Montag, 12. Januar 2026

Interne Klärung der Deutschquote noch offen....

 

Frank Hennemann  LinkedIn

AfD verschiebt Machtübernahme!


Die AfD hatte große Pläne. Ordnung herstellen, Grenzen schließen, Deutschland sortieren. Doch kurz vor dem entscheidenden Schritt tauchte ein unerwartetes Hindernis auf: die eigene Partei. Genauer gesagt die Frage, wer dort eigentlich nach den selbst gesetzten Maßstäben bleiben dürfte.


Denn sobald Herkunft, Abstammung, Wohnort und Biografie wirklich ernst genommen werden, wird es eng. Sehr eng. 

Georg Pazderski bringt polnische Wurzeln mit. Herkunft ist schließlich kein Gefühl, sondern Schicksal. 

Alice Weidel lebt in der Schweiz, zahlt dort Steuern und erklärt von außen, wie Heimat funktioniert. Patriotismus mit Distanz. 

Björn Höcke hat familiäre Bezüge nach Osteuropa, was im eigenen ideologischen Raster mindestens ein Stirnrunzeln auslösen müsste.

Andreas Jurca kam als Kind aus Rumänien nach Deutschland. Früh angekommen, aber eben angekommen. 

Achille Demagbo trägt afrikanische Wurzeln in der Biografie, etwas, das sonst gern als Bedrohung beschrieben wird. 

Tino Chrupalla führt eine Partei, in der es eine Gruppe namens „Juden in der AfD“ gibt, ein Konstrukt, das im Weltbild der Bewegung eigentlich nicht vorgesehen war. 

Petr Bystron, geboren in Tschechien, bringt ebenfalls zu viel Ausland in die Akte.

Je länger man hinschaut, desto deutlicher wird: Würde man die eigenen Kriterien konsequent anwenden, müsste man nicht nur über Abschiebungen reden, sondern über Selbstverwaltung ohne Personal. Die Idee vom reinen Deutschland kollidiert mit der Realität einer Partei, die selbst aus Biografien besteht, die sie bei anderen ablehnt.

Das Problem ist nicht neu, nur jetzt sichtbar. Ausgrenzung funktioniert immer nur so lange, bis sie nach innen wirkt. Erst sind es die anderen. Dann die, die fast dazugehören. Dann die eigenen Leute. Am Ende bleibt ein sehr kleiner Kreis, der sich gegenseitig bestätigt, dass er noch dazugehört. Bis auch das nicht mehr reicht.

Also wird verschoben. Neu sortiert. Die Definition von Deutschsein leicht angepasst. Ein bisschen flexibler, solange es um die eigenen Reihen geht. Nach außen bleibt alles wie gehabt. Klare Parolen, einfache Antworten, maximale Härte. Innen dagegen herrscht Klärungsbedarf.

Die Machtübernahme ist damit nicht abgesagt, nur vertagt. Nicht aus Respekt vor Demokratie, sondern wegen logistischer Fragen. Wer darf bleiben. Wer muss gehen. Und wer ist heute noch deutsch genug, um morgen mitentscheiden zu dürfen.

Deutschland soll gerettet werden.

Aber zuerst muss die AfD klären, wen sie dabei überhaupt noch gebrauchen kann.


Achja - ist natürlich Satire!

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