4,5 Billionen Dollar
Das ist keine Menge verwalteter Vermögenswerte, sondern die erschütternden Kosten der Klimauntätigkeit.
Der neue Climate Risk Index 2026 der NGO Germanwatch e.V. wurde gerade veröffentlicht. Es handelt sich um einen Bericht, der die menschlichen und finanziellen Auswirkungen extremer Wetterereignisse (Überschwemmungen, Stürme, Hitzewellen) auf globaler Ebene quantifiziert und bewertet, basierend auf Daten aus dem Jahr 2024 und historischen Analysen der letzten drei Jahrzehnte.
Was man aus dem Bericht (über den Zeitraum 1995–2024) beachten sollte:
- Ein massiver menschlicher und finanzieller Preis: Mehr als 832.000 Todesfälle und 4,5 Billionen US-Dollar an wirtschaftlichen Verlusten durch mehr als 9.700 extreme Wetterereignisse
- 2024, das Kippjahr: Bestätigt als heißestes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, das erstmals in diesem Jahr die 1,5°C-Schwelle überschritt
- Allein Stürme machten 2024 77 % der globalen wirtschaftlichen Verluste aus (gefolgt von Überschwemmungen, dann Dürren und Bränden)
- Im Jahr 2024 waren Saint Vincent und die Grenadinen, Grenada und Tschad die am stärksten betroffenen Länder. 8 der 10 am stärksten betroffenen Länder im Jahr 2024 sind Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
- Die Einsätze für den Finanzsektor sind enorm: Die Finance Gap schätzt den Anpassungsbedarf auf zwischen 215 und 387 Milliarden USD pro Jahr, während der Bedarf an Verlust und Schäden bis 2050 1,7 Billionen USD pro Jahr erreichen könnte.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen