Freitag, 11. Juni 2021

Baugebiet: Klimaschützer setzen Stadt unter Druck

hier der Artikel von SIG in voller Länge, Auszüge in blau

Das neue Laizer Ergat II soll klimaneutral werden - So lauten ihre Forderungen
Von Michael Hescheler


Fünf Hektar Land sollen über den Dächern von Laiz bebaut werden. Laut den Planungen der Stadt finden im Ergat II bis zu 350 Menschen ein neues Zuhause. Doch wie viel Klimaschutz steckt im künftigen Wohngebiet? Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und der Sigmaringer Verein Fairwandel haben den Eindruck, dass die Stadt mehr für den Klimaschutz tun müsste.....

Dass die Bauherren ihre Häuser klimaneutral errichten müssen, soweit will Stumpp im ersten Schritt nicht gehen, aber die Stadt müsste verbindliche Regeln festlegen: Ein Verbot von fossil betriebenen Heizungen wie Gas oder Öl und eine Pflicht für Solardächer, wie von der neuen Landesregierung im Koalitionsvertrag verankert.

Während in der Landesbauverordnung in Wohngebieten ein Stellplatz pro Wohneinheit gefordert werde, habe die Stadt bislang 1,5 bis 2 Plätze verlangt. „Wir müssen aufhören, zwei Stellplätze zu fordern, denn das kostet Geld“, sagt Stumpp.

Geld, das der BUND-Ortsvereinsvorsitzende in eine alternative Mobilität investieren würde.... Der Verein Fairwandel, der sich auch mit alternativem Bauen beschäftigt, möchte sogar, dass der Autoverkehr in dem Gebiet möglichst außen vor bleibt. Für Rad- und Fußverkehr soll es Vorrang geben.

Der Sigmaringer Verein hat einen Alternativvorschlag zum angedachten Bebauungsplan entworfen. Hierbei werden sowohl ökologische, ökonomische als auch soziale Gegebenheiten berücksichtigt, teilen die Vertreter einer Arbeitsgruppe Thorsten Orlamünder, Rudi Neusch und Rüdiger Sinn mit.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen