Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Mittwoch, 21. Januar 2026
Dienstag, 20. Januar 2026
„Das Jahr des Durchbruchs“ für die Einen - "entbehrliche" und "wenig zielgerichtete" Förderung für die Anderen
Es ist immer wieder dasselbe: Der Grundgedanke stimmt im Ansatz, die Umsetzung ist ebenso halbherzig wie auch das Basiswissen fehlinterpretiert - und schwubbs werden Milliarden rausgehauen, ohne wirkliche Fortschritte zu erzielen.
So kommt es, wenn man glaubt, es reicht aus, sich an der Opposition abzuarbeiten - ohne deren Hintergründe und Zusammenhänge wirklich verstehen zu können.
Nur so kommt man auf die Idee:
Na ja, die E-Mobilität kann man wohl nicht mehr verhindern, aber vielleicht noch etwas verzögern und Staats-Gelder für die verschlafenen Autokonzerne sichern?
Klar, dass die das toll finden!
Süddeutsche Zeitung hier 19. Januar 2026, Von Michael Bauchmüller und Vivien Timmler
Montag, 19. Januar 2026
»Wir befinden uns in der Ära der Milliardärinnen und Milliardäre – und das ist keine gute Nachricht für die Welt«
Francesco Garita LinkedIn
Die Frage ist nicht, ob wir uns Armut leisten können. Die Frage ist, ob wir uns Reichenschutz leisten wollen, als stilles Abkommen zwischen Gesetzgebung, Lobby und Besitz, das Jahr für Jahr Milliarden kostet, ohne dass irgendwer dafür an der Kasse Rechenschaft ablegt.
Bürgergeld kostet rund 50 Milliarden Euro im Jahr. Darüber wird gesprochen, als sei es der Hauptgrund für jede Haushaltslücke. Missbrauch liegt laut Studien im unteren einstelligen Prozentbereich, der reale Schaden bewegt sich grob unter einer Milliarde. Trotzdem wird bei den Schwächsten so getan, als müsse man sie mit der Lupe jagen, als wäre Misstrauen schon eine Finanzpolitik.
Oben gilt ein anderes Maß.
Wenn Regierungen internationale Verpflichtungen verwässern oder verschleppen, bleibt oft nur noch der Gerichtssaal
hier Frankfurter Rundschau 18.01.2026 Von: Sereina Donatsch
Ohne Klagen wird das nichts
Wenn Regierungen versagen, sind Gerichte die letzten Instrumente für den Klimaschutz.
Doch Gerichtsurteile allein senken noch keine Emissionen.
Was bringen Klimaklagen? Oder anders gefragt: Retten Richter:innen den Planeten, weil die Politik versagt? Wenn Regierungen internationale Verpflichtungen verwässern oder verschleppen, bleibt oft nur noch der Gerichtssaal. In einer Zeit, in der Klimaschutz politisch an Rückhalt verliert, erscheint die Justiz als letztes Korrektiv – weil sie dort Druck erzeugt, wo Beschlüsse sonst folgenlos bleiben.
Sonntag, 18. Januar 2026
Gemeinsame Grönland-Erklärung
Dänische Botschaft in Deutschland LinkedIn
Gemeinsame Erklärung von Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und dem Vereinigten Königreich. 👇
Wo die Energiewende erfolgreich ist: Kalifornien macht sich unabhängig
Gavin Mooney LinkedIn
Die Solarenergie hat 2025 das Gas überholt – und erzeugt heute mehr Strom in Kalifornien als jede andere Quelle.
Das bedeutet, dass nun zwei Drittel des Stroms des Bundesstaates aus sauberen Quellen stammen:
➡️ Solarenergie liefert jetzt über ein Drittel, gegenüber fast nichts vor einem Jahrzehnt.
➡️ Wasserkraft, Kernenergie, Bioenergie und Geothermie machen zusammen den Großteil des übrigen Bereichs aus.
➡️ Das Gas ist auf unter ein Drittel gefallen und geht weiter zurück.
Geschaffen um von CDU-Abgeordneten gelesen zu werden
NIUS ist ein „AfD-Portal“ - Klartext von Lukas Kilian, Generalsekretär der CDU Schleswig-Holstein.
„Schlicht widerlich. Dieses AfD-Portal instrumentalisiert das Holocaust-Gedenken, verfälscht es und ersetzt es durch eine Fake-News-Botschaft. Das ist schlicht widerlich.
Statt Erinnerungskultur lebt man eine Verfälschungskultur. 👇🏻“
Der Merz-spricht-über-Energie : ein FAKTENCHECK
Lisa Badum LinkedIn
Der Merz -Effekt: anders als echte Klima-Champions wie Spanien verpassen wir unter Schwarz-Rot unsere Klimaziele um hunderte Millionen von Tonnen CO2 und landen EU-weit auf dem letzten Platz.
Die Folgen für uns alle: Mehr Klimaschäden und drohende hohe Strafzahlungen.
Mein Fazit: Die Energiewende ist die größte Chance unserer Zeit für die deutsche Industrie.
Dr. Franz Hitzelsberger LinkedIn
Die globale Energiewende ist ein Turbo-Booster für die deutsche Industrie. Während „alte“ Industriebranchen kränkeln, bieten sich für Energietechnik-Betriebe ungeheure Chancen und neue (Welt-)Märkte.
Energiewende = Deindustrialisierung?
Ein Märchen.
Das Gegenteil ist der Fall
Energiewende = RE-Industrialisierung
Lanz entlarvt die neueste Desinformations-Kampagne
Nicht nur die AFD mit ihren Medien Nius, Bild und Welt machte sich schuldig, auch die CSU mit Söder war klar mit dabei und verbreitete die Hetzkampagne. Welch ein armseliger Haufen!
Es lohnt sich, das Originalvideo anzuschauen!
Hier seht Ihr ein Stück Fernsehgeschichte.
Und ein Lehrstück, wie Rechtsextreme versuchen die öffentliche Meinung zu manipulieren – mit erfundenen Geschichten.
Mit Erzählungen, die keinem Check standhalten.
Samstag, 17. Januar 2026
Reiches „Non-Paper“: 41 GW Kraftwerkskapazitäten ohne Vorgaben - Vorsatz das EU-Recht zu verbiegen
Jörg Dürr-Pucher LinkedIn
Vor etwa 20 Jahren gab es eine ähnliche Situation mehr als 40. Kohlekraftwerke waren in Deutschland geplant.
Nur ein einziges wurde gebaut. Niemand hätte diese zusätzlichen Kohlekraftwerke gebraucht, das gilt auch für jetzt bekannt gewordenen, überdimensionierten Plänen von Ministerin Reiche zum Bau von mehr als 40. GW fossilen Gaskraftwerken.Eine Lektion, die die Staaten von anderen internationalen Abkommen gelernt haben: Drei-Viertel-Mehrheit genügt
WWF Deutschland LinkedIn
Wir präsentieren: Eine neue Ära der Meerespolitik! Und sie beginnt jetzt!
Also am Samstag, um genau zu sein. Da tritt das Hashtag#UN-Abkommen zum Schutz der Hohen See in Kraft:
👉 Erstmals können Hashtag#Meeresschutzgebiete auf Hoher See ausgewiesen werden, yeah!
👉 Hashtag#Umweltprüfungen für riskante Aktivitäten werden verpflichtend. Finally!
👉 Bedrohte Arten und sensible Hashtag#Ökosysteme bekommen besseren Schutz. As they should!
Dieses Abkommen zeigt: Wenn Staaten gemeinsam handeln, können sie globale Herausforderungen lösen! Eine historische Chance für die Gesundheit unseres Planeten - und für uns!
Wirtschaftsministerium will vom Energiesparen abrücken
hier Klimareporter von Sandra Kirchner 15.1.26
Mal ehrlich: Wollen wir lebenswerte Städte oder nur bequem weiterfahren wie bisher?
Fabian Landstorfer LinkedIn
Deutschland hat vor einigen Wochen 721 Millionen Euro in MEHR Asphalt investiert.
Da Berlin die Stadtautobahn A100 verlängert.
Mehr Verkehr. Mehr Lärm. Mehr Hitze.
Mitten in der Klimakrise.
Paris geht den entgegengesetzten Weg.
Ein starkes, geeintes Europa ist keine utopische Vision, sondern eine strategische Notwendigkeit
"So etwas haben wir in keinem anderen Land der Welt, das wir untersucht haben, gefunden"
Stefan Vogt LinkedIn
Aufklärung über AfD Bots auf Social Media:
Beispiel Facebook: Laut einer US-Studie (2019) werben auf der Plattform Facebook rund 200.000 gefälschte Profile für die AfD.
Trevor Davis, Professor an der George-Washington-Universität, hat zehntausende derartiger Facebook-Accounts identifiziert, die nach eigenen Angaben in Afrika, Südamerika, in Osteuropa oder im arabischen Raum leben und AfD-Inhalte verbreiten.
Der Diesel-Verbrauch in China fällt - die e-LKW`s nehmen an Fahrt auf
Elektrofahrzeuge (EVs) könnten in Afrika, viel früher als von Experten vorhergesagt, dominieren
George Hopkin LinkedIn
Dank einer Kombination aus günstigen chinesischen Importen und netzunabhängigem Solarladen.
Eine neue Studie unter der Leitung der ETH Zürich und des Paul Scherrer Institute (PSI), veröffentlicht in Nature Energy, stellt die langjährige Annahme infrage, dass Verbrennungsmotoren den Kontinent mindestens bis zur Mitte des Jahrhunderts dominieren werden.
Die Zukunft von Landnutzung und Ernährung in Deutschland
Stephanie Wunder LinkedIn hier
Unsere neue Agora Agrar Studie ist veröffentlicht: "Die Zukunft von Landnutzung und Ernährung in Deutschland. Wie Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit in Land- und Forstwirtschaft vereinbar sind".
Darin stellen wir dar, wie Deutschland langfristige Ernährungssicherheit und eine starke Bioökonomie fördern kann – und mit welchen politischen Maßnahmen es gelingt, dass Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit in der Land- und Forstwirtschaft vereinbar sind.
Die Ernährung bzw. die Ausgestaltung der Ernährungspolitik ist dafür ein wichtiger Pfeiler, denn nur mit einer nachhaltigeren Nachfrage ist auch eine nachhaltigere Produktion möglich.
In der Formulierung unserer Handlungsoptionen, betonen wir daher die Bedeutung der Gestaltung fairer Ernährungsumgebungen, die es Verbraucherinnen und Verbrauchern erleichtern, gesunde und nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen.
Wir beschreiben zudem eine Reihe von Maßnahmen, die als erste Schritte ein hohes Wirkungspotenzial haben, dabei politische Akzeptanz erwarten lassen und anschlussfähig an den Koalitionsvertrag sind. Dazu gehören
1) ein Bundesprogramm Kita- und Schulverpflegung,
2) eine Servicestelle „Ernährung kommunal“,
3) ein Bundesprogramm Obst und Gemüse,
4) die Stärkung der sektorübergreifenden Kooperation zur Vermeidung von Lebensmittelabfallen und -verlusten sowie
5) die Etablierung eines Indikators „Klimawirksamkeit der Ernährung“ (hierzu werden wir in Kürze auch eine weitere Studie veröffentlichen)
Die gesamte Studie finden Sie zum Weiterlesen im Download Bereich.
Freitag, 16. Januar 2026
Antwort auf globale Herausforderungen: Gemeinsam bleiben, Unterschiede aushalten, mutig bleiben, an ein besseres Morgen glauben
Liebe Leute,
warum sollten wir gerade jetzt nicht den Mut verlieren?
Angesichts der weltweiten Konflikte – ausgerechnet um fossile Energien – könnte man leicht den Blick verlieren: auf unsere Ziele, auf das, was wir erreicht haben, und auf das, was wir gemeinsam noch schaffen können.
Aus der Geschichte der EWS wissen wir: Wer den Mut verliert, wer aufhört an die Hashtag#Gemeinschaft zu glauben, der lässt die anderen gewinnen.
Regierung muss alten Habeck-Plan umsetzen – und die deutsche Energie-Branche wütet
Focus hier Florian Reiter 14.01.2026
In der Branche wächst die Wut: Es sei viel Zeit verschwendet worden.
Wir warten und warten.....
energiezukunft LinkedIn
Alle warten gespannt auf das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung...
Das Klimaschutzprogramm ist von zentraler Bedeutung für die Klimaziele 2030, 2040 und 2045. Zwar hat Deutschland im letzten Jahr die im Klimaschutzgesetz festgelegten Emissionsminderungen erreicht, das europäische Klimaziel im Rahmen der Effort-Sharing-Regulation wurde allerdings erneut gerissen.
Deutschland drohen offenbar bis zu 34 Milliarden Euro Klimastrafen
Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende:
Die CO₂-Emissionen sind in Deutschland 2025 laut einer Studie nur um 1,5 Prozent gesunken – halb so viel wie 2024. Für die Bundesregierung könnte das teuer werden.
Deutschland verliert beim Klimaschutz an Tempo. Die Treibhausgasemissionen sanken 2025 nur um 1,5 Prozent auf 640 Millionen Tonnen CO₂ – weniger als die Hälfte der Einsparungen von 2024. Das zeigt die am Mittwoch veröffentlichte Jahresauswertung der Denkfabrik Agora Energiewende.
Ein Bärendienst für genau die Unternehmen, die man angeblich schützen will.
So sieht es also aus, wenn jahrelang alle Ideen abgewürgt werden, weil man doch ein "wirksames Instrument" an der Hand hat, mit dem man alles regelt - und wenn sich dann plötzlich Panik einstellt, weil man es halt irgendwann wirklich umsetzen muss.....
Dr. Martin Bethke LinkedIn
„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht oder abgeschafft hast“ - Trump lässt grüßen.
Genau so wirkt es, wenn CDU-nahe Wirtschaftsverbände jetzt „klimaneutral“ umdefinieren wollen: Nicht das Klima wird besser – nur die Bilanz.
Und ganz ehrlich: Wo ist da die #Wirtschaftskompetenz? Wo wird da an Unternehmen gedacht?
Denn die zentrale Geschäftsgrundlage für Unternehmen ist nicht ein neues Wording, sondern ein stabiles #Klima: versicherbare Risiken, verlässliche Lieferketten, funktionierende Infrastruktur, planbare Investitionen. Und natürlich auch stabile rechtliche Rahmenbedingungen.
Wie ökologische Pleite den sozialen Abstieg antreibt: Im Iran
Ein anderer Blick auf Iran`s Massenproteste, der nahe legt, dass die Proteste zwar kurzfristig niedergeschlagen werden können - aber was folgt dann? Wie sollen die Menschen weiter leben mit diesen Voraussetzungen?
Mich erinnert diese Problematik an die ehemalige DDR - auch dort war die Umweltverschmutzung letztendlich ein Auslöser des Systemzusammenbruchs (siehe kurzen Text ganz unten)
Euronews hier Alain Chandelier 14. Januar 2026
Wasserknappheit und Luftverschmutzung: Umweltzerstörung befeuert landesweite Proteste im Iran
Die Proteste des Jahres 2026 haben sich nach einer langen Phase geplanter Wasser- und Stromabschaltungen, tödlicher Luftverschmutzung in den Metropolen und ständigen Schließungen von Schulen und Geschäften entladen.
