Dienstag, 22. Juni 2021

Ein Leserbrief an uns!

Liebe Leser/innen des "Ländle4Future",

 zu dem von euch abgedruckten und von der "Schwäbischen" zu verantworteten Artikel "Gericht lässt Klimaaktivisten abblitzen" möchte ich das Folgende bemerken. --- 

Führen die Ravensburger Klimaaktivist/innen (Aktivi) eine Versammlung durch ohne sie vorher beim Ordnungsamt Ravensburg angemeldet zu haben, sind sie die rücksichtslosen, gesetzlosen und kriminellen Berufsdemonstranten, die ganze Hundertschaften von Polizisten auf den Plan rufen.
Melden sie aber - wie in dem aktuellen Fall - eine solche an um dieser Abstempelung zu entgehen -  wird sie schlichtweg untersagt. Wer geglaubt hatte, der neue Leiter des Ordnungsamt würde tun, was er bei Amtsübernahme am 1. April (!) 2021 versprochen hat (Ausgewogenheit und Balance) sieht sich gehörige getäuscht. So auch hier: "Schließlich haben auch andere Bürger Rechte, und wir versuchen, ausgewogen für die Gesamtgesellschaft zu entscheiden“. So wird er von der "Schwäbischen" kommentarlos und gläubig zitiert. "Rechte anderer"? "Ausgewogen"? "Gesamtgesellschaft." In Sachen "Klimastreit in Ravensburg seit dem 12. Dezember 2020" gelten in Ravensburg doch nur die Rechte "der anderen", wobei diese "anderen" eine schwammige, relative und unbekannte Größe ist. 

Die Größe aber der "Climate-Community" in und um Ravensburg ist bekannt; sie ist klar kantig, mit deutlichem Profil und Engagement und sie ist größer, als es den "Majoristen" lieb ist. Allein beim "Ländle 4 Future" sind über 40 Umwelt-Institutionen organisiert und schätzungsweise fünfzig Prozent der Ravensburger noch wachen Bürger/innen, sind auf der Seite der Klimaaktivist/innen. Die Rechte der Aktivi werden beschnitten wo es geht, sie werden in Frage gestellt, wo es geht, und last but not least werden sie ins "Unrecht" verdreht. Es werden ihnen Alternativen angeboten, die aber vom  Zielgedanken der Aktivi ablenken. 

Anmerkung: Ich habe  aufgrund der Länge des Briefes  nur die Anfangsabschnitte veröffentlicht, hier  kann man gerne den ganzen Brief lesen


Mit umweltfreundlichen Grüßen,

Stefan Weinert

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