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Dienstag, 16. Juni 2026

Die Bedeutung und das Ausmaß dieser Pilze lassen sich kaum überbewerten

Auch die regenerative Landwirtschaft hat ihr Interesse an Pilzen entdeckt. Die Salemer Markgräfliche Landwirtschaft zumindest arbeitet damit, indem sie Pilzkulturen anzüchtet und ausbringt.

Standard hier Karin Krichmayr  13. Juni 2026,

Erste Pilz-Weltkarte enthüllt das verblüffende Ausmaß unterirdischer Netzwerke

Rätselhafte Subkultur: 
Erste Pilz-Weltkarte enthüllt das verblüffende Ausmaß unterirdischer Netzwerke
Würde man das Geflecht entwirren, würde es eine Milliarde Mal von der Erde zur Sonne reichen. Es versorgt Pflanzen mit Mineralstoffen und transportiert enorme Mengen an CO₂ in den Boden

Montag, 25. August 2025

Etwa 80 Prozent der Bäume in Deutschland sind inzwischen krank.

 

Das Baum- und Waldsterben schreitet weiter voran.
Nur 21 Prozent der Bäume in Deutschland sind gesund. Zudem geht die Waldfläche weltweit stark zurück.

Zum ganzen Artikel: ➤ https://perspektive-online.net/?p=68038


Nur noch jeder fünfte Baum in Deutschland gesund

14.06.2025 von Perspektive Online, Lukas Beck

Der Klimawandel spitzt sich immer weiter zu: Etwa 80 Prozent der Bäume in Deutschland sind inzwischen krank. 

Global ist und bleibt der größte Feind der Natur dabei die kapitalistische Wirtschaftsweise.

Dienstag, 15. Juli 2025

Es gibt Neuigkeiten von den Skillsharetagen: Der Rave findet am Freitag 18.7. statt.

 

Mit Algen gegen den Klimawandel

 

TAZ hier 14.7.2025  Von Alina Götz

Unis starten Sonderforschungsbereich

 Wis­sen­schaft­le­r*in­nen erkunden, wie sich Kohlenstoffdioxid durch Algen speichern lässt. Ihr Projekt soll zum Kampf gegen die Klimakrise beitragen.

Wälder, Moore, Böden, Ozeane. Was haben diese Ökosysteme gemeinsam – außer, dass der Mensch nicht besonders sorgsam mit ihnen umgeht? Sie sind natürliche Speicher von Kohlenstoff, reduzieren also die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Kein Wunder also, dass sich die Wissenschaft damit befasst, wie die Menschheit sich das noch besser zunutze machen kann.

Dienstag, 13. Mai 2025

 Ravensburger Baumhausklimacamp:

Die Waldbesetzung im Altdorfer Wald blickt auf eine erfolgreiches und abwechslungsreiches Skillshare Wochenende, mit vielen begeisterten Besucher:innen und motivierten Aktivist:innen zurück.

Am Freitag gab es einen interessanten Workshop einer Aktivistin zu den menschenverachtenden und klimaschädlichen Machenschaften des Konzerns Heidelberg Materials.



Am Samstag gewährte Prof Dr. Weiss aus Tübingen (Mykologe und Mikrobiologe) spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Pilze.

Wir freuen uns schon auf seinen Folgevortrag zu "Terra Preta" (Schwarze Erde) den er wieder in der Waldbesetzung halten und dazu in einem Baumhaus  übernachten wird.




Am Sonntag schließlich der Höhepunkt: 

Mit eindringlichen Texten und Ihrer ausdrucksstarken Stimme begeisterte die Songwriterin  Ronja Künstler aus Regensburg rund 80 Zuhörer:innen beim Muttertagskonzert, mitten im Wald, zwischen Baumhäusern.



Mittwoch, 7. Mai 2025

⚡️Workshop Wochenende im Altdorfer Wald⚡️

Bauen, Lernen, Utopie und ein Konzert

📆 Do. 8. Mai - So. 11. Mai

Das Skillshare Wochenende in der Waldbesetzung im Altdorfer Wald startet.🌳🌳

www.ravensburg.klimacamp.eu

@baumbesetzung.ravensburg


Es gibt jeden Tag  tolles Programm:


Am Freitag um 11Uhr gibt es einen Vortrag über End Cement 

Am Samstag 13Uhr ein Vortrag über Pilze, Waldboden....🍄‍🟫


Am Sonntag 10Uhr Vögelstimmen Workshop 🐧

Sonntag um 14Uhr ein Konzert mit Ronja Künstler (mit Mitbringbufett) und einer Gedenkminute für Lorenz, der in Oldenburg durch mehrere Polizeischüsse ermordet wurde.🕯

Freuen uns auf euch. ob ihr einzelne Stunden oder mehrere Tage, Wochen vorbeikommt!!🍀💫Lasst uns den Kiesbaronen und den Politikern zeigen, dass unsere Zukunft nicht verkäuflich ist. 

Zwischen einigen 💡🧗‍♀️Skillshares zum Klettern und 🔨 Weiterbauen der Baumhäuser bleibt viel Zeit um neue Freundschaften mit coolen Leuten zu schließen oder die nächste Aktion auszutüfteln. ✨

Ladet alle eure Freunde ein!

💤🏕 Schlafplätze gibt es in Baumhäusern, und wir haben eine Zeltwiese. 

🥒🍲 Essen containern und kochen wir zusammen.

🎤🎷 + Musik/Konzert 


Wir freuen uns auf euch 

Instagram: @baumbesetzung.ravensburg

E-Mail: baumbesetzung.ravensburg@gmail.com

Mittwoch, 16. April 2025

Jedes Jahr derselbe seltsame Frühjahrsputz gegen das Grün - Wie wir Grün neu sehen lernen sollten

 hier Riffreporter Kolumnevom Recherche-Kollektiv Klima & Wandel: Elena Matera 14.04.2025


Moose, Flechten, Algen - die unterschätzten Klimaschützer

Im Frühling schrubben wir Moose, Flechten und Algen achtlos weg - dabei reinigen sie die Luft, binden CO₂ und schaffen Lebensräume. Ein Plädoyer fürs Stehenlassen.


Zwischen Kopfsteinpflaster wächst Moos und kleine grüne Pflanzen.

Montag, 14. April 2025

Mach mit bei den Anti-Kies-Skillshare-Tagen im Alti! 🌿

 

Ravensburger Baumhausklimacamp,

Im Mai und Juni laden wir euch herzlich zu den Skillshare-Tagen im Altdorfer Wald ein. Dabei geht es darum, voneinander zu lernen, Wissen zu teilen und gemeinsam aktiv zu sein – gegen den Kiesabbau und für den Erhalt unserer Natur.

📅 Termine:

8. – 11. Mai

6. – 15. Juni


Wir möchten von euch wissen:

Was interessiert euch besonders?

Und was möchtet oder könnt ihr selbst weitergeben?


👉 Tragt euch einfach hier ein

Wir freuen uns riesig auf eure Ideen und auf die gemeinsamen Tage im Wald! 🌲💚

Donnerstag, 31. Oktober 2024

Igel in Deutschland vorm Aussterben bedroht

Deutschlandfunk Nova  hier 28. Oktober 2024

Weltnaturschutzunion: Igel erstmals als bedrohte Art gelistet

Igel sieht man bei uns seltener als früher.

Laut Weltnaturschutzunion ist der Bestand des westeuropäischen Igels in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Darum hat sie die Art zum ersten Mal auf ihre Rote Liste gesetzt. Der westeuropäische Igel gilt jetzt als potenziell gefährdet, dass ist die zweite von sieben Stufen, wobei die siebte "ausgestorben" bedeutet.


Samstag, 21. September 2024

Die größte Freiheit im 21. Jahrhundert ist, wenn du da, wo du bist, bleiben kannst.

Der erste Text aus der Zeit gibt ein Interview wieder mit 2 bekannten Personen: Maria Furtwängler und Eckart von Hirschhausen. Es werden interessante Aspekte geteilt.

Im 2. Text geht es um die Biodiversitätsinitiative in der Schweiz. Dort wird am 22.9.24 abgestimmt. Sehr aufschlussreich sind die Zahlen, mit denen sogar von staatlicher Seite argumentiert wird.
Es wird spannend werden!

