Mittwoch, 3. März 2021

Schwäbische: Hunderte von Beschwerden gegen Regionalplan gehen ein

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Mehrere hundert Einwände sind in der zweiten Offenlegung gegen den neuen Regionalplanentwurf für die Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodensee erhoben worden. Wie viele es genau sind, kann der Direktor des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben, Wilfried Franke, noch gar nicht sagen.....

„Einige sind als immer gleich lautende Formblätter eingegangen, aber wir haben auch riesige Schriftsätze von Anwaltskanzleien erhalten“, sagt Franke....

Viele Einsprüche kommen von Seiten der Umweltschützer, die den Planern vorwerfen, in den nächsten 15 Jahren – so lange hat der Plan Gültigkeit – den Städten und Gemeinden zu viel Flächenversiegelung zu erlauben. Hauptsächlich für neue Wohngebiete, aber auch Gewerbegebiete. Beim Rohstoffabbau gilt der Plan sogar für 20 Jahre. Stark kritisiert wird hier besonders der geplante Kiesabbau im Altdorfer Wald.

Aber laut Franke gibt es auch zahlreiche Kritiker, die den Planern genau die gegenteilige Haltung vorwerfen: zu rigide Vorgaben im Umweltschutz. Vor allem Landwirte sähen sich durch die geplante Biotopvernetzung drangsaliert. Und manche Kommunen würden dem Regionalverband vorwerfen, ihnen in ihrer weiteren Entwicklung zu wenig Spielraum zu lassen......

Franke macht keinen Hehl daraus, dass ihn der Widerstand vonseiten der Naturschutzverbände und Bürgerinitiativen, der dem Regionalverband seit einigen Monaten ins Gesicht bläst, ärgert. „Seit sechs Jahren diskutieren wir den Regionalplan. Ich frage mich, wo waren die ,Scientists for future’ all die Jahre?“


ZU genau diesem Thema werden wir demnächst eine Pressemitteilung veröffentlichen


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