Montag, 1. Februar 2021

Kiesexporte - Bisschen mehr als gedacht

Im letzten Post wurden Angaben zum Kiesexport gemacht. 


Diese Gutachten unten stammen von den Aktiven vom Altdorfer Wald und die legen eine ganz andere Erkenntnis nahe: 


Muss Oberschwaben in 10 Jahren bis zu 90 % des Vorarlberger Kiesbedarfs  bedienen ?

Dieses erschreckende Ergebnis ergibt sich aus dem Gutachten der Firma GEOMAEHR GmbH, Büro für Technische Geologie

in St. Ulrichstraße 17 in A-6840 Götzis
Baurohstoffversorgung in Vorarlberg
Bedarfsstudie 2018 / Stand Januar 2019

 

Diese Studie wurde im Auftrag des Amts der Vorarlberger Landesregierung - Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten - in  6900 Bregenz veröffentlicht.

Zum dem Gutachten geht es hier: Zum Gutachten

Hier ergibt sich dieser voraussichtliche Kiesimportbedarf Vorarlbergs aus den Seiten 18+ 19.
Dies würde bedeuten, dass in 10 Jahren  annähernd 4 Mio. to. Kies dorthin zu exportieren wären.
Der heutige Stand ist, dass wir mit oberschwäbischem Kies  ca. 1/3 des Kiesbedarfs Vorarlbergs abdecken. Dazu kommen noch die direkten Kieslieferungen in die benachbarte Schweiz !


Schweizer Grundwasserbericht - Schutz des Grundwassers
Ökonomischer und ökologischer Unsinn von Kiesimporten

Einen ganz anderen Stellenwert hat der Schutz des Grundwassers in der Schweiz. Dies bringt der Bericht des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft zum Ausdruck. Hervorzuheben sind die Seiten 23 ff.
  -> Hier zum Schweizer Grundwasserbericht.


In einem weiterem Bericht des Schweizerischen Kiesfachverbands FSKB stellt diese den Kiesimport 
in die Schweiz selbst in Frage.
Der Bericht spricht von einem "Ökonomischer und ökologischer Unsinn von Kiesimporten".
  
-> Hier zum Bericht des FSKB.

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