 Zeit hier  Interview: Dr.Sibylle Anderl  15. September 2024

Biodiversität: "Naturschutz ist nicht irgendein Luxus, kein ‘nice to have’"

Drängt Migration mehr als Klima und Artensterben? Ein Gespräch mit Maria Furtwängler und Eckart von Hirschhausen darüber, was unsere Lebensgrundlage wirklich gefährdet

Mittwoch, 8. Mai 2024

Klimawandel als Gefahr für Streuobstwiesen: Wie kann der Anbau erhalten bleiben?

SWR hier  4.5.2024  Sabine Schütze, SWR Redaktion Umwelt und Ernährung

Obstanbau in BW: Wie können Streuobstwiesen "klimafest" gemacht werden?


Jedes Jahr gibt es weniger hochwüchsige Obstbäume in Baden-Württemberg. Damit wir auch zukünftig noch leckeren Fruchtsaft aus Streuobst trinken können, braucht es neue Strategien.

Unser Klima verändert sich so schnell, dass ältere, hochwüchsige Obstbäume sich nicht schnell genug anpassen können. Dabei ist es wichtig, Streuobstbestände zu erhalten. Sie wachsen auf artenreichen Flächen und sind seit drei Jahren sogar Immaterielles Kulturerbe.

In Baden-Württemberg wachsen europaweit die meisten Streuobstbäume - und zwar rund sieben Millionen. Die bekanntesten Bestände sind neben dem Schwäbischen Streuobstparadies auch das Schwäbische Mostviertel. Bundesweit gibt es etwa 300.000 Hektar Streuobstwiesen, schätzt der Verein Hochstamm Deutschland.

Dienstag, 26. Dezember 2023

So sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus

Die frohe Nachricht ist: Auch bei uns gibt es diese Ansätze schon, es ist gar nicht so weit weg!
Ich durfte vor Kurzem an einer Besichtigung der Markgräflichen badischen Verwaltung in Salem teilnehmen, die bereits auf regenerative Landwirtschaft umgestellt hat. Das hat durchaus Bedeutung, denn sie bewirtschaftet über 700 ha im Umkreis und war schon immer das große  Vorbild (im Guten wie im Schlechten) für viele der örtlichen Landwirte. 

Das Badische Haus hat vor wenigen Jahren erkannt, dass der übliche Humusschwund ihrer Landwirtschaft äußerst bedrohlich zu werden drohte und hat die Bewirtschaftung daher innerhalb kurzer Zeit extrem verändert. Der Boden bleibt nun immer bedeckt und folgt einer mehrjährigen Anbau-Strategie mit Wechsel der Fruchtfolgen. Aktuelle Boden-Analysen zeigen, dass der Humusaufbau bereits wieder eingesetzt hat durch die aktuelle Bewirtschaftung. 

Es werden neue Ansätze erprobt und verfolgt. Was mich sehr fasziniert hat, war der Ansatz der Bodenimpfung mit Bakterien oder Pilzen. In Salem wird vorrangig mit Pilzen gearbeitet, die im Laubblatt-Kompost, mit Blättern aus dem Wald, heranwachsen. Der große Vorteil: Pilze schließen Nährstoffe im Boden auf, die für die Pflanzen ansonsten nicht erreichbar wären. Herr Straßer und Frau Gindele, die beiden Fachkräfte im Betrieb, erklärten uns, dass bei Bodenproben festgestellte Mängel oft schon dadurch gelöst werden können. Sehr spannend, es geht also nicht darum, ständig weitere Nährstoffe auszubringen, sondern die bereits im Boden enthaltenen  Nährstoffe Pflanzen-verfügbar zu machen.

In diesem Zusammenhang wurde auch von der Problematik durch Bodenbearbeitung gesprochen, die die bereits im Boden vorhandenen, erwünschten Pilz-Mycele empfindlich schädigen kann. (siehe dazu auch andere Artikel zur Klimarelevanz von  Pilzen hier). Dieses Problem ist bisher noch ungelöst und muss durch ständig neue Impfungen gelöst werden. 

Auch das unten erwähnte "Mob Grazing" wird umgesetzt  und findet durch eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schäfer statt.

Das Allerbeste aber ist: Die Verwaltung geht fachlich voran, ist aber ausdrücklich stark am Austausch und an einer Zusammenarbeit mit anderen Organisationen etc. interessiert. Wir werden hoffentlich noch mehr davon erfahren!


NTV hier  13.12.2023,Quelle: ntv.de, geo

Sechs Ideen für gesunde Erde

Die globale Nahrungsmittelproduktion bedroht die Erde: Sie laugt Böden aus, lässt Arten sterben, den Regenwald brennen und befeuert den Klimawandel. Doch das müsste nicht sein. Längst gibt es Mittel und Wege für eine nachhaltige Landwirtschaft. Sechs Beispiele, wie die Lebensmittelherstellung der Zukunft aussehen kann.

Freitag, 9. Juni 2023

10 Grad kühler mit Pilzen – der etwas andere Kühlschrank

Noch ein bisher unbekannter Aspekt der Pilze, siehe dazu auch hier

Heise  hier 22.05.2023  Andrea Hoferichter

Ob Schimmel, Hefen oder Champignons: Pilze sind kälter als ihre Umgebung – und sie taugen als essbare Kühlmittel.

Radamés Cordero von Johns Hopkins University in Maryland, USA, ist so etwas wie ein Papparazzi für Pilze. In einem lokalen Park machte der Forscher schon mehrfach Jagd auf sie – mit einer Infrarotkamera. Rund 20 Arten konnte er so ablichten. Die Wärmebilder zeigen: Alle Pilze waren kälter als die Umgebung, oft um mehrere Grad Celsius. Zwar ist das Phänomen nicht neu. Aber es seien aber die ersten Untersuchungen des Effekts in freier Wildbahn und mit Wärmebildkamera, so Cordero.

Hinzu kommt: Infrarotaufnahmen von Schimmel- und Hefepilzen im Labor zeigen den gleichen Befund. "Die sogenannte Hypothermie, die von manchen Pilzen schon bekannt war, trifft auch auf die mikrobielle Welt zu. Die Welt der Pilze ist ganz offensichtlich besonders kalt", sagt Arturo Casadevall, ein Kollege Corderos und Co-Autor der kürzlich im Fachblattt "PNAS" veröffentlichten Studie.

Mittwoch, 7. Juni 2023

Win-Win mit Pilzwäldern: Wie sich mit Speisepilzen die Klimaerwärmung bremsen ließe

Standard hier Klaus Taschwer 14. März 2023

Forscher schlagen vor, in Wäldern gezielt Pilze anzubauen – in unseren Breiten Edel-Reizker. Das hätte gleich doppelt positive Folgen fürs Klima

Die Lebensmittelproduktion leistet oftmals einen unterschätzten Beitrag zur Erwärmung des Planeten. Eine neue Studie kam erst vor wenigen Tagen zu dem Schluss, dass allein durch die Herstellung von Lebensmitteln die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten bis zum Jahr 2100 um 0,9 Grad steigen könnte. 60 Prozent davon würden auf das Konto von Methan entfallen, weitere 20 Prozent auf CO2. Für die restlichen 20 Prozent sorgt das weniger bekannte Treibhausgas Lachgas, das vor allem von Düngemitteln stammt.

Wie also ließe sich Essbares klimaneutraler herstellen? Zwei britische Forscher warten im Fachblatt "PNAS" mit einem Vorschlag auf, der auf zweifache Weise gegen die Klimaerwärmung hilft: Wenn bewirtschaftete Flächen gezielt zur Speisepilzproduktion genützt würde, könnten solche zusätzlichen Wälder zum einen mehr Kohlenstoff binden. Zum anderen gäbe es mit den Speisepilzen eine proteinreiche und zudem kohlenstoffneutrale Nahrungsquelle.

Sonntag, 21. Mai 2023

Das kann man wirklich kaum glauben: Texas ist das grüne Powerhouse der USA - und daran Schuld ist George W. Bush

Ein schönes Beispiel dass es manchmal ganz anders kommt als man plant - auch mal zum Guten hin, wenn man die Energiewende im Kopf hat. Denn Texas als Vorreiter der grünen Energie - damit rechnet nun wirklich niemand. Nur dass der republikanische Gouverneur dann ausgerechnet den Bayern nacheifert, da spielen hoffentlich die Texaner nicht mit.

NTV  hier  

Früher wurden in Texas Bohrlizenzen verkauft, heute verdienen viele Rancher ihr Geld mit Windparks.

Das grüne Herz der USA schlägt in Kalifornien - das ist die weit verbreitete Annahme. Tatsächlich erzeugt Texas fast dreimal so viel Wind- und Solarstrom wie das liberale Energieparadies, dann dafür ist Texas prädestiniert. Der Bevölkerung gefällt's, den Republikanern nicht.

George W. Bush ist für viele Dinge bekannt. Er war US-Präsident, als Terroristen am 11. September 2001 die Vereinigten Staaten angegriffen haben. Bush hat völkerrechtswidrig den Irakkrieg begonnen und das Land damit ins Chaos gestürzt. Der 76-Jährige ist außerdem ein begnadeter Künstler und eng mit der früheren First Lady Michelle Obama befreundet.

George W. Bush war aber offenbar auch ein grüner Visionär. Denn 1999 hat er als Gouverneur unabsichtlich den Grundstein für Texas als das grüne Powerhouse der USA gelegt.

Montag, 20. März 2023

Studie von BCG und Nabu: Bauern profitieren von regenerativer Landwirtschaft

 hier  Artikel von Alexander Preker • 20.3.23

Bis zu 60 Prozent höhere Gewinne sollen für Bauern drin sein: Nach einer Studie von Nabu und BCG lohnt sich die Umstellung auf regenerative Landwirtschaft. Umweltschutz und Ertrag sind demnach keine Gegensätze mehr.

Einige der weltweit größten Lebensmittel- und Agrarkonzerne haben es 2022 vorgemacht – und die verbreiteten Produktionsweisen lautstark kritisiert. Die Unternehmen wie Mars, McDonald’s oder Bayer verlangten einen Ausbau der regenerativen Landwirtschaft. Diese Forderung können sie nun auch ökonomisch stützen.

Größere Rücksicht auf den von ihnen bearbeiteten Boden würde Bauern laut einer Studie nämlich erheblich höhere Profite einbringen. Einer Umstellung auf regenerative Landwirtschaft, die den Boden nicht auslaugt, könnten nach sechs bis zehn Jahren bis zu 60 Prozent höhere Gewinne folgen, prognostizieren die Agrarexperten der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) und des Naturschutzverband Nabu in dem Papier.



Nabu  hier mit Studien-Download

Der Weg zu Regenerativer Landwirtschaft in Deutschland – und darüber hinaus
Gesundheit von Böden und Pflanzen im Fokus

Dienstag, 20. September 2022

Artenreichtum wäre bei uns Versicherung gegen verheerende Dürrefolgen

Von unserem Nachbarland Österreich, aber ebenso gültig für uns

Kurier  hier

Artenvielfalt als Rückversicherung bei zunehmender Dürre und Hitze - Noch Fragezeichen zu Veränderungen - Ökologe: "Politik sollte die Bevölkerung nicht unterschätzen"

Durch die Temperaturzunahme sind auch in unseren Breiten anhaltende Dürren und Hitzewellen präsenter geworden - der vergangene Sommer tat sein übriges dazu. Was diese Entwicklung für die Ökosysteme bringt, erforscht der Ökologe Michael Bahn in zahlreichen Projekten, die in viele Publikationen in hochrangigen Fachjournalen mündeten. Das Interesse an dem Thema sei "enorm hoch", um die Komplexität der Zusammenhänge zu verstehen, brauche es aber noch viel Forschungsarbeit.

Spätestens ab der großen Hitzewelle im Jahr 2003 in Europa sei das Thema "Dürre" hierzulande stärker ins Bewusstsein gerückt. Der zuletzt veröffentlichte IPCC-Report geht davon aus, "dass diese Extremwetterereignisse vermehrt auftreten" und "es noch längere und intensivere Trockenphasen geben wird", sagt der Forscher vom Institut für Ökologie der Universität Innsbruck im Gespräch mit der APA.

Dem Thema nähert sich die Wissenschaft einerseits mit Beobachtungsstudien etwa im Grasland oder in Wäldern, die in Mitleidenschaft gezogen wurden, oder in Experimenten an. In Letzteren versucht man gezielt, bestimmte Szenarien herbeizuführen und zu analysieren bzw. Bedingungen herzustellen, die in den kommenden Jahrzehnten mit hoher Wahrscheinlichkeit in Ökosystemen einer bestimmten Gegend herrschen werden.

Im Boden herrscht ein komplexes Wechselspiel zwischen Pflanzen und Bodenmikroorganismen. Was sich im Boden tut, hat auch starke Auswirkungen auf die Freisetzung von Treibhausgasen - allen voran CO2, aber auch das rund 300 Mal stärker als CO2 wirkende Lachgas (N2O).

Donnerstag, 7. Juli 2022

"Unsere Erde verliert fruchtbaren Boden – und bringt damit das Klima ins Wanken"

 

Spiegel hier Von Sebastian Spallek

»Klimabericht«-Podcast

Erdböden haben enormen Einfluss auf das Klima. Denn: Sie speichern Kohlenstoff in gigantischen Mengen. Durch den menschlichen Einfluss sind die aber akut bedroht. Kann man kranke Böden wieder herstellen?

Erdböden sind ein integraler Bestandteil unseres Klimasystems. Schätzungen zufolge sind weltweit über 2500 Milliarden Tonnen Kohlenstoff im Untergrund gespeichert – das ist etwa viermal so viel wie der Mensch seit Beginn der Industrialisierung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe in die Atmosphäre gepustet hat.

Dieser unterirdische Kohlenstoffspeicher ist dynamisch. Das heißt: Der Stoffwechsel der Bodenorganismen setzt große Mengen des im Untergrund gebundenen Kohlenstoffs in Form von Kohlendioxid frei. Gleichzeitig wird eine entsprechende Menge Kohlenstoff durch Pflanzen und Pilze im Erdreich eingelagert und damit der Atmosphäre entzogen – ein wichtiges Fließgleichgewicht, das durch den menschlichen Einfluss gestört wird.

Weltweit ist der Boden einer Vielzahl von Stressfaktoren ausgesetzt. Er wird weggespült, ausgedörrt, versiegelt, überdüngt oder versalzen. Besonders die Landwirtschaft, die von fruchtbarer Erde abhängig ist, zerstört diese. Und auch Mikroplastik, Schwermetalle und Dürre belasten die Böden – all das setzt im Untergrund gespeichertes Kohlendioxid frei, was dramatische Folgen für unser Klima hat.

Ein weiteres Problem: Fruchtbares Land ist die Grundlage der globalen landwirtschaftlichen Versorgung. Um in Zukunft die Ernährung einer steigenden Weltbevölkerung zu sichern, müssen wir unsere Böden schützen und erhalten. Dem aktuellen »Global Land Outlook«-Bericht er Vereinten Nationen zufolge sind jedoch bereits 20 bis 40 Prozent aller Landflächen weltweit geschädigt – lässt sich eine weitere Zunahme noch aufhalten?

Sonntag, 3. Juli 2022

"Lebensmittelrettung am 2.7.22: Bei uns keine Notwendigkeit weil sowieso alles weiter gegeben wird?"

Ravensburger Baumhausklimacamp: Unsere Verteilaktion am Gänsbühlcenter (ist) war sehr erfolgreich!

🥕 Fast alle geretteten Lebensmittel sind verteilt. Kommt vorbei und holt euch die letzten Pilze und Radischen.

🗣 Oder demonstriert mit uns für ein Essen-Retten-Gesetzt und gegen Lebensmittelverschwendung und Überflusskultur.


Montag, 23. Mai 2022

Zukunftsfähige Digitalisierung

Plötzlich scheint die verschleppte Digitalisierung außerordentlich wichtig zu sein, auch in den ansonsten weniger Technik-gläubigen Umweltkreisen. Warum ist das so? Eine Spurensuche und 2 Netzfunde dazu, die vielleicht das ein oder andere erklären können.

Germanwatch hier

Für das digitale Wirtschaften fehlen politische Rahmensetzungen. Germanwatch geht Chancen und Herausforderungen im Sinne des Gemeinwohls an.

>> Zu den aktuellen Meldungen zum Thema >> ]

Die Digitalisierung bestimmt wichtige Teile unseres Alltags. 

 Die Vereinten Nationen sehen den Zugang zum Internet als Grundrecht. 

 Nicht mit den Entwicklungen Schritt zu halten, scheint nur unter hohen Kosten denkbar.