Patrick Knodel LinkedIn
Baden-Württemberg hat das Polizeigesetz geändert und die unter anderem von Peter Thiel ins Leben gerufene Firma Palantir mit der Software "Gotham" für den Einsatz im Ländle beschlossen.
"Gotham" trifft es ganz gut - nur auf Batman warten die Schwaben vermutlich vergeblich. Palantir ist ein ganz bewusst aufgebautes Unternehmen in Zusammenarbeit mit der CIA und dort mittlerweile das Maß aller Dinge. Jede Dystopie der letzten 50 Jahre reicht nur bedingt an das heran, was Palantir bereits global implementiert.
Dass die Einführung mit den Stimmen von Union, Grünen, FDP und AfD trotz Petition von 13.000 Stimmen beschlossen wurde zeigt einmal mehr die Verlogenheit der deutschen Politik. Gab es nicht mal die Aussage, die "demokratische Mitte" dürfe nicht mit der AfD stimmen? War da nicht so eine medial breit getretene Brandmauer? Bei Krieg und Überwachung sind sich eben doch alle einig.
Im globalen Bullshit-Bingo zwischen linksliberaler Wokeness und rechtskonservativer Verbohrtheit ist kein Platz für echte Mitte oder Menschlichkeit - beide Seiten sind groß im Geschäft mit der Angst, sie bedienen nur gezielt die Ängste ihrer jeweiligen Zielgruppe und rechtfertigen damit "mehr Sicherheit". Das Playbook ist so alt wie die Menschheit, es war schon immer stumpf aber solange die Menschen lieber Netflix schauen, gehen wir eben weiter stramm in eine Social-Credit-Welt, die das Schlimmste aus Orwell und Huxley kombiniert.
Ich würde den Leuten ja gerne zurufen "wacht auf und wehrt euch" - aber ich vermute das Flugzeug ist bereits abgehoben und auf Autopilot in Richtung Technokratie unterwegs.
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Stefan Vogt LinkedIn
In Deutschland scheint man auf dem amerikanischen Auge immer noch blind zu sein, während die sicherheitsbewusste Schweiz zu Palantir ein klares Nein geäußert hat.
Ich halte diesen Bericht für eine reale und dringende Warnung an die deutschen Behörden, bei Palantir endlich genauer hinzusehen und die Konsequenzen, bzw. den Stecker endlich zu ziehen.
Z. Info: Dieter Breymann & Ruprecht Polenz
P.S.: Bitte unbedingt weiter verteilen an Ihre politischen Kontakte und ggf. Pressekontakte
Ein Beitrag von Netzpolitik.org
Schweiz: Palantir-Software hat verheerende Risiken
Nach Risikoprüfung des Einsatzes von Palantir-Software in der Schweiz bekam der US-Konzern eine Absage, trotz jahrelanger Hofierung von Behörden und Armee. Den Eidgenossen sind die Risiken zu groß. Da drängt sich die Frage auf, warum die Palantir-Software für deutsche Polizeien gut genug sein soll. Innenminister Dobrindt wird sie beantworten müssen.
Der Chef von Palantir, Alex Karp, residiert auch in einem Anwesen in der Schweiz. Der US-Tech-Konzern expandiert sein Geschäft mit Analysesoftware schon mehrere Jahre nach Europa. Was liegt da näher, als auch den Eidgenossen die Palantir-Systeme anzudienen? Genau das versuchte das militärnahe Unternehmen über Jahre – aber biss sich die Zähne aus.
Das berichtet das Magazin „Republik“ aus der Schweiz. Die Journalisten haben mit Hilfe von 59 Anfragen nach dem Öffentlichkeitsgesetz in einer lesenswerten Analyse nachvollzogen, wie sich der Konzern an öffentliche Stellen ranwanzte, um seine Software bei den Schweizer Bundesbehörden und beim Militär an den Mann zu bringen. Der Palantir-CEO und Milliardär Karp gab sich höchstselbst die Ehre und empfing den damaligen Bundeskanzler Walter Thurnherr.
Die vier deutschen Landespolizeien und deren Innenminister, die Verträge mit Palantir eingegangen sind, wirken einmal mehr ignorant gegenüber diesen ernsten Risiken, die eine Kooperation mit dem Konzern mit sich bringen: Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern und nun auch Baden-Württemberg
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