Donnerstag, 15. Januar 2026
Agrarförderung muss Geld dorthin lenken, wo es Landwirtschaft, Umwelt, Klima und Tierschutz nachweislich stärkt
Der kritische Agrarbericht 2026 hier
15. Januar 2026 | Landwirtschaft, Naturschutz
Insgesamt verursachen die 180 größten Emittenten fast 60 Prozent aller menschengemachten Treibhausgase
Timothy Glaz LinkedIn
Neue Faktenlage beim Klimaschutz: Wissenschaftler*innen können Emissionen erstmals gezielt einzelnen Unternehmen zuordnen.
Bisher konnten Klimaforscher*innen zwar zeigen, dass der Klimawandel Extremwetter verstärkt. Aber wer genau dafür verantwortlich ist, blieb oft im Vagen.
Deutscher Journalisten-Verband betont die Notwendigkeit, entschieden gegen Desinformation, Hass und Drohungen vorzugehen
Trotz des Sondervermögens: Fünf geplante Bahnprojekte werden vorerst nicht gebaut
Tagesspiegel hier Caspar Schwietering 14.01.2026,
Heizungsgesetz vor Reform – doch der Markt hat schon entschieden
T-Online hier Amy Walker am 15.01.2026
Mittwoch, 14. Januar 2026
Wo Klimaschutz erfolgreich vorangeht: Griechenland`s Kohle
Handelsblatt hier Gerd Höhler 14.01.2026
Griechenland verabschiedet sich von der Kohleverstromung
In einem ehemaligen Tagebau im nordgriechischen Makedonien entstehen der größte Photovoltaik-Cluster Europas und ein Giga-Rechenzentrum. Beteiligt ist auch ein deutscher Energieversorger.
Kraftwerk Agios Dimitrios: Bis 2024 wurde hier Kohlestrom produziert, nun soll an diesem Standort ein großes Rechenzentrum entstehen. Foto: AFP
Im Gebäude- und Verkehrssektor sind die CO₂-Emissionen 2025 sogar gestiegen.....
Mag ja sein, dass ich sehr pessimistisch bin. Nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit welchen Maßnahmen der Umweltminister einen Erfolg zaubern will?
Bisher wurde im Klimaschutz nur zurückgefahren und vernebelt, mehr Subventionen wurden ausgeschüttet statt abgebaut und heilige Kühe wurden in trockene Tücher gewickelt - Tempolimit?, Verbrenneraus? und und und.....Völlig ausgeschlossen!
Wenn ich lese: "CDU- und SPD-Politiker erwarten ambitioniertes Programm", dann kann ich mir das wirklich nur noch damit erklären, dass innerhalb dieser Parteien nicht mal im Ansatz das Wissen gegeben ist, was es für einen wirksamen Klimaschutz bräuchte....
Deshalb sieht die Bundesregierung den anstehenden Klimaklagen auch völlig gelassen ins Auge - nach dem Motto "ja ja, wir werden das schon ganz schnell hindeichseln, wenn`s überhaupt sein muss".
Mir macht diese maßlose Realitätsverweigerung große Angst, ich sehe unsere Zukunft bei Weitem nicht in guten Händen.
Artikel hier
Eine politische Erlaubnis schützt nicht vor der wirtschaftlichen Realität
Europa ist nicht das Problem, sondern der Maßstab!
Stiftung Klimawirtschaft fordert endlich die Weichen auf eine ambitionierte Transformation zu stellen
Sabine Nallinger /Stiftung Klimawirtschaft LinkedIn
36 Millionen Tonnen CO2 - so groß ist die Lücke, die wir schließen müssen, um unsere Klimaziele zu erreichen.
Gleichzeitig müssen wir dringend raus aus der Rezession. Wie kann das gelingen?
Im zurückliegenden Jahr sind die deutschen CO2-Emissionen leicht gesunken. Etwa 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Erfolg? Nein, denn der Preis, den wir dafür zahlen, ist hoch!
Dienstag, 13. Januar 2026
Einwendung gegen Kiesabbau Kieswerk Tullius
Bündnis 90/Die Grünen Fraktion der Regionalverbandsversammlung
Bild: Aktivisten in der Kiesgrube Tullius 2024
Antrag: Landkreis Ravensburg Kiesabbau mit Wiederverfüllung und Rekultivierung
der Kieswerk Tullius GmbH & Co. KG in Schlier-Hintermoos
Einwendung gegen den Antrag auf erweiterten Kiesabbau im Altdorfer Wald.
Wir brauchen keine Erweiterungen und keine neue Kiesgrube im Altdorfer Wald
Montag, 12. Januar 2026
Sehr gerne hätten wir alle unsere Zeit anders eingesetzt....
Anike Peters LinkedIn
Ich wünschte, unsere Macht als "Umwelt-Lobby" wäre so stark, wie die CSU hier tut... Nein, eigentlich wünschte ich, es wäre gar nicht notwendig, dass Umweltverbände vor Gericht ziehen, um für den Erhalt unserer Erde und eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Kindeskinder zu kämpfen.
Das ist nur immer wieder notwendig, weil Politiker:innen u.a. von CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) sich immer wieder vor den Lobbykarren fossiler Industrien spannen lassen und dadurch die Bekämpfung der Klimakrise aus den Augen verlieren. Ich sag nur "Verbrenner-Aus", "Klimaziele aufweichen", "Wärmepumpenzwang"...Studie juristisch explosiv: Wirtschaftliche Schäden kann man jetzt einzelnen Unternehmen zuordnen
Daniel Mautz LinkedIn
Die größten Klimazerstörer stehen längst fest. Aber zahlen werden – wie immer – andere.
Eine neue Studie in Nature bringt es schwarz auf weiß: Die 111 größten Unternehmen weltweit haben zusammen über 28 Billionen Dollar an wirtschaftlichen Klimaschäden verursacht.
Zehn fossile Giganten – darunter ExxonMobil, Chevron, Gazprom und aramco – allein stehen für mehr als die Hälfte davon.
siehe auch hier
Wo bleibt der Klimasozialplan
Sebastian Breer /WWF Deutschland LinkedIn
Der #Klimasozialplan ist heute Thema des Tages im POLITICO-Newsletter „Energie & Klima am Morgen“.
Zu Recht, dass die Debatte darum wieder an Fahrt gewinnt. Denn er könnte zu einem zentralen Instrument für eine sozial gerechtere Klimapolitik in Deutschland werden.
Doch die entscheidende Frage lautet: Wo ist dieser Plan eigentlich?
Die Bundesregierung hätte ihn bereits im vergangenen Juni vorlegen müssen. Der Klimasozialplan soll darlegen, wie die Einnahmen aus dem ETS 2 – dem EU-CO₂-Preis für Gebäude und Verkehr – konkret verwendet werden.
Im Fokus stehen dabei Haushalte mit niedrigen Einkommen sowie Kleinstunternehmen, die von steigenden CO₂-Preisen besonders betroffen sind: beim Heizen und Autofahren mit fossilen Energieträgern.
Online-Diskussion: Gasnetzplanung
Online-Diskussion: Kosteneinsparungen durch frühzeitige Gasnetzplanung
Event von Umweltinstitut München
Do, 22. Jan. 2026, 14:00 bis 16:00 (Ihre Ortszeit)
Pünktlich zur heißen Phase: Nächste Woche Donnerstag (22. Januar um 14 Uhr) - online) diskutiere ich mit spannenden Gästen über den Abschied von den Gasnetzen.
"Die Zuversichtlichen": Wie unsicher macht sich Europa?
Energiepolitik ist Sicherheitspolitik – das ist vielen noch immer nicht bewusst.
Obwohl das heute offensichtlicher ist als kaum jemals zuvor, behandeln wir Energieabhängigkeiten noch immer nicht als das strategische Risiko, das sie sind.
Im Gespräch mit Dr. Susanne Götze und Annika Joeres in der Diskussionsreihe „Die Zuversichtlichen“ wird deutlich, wie trügerisch diese lange scheinbare Stabilität war.
Die Journalistinnen zeigen, dass Europas Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten nicht nur erpressbar macht, sondern auch zu massiven politischen Widersprüchen führt: Während der russische Angriffskrieg klar verurteilt wird, fließen weiterhin enorme Summen aus Europa an Russland und andere autoritäre Regime.
Energiepolitik wird so unfreiwillig zur Finanzierung geopolitischer Macht und genau deshalb muss sie heute neu gedacht werden: nicht nur aus Klimagründen, sondern als zentrale Sicherheitsfrage.
Hier könnt ihr auch den Talk "Die Zuversichtlichen" von Werner & Mertz GmbH ansehen
Interne Klärung der Deutschquote noch offen....
Frank Hennemann LinkedIn
AfD verschiebt Machtübernahme!
Die AfD hatte große Pläne. Ordnung herstellen, Grenzen schließen, Deutschland sortieren. Doch kurz vor dem entscheidenden Schritt tauchte ein unerwartetes Hindernis auf: die eigene Partei. Genauer gesagt die Frage, wer dort eigentlich nach den selbst gesetzten Maßstäben bleiben dürfte.
Wird China mit seinen rund 1,4 Milliarden Einwohnern künftig zum globalen Öko-Vorreiter?
Klimareporter hier 8.1.26 Joachim Wille
Bisher nur heiße Luft
Sebastian Breer / WWF Deutschland LinkedIn
Das #Klimaschutzprogramm braucht endlich Substanz und die Bundesregierung einen wirksamen Plan.
Denn das #Klimaschutzgesetz ist eindeutig: Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung muss bis Ende März vorliegen und einen Pfad aufzeigen, wie sie Klimaneutralität erreich will. Ursprünglich sollte dies schon im November abgeschlossen sein. Stattdessen verzögert sich das Programm weiter.
Aktuell läuft eine Verbändeanhörung, die den Anspruch einer echten Konsultation nicht erfüllt, da bislang keine konkreten Maßnahmen auf dem Tisch liegen...
Sie wollen den gesamten Klimaschutz am liebsten ganz verhindern. Klimawissenschaft und Physik werden zur Verhandlungssache degradiert und wirtschaftliche Erfolge vom Tisch gewischt
Susanne Jung Solarenergie Förderverein LinkedIn
Liebe Freundinnen und Freunde der Solarenergie,
unsere zweite Klimaklage ist seit 2024 auf dem Weg. Vieles spricht dafür, dass sie vom Bundesverfassungsgericht angenommen wird. Dass wir diesen wichtigen Schritt gehen konnten, verdanken wir der großen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank. Besonders danken wir der GLS Treuhand, die mit einer Spende von 20.000 Euro maßgeblich dazu beigetragen hat, die Klage bis hierhin zu finanzieren.
ES fehlt nicht der Verweis auf das Klimaschutzprogramm 2026: Mit diesem würden die Maßnahmen verabschiedet, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen..
Volker Quaschning LinkedIn
Umweltverbände haben 2024 eine Verfassungsbeschwerde gegen die unzureichende Hashtag#Klimaschutzpolitik der Bundesregierung eingereicht.
In einer Stellungnahme lässt die Regierung wenig Interesse an wirksamen Klimaschutzmaßnahmen erkennen. Es bleibt spannend, wie das Bundesverfassungsgericht in dem Fall urteilen wird. Möglicherweise wird Friedrich Merz wider Willen doch noch zum Klimaschutzkanzler.
Klimareporter hier Jörg Staude 24.12.25
Stellungnahme für Karlsruhe: Regierung stellt sich lustlos lästiger Klima-Klage
Mit zweimonatiger Verspätung nimmt die Bundesregierung zur Verfassungsklage gegen das abgeschwächte Klimaschutzgesetz Stellung. Sie hält die Klage teilweise für unzulässig – und Klimaschutz ohnehin eher für eine Angelegenheit globaler Politik.




