lnkd.in/d9-5dhAz

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