Donnerstag, 20. Januar 2022

Einladung zur Online-Fragestunde zum Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben am 3.2.

Die grün-schwarze Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass in Oberschwaben aufgrund der herausragenden naturräumlichen Ausstattung mit zahlreichen Mooren gemeinsam mit der Region der Prozess zur Ausweisung eines dritten Biosphärengebietes initiiert werden soll.

Biosphärengebiete sind Modellregionen, in denen das Zusammenleben von Mensch und Natur weltweit beispielhaft entwickelt und erprobt wird. Die bestehenden Biosphärengebiete (in anderen Ländern "Biosphärenreservate") sind Erfolgsmodelle. Der Wunsch nach Beitritt zahlreicher Kommunen in der Region Schwäbische Alb, in der brandenburgischen Schorfheide und auch länderübergreifend in der Rhön machte und macht das deutlich. Das Land und die grüne Regierungsfraktion möchten deshalb einer weiteren Region die Chance geben, Biosphärengebiet zu werden und auch die "Goldplakette" und Auszeichnung als „UNESCO-Biosphere reserve“ zu erhalten.

Fragen beantworten der Landtagsabgeordnete und Großschutzgebiets-Experte Dr. Markus Rösler sowie Michael Geier, der Leiter des Biosphärenreservates Bayerische Rhön.
Die Moderation der Online-Fragestunde übernimmt die Wangener Wahlkreisabgeordnete Petra Krebs.

Wir laden Sie und Euch herzlich zu dieser Online-Fragestunde zum Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben ein.

Kurzfristiger Veranstaltungshinweis für heute abend

„DAS STERBEN DER INSEKTEN: DATEN, GRÜNDE, MAßNAHMEN“

 PROF. DR. JOHANNES STEIDLE, Universität Hohenheim

 

Wann?  am DONNERSTAG, 20. JANUAR UM 18.30 UHR.

 

Wo? Der Vortrag findet via ZOOM statt  hier

Wie lange?  ca. eine Stunde .

Deggenhausertal- Wie das „Tal“ Modellregion werden will

 18.01.2022  |  VON WOLF-DIETER GUIP MARKDORF.REDAKTION@SUEDKURIER.DE  hier

Norbert Steidle, der einen Biolandhof in Obersiggingen betreibt, hatte die Idee, Deggenhausertal als Ökomodellregion zu entwickeln, um den Gedanken der Nachhaltigkeit ins Bewusstsein zu rufen, Bestehendes zu benennen und andere Menschen, Institutionen, Initiativen und Unternehmen zu motivieren, in Nachhaltigkeit zu investieren. 

"Deutschland - ein Windradland"

Ich habe bei diesem umfangreichen  Artikel nur ein kleines Teilstück herausgegriffen, das sich mit den erschlagenen Vögeln beschäftigt. Für mich ist das immer noch der strittigste Teil der Rechnung.
Mit dem ebenso wichtigen Problem "Anlagen im Wald" beschäftigt sich der Post "Faktenfuchs"

Süddeutsche Zeitung  hier Von Thomas Hummel

Es werde nicht ohne Zumutungen gehen, sagte Robert Habeck. 30 000 Windräder stehen bereits in Deutschland - und es sollen noch mehr werden. Was kommt hier auf das Land zu? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Töten Windräder Vögel?

Der Naturschutzbund Nabu schätzt, dass etwa 100 000 Vögel im Jahr durch Windkraftanlagen in Deutschland getötet werden. Betroffen seien größere Arten, insbesondere Greifvögel. So rechnet der Verband mit 12 000 getöteten Mäusebussarden und 1500 Rotmilanen. "Für einige dieser Arten können Windkraftanlagen bereits heute bestandswirksame Auswirkungen haben", schreibt der Nabu.

Allerdings sind neuere Windräder weniger gefährlich für Vögel. Sowohl über Sensoren wie auch über Kameras, die in den Anlagen verbaut sind, sollen sie frühzeitig erkannt und die Rotorblätter dadurch gestoppt werden.

Für die meisten Vogelarten sind Windräder allerdings ein vergleichsweise kleines Risiko. So sterben mehr als 100 Millionen Vögel jährlich an Glasfronten von Gebäuden, etwa 70 Millionen durch Kollisionen mit Autos, Lkws oder der Bahn und mehr als 20 Millionen durch Hauskatzen. Am schlimmsten setzt die moderne Landwirtschaft der Vogelwelt zu, das Ausbringen von Pflanzenschutzmittel und Gülle, die Vernichtung von Brachen, Wiesen und Weiden.

Einer Studie des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt zufolge könnten jährlich bis zu 1200 Tonnen Insekten an deutschen Windrädern sterben. Das wären mehrere Milliarden. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern schloss daraus, dass "die postulierten Verluste wohl kaum bzw. nur in zu vernachlässigendem Umfang zum Insektensterben" beitragen. So würden Vögel allein in deutschen Wäldern pro Jahr etwa 450 000 Tonnen Insekten verzehren.

Super Erfolg: Klimaschutzmanagerinnen und -manager für Hochschulen im Land

Wolfgang Ertel schreibt:

Unsere Baumbesetzung an der RWU (Hochschule Weingarten) zeigt erste konkrete Wirkung.
Ministerin Bauer finanziert 9 Stellen für Klimaschutzmanager in Ba.-Wü. hier 

Eine dieser Stellen ist in Weingarten schon ausgeschrieben hier   
Bitte an geeignete Kandidat*innen weiterleiten!

Anwohner*innen und Aktivist*innen aus der Besetzung im Altdorfer Wald installieren Kunstaktion in Kiesgrube bei Oberankenreute

 

In der Nacht vom Mittwoch (19.01.) auf den Donnerstag (20.01.) installierten Anwohner*innen zusammen mit Aktivist*innen aus der Altdorfer-Wald-Besetzung eine Kunstaktion in und über der Kiesgrube bei Oberankenreute. 

Es wurde ein großes Banner mit der Aufschrift "Renaturierung!?" aufgehängt und einige alte Weihnachtsbäume darunter in den Kies "eingepflanzt". Mit ihrer Aktion wollen sie darauf aufmerksam machen, dass der Umweltschaden, welcher durch den Kiesabbau verursacht wird, nicht durch das "bloße  Wiederbegrünen" der Fläche ausgeglichen werden kann.

„D2030 – Deutschland neu denken“

 Taz  hier

Ein Virus verändert die Zukunft

Die Zukunftsforscher von D2030 haben ihre Prognosen einem „Corona-Stresstest“ unterzogen. Der Optimismus schwindet.

Die Gruppe um die Berliner Zukunftsforscher Klaus Burmeister, Alexander Fink und Beate Schulz-Montag hatten bereits 2017 mit ihrem Verein „D2030 – Deutschland neu denken“ eine breit angelegte Prognose für die 20er Jahre erstellt, die sie nun, unter veränderten Rahmenbedingungen, auf den Prüfstand gestellt haben

Moorbodenschutz: Pressererklärung 18.1.22

leider kein Pilotvorhaben in Baden-Württemberg !

Bundesumweltministerium fördert Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz in wichtigen Moorregionen Deutschlands mit 48 Millionen Euro

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) fördert in den wichtigen großen Moorregionen Deutschlands vier Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz. Damit sollen Lösungswege zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen aus bewirtschafteten Moorböden aufgezeigt und Erkenntnisse für den Klimaschutz gewonnen werden. Die Erprobung neuer Bewirtschaftungsformen auf landwirtschaftlich genutzten wiedervernässten Moorböden fördert das BMUV mit insgesamt 48 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren (2021 bis 2031).

#Faktenfuchs: "Weniger Waldrodung für Windräder als behauptet"

 26.12.2021, 06:11 Uhr   BR 24  hier  von Elisabeth Kagermeier

Zwei Prozent der Bundesfläche will die Ampelkoalition für Windenergie ausweisen.
Manche befürchten nun, ganze Wälder würden gerodet. Das stimmt nicht, recherchiert der #Faktenfuchs. Doch wieviel Wald wird wirklich für die Windkraft abgeholzt?

Dass die erneuerbaren Energien ausgebaut werden sollen, darüber sind sich die meisten Parteien und laut Umfragen auch Bürger einig. Vor der eigenen Ortsgrenze möchten viele aber kein Windrad stehen haben, und auch nicht im benachbarten Wald.

Seit die neue Bundesregierung ihren Koalitionsvertrag vorgestellt hat, diskutieren User im Netz wieder vermehrt über Windräder - insbesondere darüber, wie viel Wald dafür gerodet werden muss.
Im Koalitionsvertrag heißt es: "Für die Windenergie an Land sollen zwei Prozent der Landesflächen ausgewiesen werden."

Im Netz wird nun behauptet, es würden ganze Wälder für Windräder abgeholzt.
"Wer Klimaschutz sagt, muss Bäume pflanzen und nicht für Windräder ganze Wälder roden!", schreibt zum Beispiel einer. Für Windräder und für den Klimaschutz zu roden sei "schizophren", heißt es an anderer Stelle. Ein dritter behauptet, es würden "Urwälder gerodet".

User behaupten, ganze Wälder würden für Windräder abgeholzt. Das stimmt nicht - auch wenn tatsächlich Bäume für Windräder abgeholzt werden.

Der #Faktenfuchs klärt, wie viel Bäume für ein Windrad im Wald abgeholzt werden, wie viel Wald bisher schon für Windräder gerodet wurde - und wie viel Wald voraussichtlich für das Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung abgeholzt werden muss.

Und zuletzt: Widersprechen sich Klimaschutz und Bäume abholzen nicht eigentlich?

Mittwoch, 19. Januar 2022

Großer Erfolg für ortsansässige Regenwaldkinder

 Schwäbische Zeitung hier

Nach etwa dreissig Jahren des Bemühens konnte die Monteverde Conservation League (MCL) in Costa Rica Anfang Januar den „Ewigen Wald der Kinder“ um ein strategisch äußerst wichtiges 19 Hektar großes Regenwaldareal vergrößern. Man konnte sich bisher über die nun erworbene Fläche relativ leicht illegalen Zugang zu diesem UNESCO- Biosphärenschutzgebiet verschaffen, was nun nicht mehr möglich ist.

Der Verein Kinderregenwald Deutschland e.V. trug mit etwa 66.000 Euro den Löwenanteil der Kaufsumme zum Erwerb dieses Kleinodes mitten im größten privaten Naturschutzgebietes in Costa Rica bei. Seit nunmehr 31 Jahren engagieren sich große und kleine „Regenwaldkinder“ des Landkreises Ravensburg für den Erhalt und die Vergrößerung des tropischen Regenwaldes in Costa Rica. Unsere Fördergebiete sind das UNESCO-Biosphärenschutzgebiet „Ewiger Wald der Kinder“, die „Internationale Brücke der Kinder“, Teil des UNESCO-Weltnaturerbe-Schutzgebietes Guanacaste Conservation Area (GCA) und das Ecocentro Danaus, ein international anerkanntes Modell zur Wiederaufforstung von Weideflächen zu tropischem Sekundärwald.

Zu diesem aktuellsten Kauferfolg der MCL in Costa Rica beigetragen haben Schulen aus Ravensburg, wie zum Beispiel die Edith-Stein-Schule und die Grundschule Kuppelnau, das Kalender-Team der Gewerblichen Schulen, oder neuerdings das Wiedtal Gymnasium in der Pfalz. Dem auch für unser Anliegen werbenden Organisator Immanuel Schulz, der das WunderWelten-Festival organisiert, oder dem weltbekannten Naturfotografen Markus Mauthe sind wir sehr dankbar, wie auch den vielen Spender*Innen, die mit zum Teil atemberaubenden Summen unser Engagement fördern und uns so motivieren, weiter für die bedrohte Natur zu kämpfen. Darum bitten wir weiterhin um Ihre Unterstützung.

Land will Asphalt von giftigem Teer befreien

 Schwäbische Zeitung hier Von Kara Ballarin

Entsorger sollen Recyclinganlagen bauen - Straßenschutt landet bislang auf Deponie oder in den Niederlanden
Durch Recycling im Land soll künftig mehr aufbereiteter Asphalt erneut im Straßenbau verwendet werden.
Stuttgart

400 000 Tonnen jedes Jahr: Soviel Asphalt fällt allein in Baden-Württemberg beim Aufbruch von Straßen an. Das Problem: Beigemischter Teer enthält giftige Stoffe. Der Schutt landet entweder auf einer Deponie oder muss zur Aufbereitung in die Niederlande gebracht werden. Das soll sich ändern.
Im Koalitionsvertrag haben sich Grüne und CDU darauf verständigt, künftig mehr Asphalt wiederzuverwenden. Im Schutt stecken essenzielle Rohstoffe wie Kies und Sand. „Wenn teerhaltige Asphaltbruchstücke mit wertvollen Mineralien auf Deponien landen oder zur thermischen Behandlung bis in die Niederlande transportiert werden, ist das weder nachhaltig noch sinnvoll“, betont Verkehrsminister Winfried Hermann. Gemeinsam mit seiner Kollegin vom Umweltressort, Thekla Walker (beide Grüne), will Hermann ein Konzept zur Wiederverwertung des Asphalts im Südwesten erstellen. Der Ministerrat hat dem jüngst zugestimmt.

Pressemitteilung vom Ravensburger Klimacamp am 21.01.2022

Fortsetzung des Prozesses: Unbeteiligte Passantin wegen Klima-Aktion vor dem Ravensburger Amtsgericht


Am 21.01.2022 findet vor dem Amtsgericht Ravensburg die Weiterführung des ersten Strafprozesses zum Banner über der Schussenstraße und dem "Straßenfest" im Frühjahr 2021 statt. 

Die erste Verhandlung zur gleichen Sache und gegen dieselben Personen hat bereits am 13.01.2022 stattgefunden. 

Hierbei wurde festgestellt, dass weitere Zeugen und Beweismittel erforderlich sind, um einwandfrei die Anwesenheit der angeklagten Personen zu beweisen. Angeklagt sind eine Passantin und eine Person, die sich am "Straßenfest" beteiligte.



Parallel zum Prozess veranstalten Unterstützer*innen, wie am 13.1. auch, eine Mahnwache mit dem Motto "Klimagerechtigkeit statt Kriminalisierung – Friedlicher Aktivismus bedarf keiner Strafe!".

Die Mahnwache findet am Freitagden 21.1.2022, von 7:45 bis 9:00 Uhr vor dem Amtsgericht Ravensburg, Herrenstraße 40-44, statt.

Der Verhandlungsbeginn: 8:30 Uhr.

Leserbrief: „Juwel vor der Haustür“ wird zerstört

Zu „So viel Torf brauchen die Kurorte aus Vogt“ (15. Januar) hier

Drei Bäder meinen, ohne Torf aus dem Moor keine Zukunft zu haben. Das stimmt, wenn man keine zukunftsweisenden, zeitgemäßen Therapien anbieten kann. Schizophren ist es, in Bad Wurzach ein Naturschutzzentrum zu betreiben, und gleichzeitig freuen sich die Bürgermeister, wenn der Bedarf an Torf für ihre Bäder steigt. Aber natürlich wird der nach dem Sankt-Florian-Prinzip nicht bei sich, sondern im schläfrigen Vogt-Waldburg abgebaut. Diesen Gemeinden ist es scheinbar egal, wenn ein solches Juwel vor der Haustür zerstört wird. Aber wir können ja sowieso nichts tun, solange in Brasilien, Asien und im Norden und Osten riesige Urwaldgebiete jeden Tag plattgemacht werden. Was ist da so ein winziges Moorgebietchen im Reichermoos schon wert? Genau so denkt und handelt hier kommunale Politik. Stecken wir weiter unsere Hintern ins Moorbad und freuen uns des Lebens.

Manfred Scheurenbrand, Waldburg


Manfred berichtet: Zu diesem Artikel haben mich mehrere Menschen angerufen und ihre Solidarität ausgesprochen. Ich schreib euch das um zu motivieren. Wir bekommen Zustimmung wenn wir auf eklatante Missstände hinweisen und aktiv bleiben. Danke an alle für Euren Einsatz ❤️💚

"Fossile Inflation"

Claudia Kemfert auf Twitter

Erneuerbare Energien wirken preissenkend. Preissprünge von fossilen Energien, Öl, Gas und Kohle forcieren Inflation, begründet durch Weltmarktentwicklungen und geopolitische Konflikte, weniger durch #Klimaschutzpolitik. Es müsste nicht "grüne" sondern "fossile Inflation" heißen


Dienstag, 18. Januar 2022

EnBW investiert in Windkraft in Großbritannien

 17.01.2022  |  VON MARCO KREFTING, DPA  hier im Südkurier

Am Ausbau der Windkraft vor der britischen Küste dürfen sich nach einer Auktion auch deutsche Unternehmen beteiligen. Der Karlsruher Energiekonzern EnBW und die britische BP bekamen nach gestrigen Angaben den Zuschlag für einen fast drei Gigawatt starken Windpark vor der schottischen Ostküste. Sie zahlen laut Crown Estate Scotland, das den Meeresboden verwaltet, eine Optionsgebühr von 85,9 Millionen Pfund (rund 103 Millionen Euro).

Das Vorhaben sei eines von insgesamt 17, die bewilligt wurden, teilte der schottische Ableger des königlichen Liegenschaftsverwalters mit. Die maximale Gesamtleistung der Projekte liege bei rund 25 Gigawatt. ...

Für die EnBW bedeutet der Windpark eine deutliche Erweiterung seiner Energieerzeugung auf dem Meer. Der Konzern hat bisher vier Windparks vor Küsten mit einer Leistung von insgesamt einem Gigawatt in Betrieb genommen. Weitere sind in Planung. Das neue Projekt kann den Angaben nach rein rechnerisch mehr als drei Millionen Haushalte mit Windstrom versorgen

Pandemie schadet auch den Vögeln

Südkurier  hier

 16.01.2022  |  VON GUDRUN TRAUTMANN SINGEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE

links ist nur ein Bildschirmfoto - hier geht`s zum SWR-Video

Bodenseekreis – Ornithologe Peter Berthold kommt sofort zur Sache. Die Pandemie habe überwiegend negative Folgen für die Natur. Wenn der emeritierte Professor für Vogelkunde loslegt, nimmt er kein Blatt vor den Mund. „Seit Corona erleben wir eine Verrummelung der Landschaft“, sagt er und schiebt gleich ein paar drastische Schilderungen hinterher.

Lemke und Özdemir kündigen "Aufbruch" für Landwirtschaft an

 17.01.2022  |  VON BERNHARD JUNGINGER, BERLIN hier im Südkurier

LANDWIRTSCHAFT: Özdemirs Gratwanderung

.... Beim Agrarkongress des jetzt von der Grünen Steffi Lemke geführten Bundesumweltministeriums spricht auch der neue grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir. Mit einer Mischung aus Bangen und Hoffen blickt die Branche auf die Veranstaltung, die in den vergangenen Jahren dem Umweltressort vor allem dazu diente, gegen die offizielle Agrarpolitik zu sticheln. Die wurde, verkürzt gesagt, als Zumutung für Umwelt und Klima empfunden.

Kläranlagen: Wie Abwasser zum Rohstoff wird

Im Artikel werden einige zukünftige Nutzungen der Kläranlagen-Produkte dargestellt. Was dagegen fehlt ist das Wasser. Auch das saubere Wasser am Ende der Kette ist ein Rohstoff, der zukünftig nicht einfach wieder in die Fließgewässer geleitet werden sollte. Womöglich ist dieses für die Landwirtschaft  und den Gartenbau der Umgebung zukünftig ein zunehmend wichtiger Standortfaktor.

Spektrum der Wissenschaft  hier von Björn Lohmann

Kläranlagen sind eine notwendige, aber auch teure Hygienemaßnahme. Doch sie wandeln sich: In Zukunft könnten sie im Rahmen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft Geld einbringen.

.... Spätestens seit die Bundesregierung 2017 verordnet hat, dass ab 2029 Phosphor aus Klärschlämmen weitgehend zurückgewonnen werden muss, sind Kläranlagen verstärkt in den Fokus der Wissenschaft gerückt.

Ab März: Ein neuer Film von Alexander Knor

 


Noch eine gute Idee für Mieter

 Aus der Schwäbischen Zeitung


Fachleute warnen vor „Solar Geoengineering“

  SWR 2  hier finden Sie ein Video dazu

„Solar Geoengineering“: Experten warnen

Die Idee klingt gut: Die globale Erderwärmung reduzieren durch künstliche Staubpartikel in der Stratosphäre. Wie bei einem Vulkanausbruch sollen sie die Sonneneinstrahlung dauerhaft reduzieren. Doch Fachleute warnen jetzt vor solchen Plänen.

Lemke plant Rekord-Investitionen für den Naturschutz

 Riffreporter  hier von 

Grüne Umweltministerin will Milliarden für Renaturierung von Wäldern und Mooren ausgeben. Der Windkraft-Ausbau soll durch Hunderte Millionen Euro für Artenhilfsprogramme abgefedert werden

Moore, Wälder und Flüsse sollen natürlicher, die negativen Folgen der Windenergie für Vögel und Fledermäuse abgefedert werden: Die neue Bundesumweltministerin Steffi Lemke plant ein Rekord-Investitionsprogramm für mehr Naturschutz in Deutschland und international.

Bauernpräsident: Vegantrend ist Chance für deutsche Landwirtschaft

Vegconomist  hier

Bauernpräsident Joachim Rukwied sieht in dem Trend zur veganen Ernährung mehr Chancen als Bedrohung für deutsche Landwirte. “Es sind ja wir Bauern, die die Rohstoffe für die Ersatzprodukte anbauen”, sagte er im Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) vor dem Hintergrund der laufenden Werbekampagnen zum sogenannten Veganuary, also einem fleischfreien Januar.

Das gelte beispielsweise für Kichererbsen, die dann zu Fleischersatz weiterverarbeitet würden – viele Bauern seien bereits in den Anbau eingestiegen oder planten dies. “Wir liefern nachhaltige, heimische Rohstoffe, die zu trendigen Lebensmitteln verarbeitet werden”, sagte Rukwied. Darüber hinaus äßen neun von zehn Deutschen weiterhin Fleisch. Der Fleischkonsum sei zwar leicht rückläufig, “er bricht aber nicht ein.”

Auch bei anderen Feldpflanzen zeigten sich deutsche Landwirte laut Rukwied flexibel. Angesichts der erwarteten Cannabis-Legalisierung beschäftigten sich bereits viele Bauern damit: “Der Hanfanbau ist unter deutschen Ackerbauern ein hippes Thema. Es wird viel darüber diskutiert. Der eine oder andere hat sich schon eingelesen, wie das funktionieren kann mit dem Hanf.”

Ravensburg: In Baugebieten sollen auch Baugruppen Grundstücke bekommen

Eine zukunftsweisende Idee, die uns unserem Ziel, Wohnraum zu reduzieren, ein bedeutsames Stück näher kommen ließe. Hier macht Ravensburg Schule in der Region, ein dickes Lob dafür!
Diese Ideen umzusetzen ginge aber mit Sicherheit genauso gut ohne den § 13b, das ist kein zeitgemäßer Umgang mit unseren Ressourcen.

Schwäbische Zeitung  hier Von Lena Müssigmann

Wenn in den Ravensburger Neubaugebieten die Bagger anrollen, werden nicht nur Einfamilienhäuser gebaut. Die Stadt Ravensburg hat auch für Baugemeinschaften ein paar Grundstücke reserviert - dort können sich also mehrere Menschen gemeinsam ihren Traum vom neuen Wohnhaus erfüllen. Der Verein „Klebun“ - eine Abkürzung für „klein und bunt“ - will so ein Grundstück haben. Die Mitglieder möchten in Gemeinschaft leben und mehr teilen als das in einem gewöhnlichen Mehrfamilienhaus der Fall ist.

Montag, 17. Januar 2022

SPIEGEL Klimabericht vom 15.1.22

Für all jene, die sich von der grünen »Transformation« noch keinen rechten Begriff machen können, hatte Robert Habeck Schaubilder mitgebracht. Auf Grafiken war zu lesen, wie weit Deutschland bei der Einsparung von Treibhausgasen hinterherhinkt oder wie der Ausbau der erneuerbaren Energien stockt. Zusammen mit den Plänen, die der erste Klimaminister der Bundesrepublik zu seiner Pressekonferenz mitgebracht hatte, mit denen er diesen Zustand zu ändern gedenkt, entstand ein ziemlich konkretes Bild, was eben jene Transformation an Veränderungen für das Land bereithält:

  • Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird vorangetrieben und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) überarbeitet. Unter anderem wird die EEG-Umlage ab 2023 abgeschafft. 2030 sollen 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden.
  • Solarenergie soll weiter ausgebaut werden. Alle geeigneten Dachflächen sollen genutzt werden.
  • Jedes Bundesland soll zwei Prozent seiner Fläche für den Ausbau von Windenergie nutzen. Planungs- und Genehmigungsverfahren sollen beschleunigt werden.
  • Die Transformation in der Industrie soll mit »Klimaschutzdifferenzverträgen« (Carbon Contracts for Difference) gefördert werden.
  • Gebäude sollen energieeffizienter gebaut und saniert werden. Dazu soll das Gebäudeenergiegesetz überarbeitet werden.
  • Die Produktion von grünem Wasserstoff soll verdoppelt werden.

Was sich die Ampel beim Ausbau der erneuerbaren Energien vorgenommen hat, ist enorm. Vor allem im Vergleich zu den zurückliegenden Jahren des Stillstands. Umso auffälliger ist die breite Unterstützung für die Pläne des Ministers, von Umwelt-NGOs kam ebenso Zuspruch wie von der Chemieindustrie.

Es bleibt die bange Frage, ob das reicht

Passend zum Thema Atomkraft-Wiederbelebung



Der Grund für die Belastung liegt rund 1400km entfernt und fast 36 Jahre in der Vergangenheit: Der Super-GAU von #Tschernobyl. Es ist immer noch einiges an Cäsium-137 in den Böden in Südbayern und das Schwarzwild holt sich Futter auch aus dem Boden.

Webinar : Kernenergie und Klima

 


Das Webinar  hier auf YouTube

Atomkraft ist viel zu gefährlich, blockiert die Energiewende und zudem noch super teuer. Trotzdem behaupten einige Politiker:innen, sie sei eine Alternative zur Kohle. In diese Webinar zeigen die @Scientists for Future daher, wie die Fakten-Lage tatsächlich aussieht und warum es absurd ist, dass die EU-Kommission nun Atomkraft als nachhaltig einstufen will. Hier geht's zur Atomkraft-Studie von Scientists for Future: https://de.scientists4future.org/kern... Und hier findest du die Folien aus dieser Präsentation zum Download: https://fffutu.re/kernkraft-folien

Sonntag, 16. Januar 2022

China : "Großer Klimasünder – maximale Schäden"

Ist es beruhigend, dass der Klimawandel auch China so hart treffen wird, dass dieses schon einfach aus Eigeninteresse mit aller Kraft aktiv dagegen ankämpfen muss? Irgendwie schon, finde ich. Man hört ja immer wieder davon, dass in China energieintensive Industrie zurückgefahren wird, was dann wieder zu Lieferengpässen bei uns führt....Der Bau-Boom in China ist genauso gefährlich, weil gigantische Mengen CO2 durch den Betonbau in die Luft gelangen.
Also noch lange kein Grund sich entspannt zurückzulehnen, China hat noch viel zu tun. Wir aber auch.

Zeit online hier Von 

Drastische Arbeitsausfälle, finanzielle Einbußen im Billionenbereich, langfristige Ernteverluste um 20 Prozent: Laut einer Studie kann der Klimawandel China hart treffen.

„Europa muss sich entscheiden“

 TAZ hier

Politwissenschaftler Werz zur Klimakrise

Die Folgen der Erderwärmung sind oft mitverantwortlich für Kriege und Migration. Was tun? Ein Gespräch mit Konfliktforscher Michael Werz.

ein sehr langer, interessanter Artikel, den man am Besten im Zusammenhang lesen sollte. Unten kurze Ausschnitte und die Endaussage des Artikels, die mit unserer neuen Außenministerin zusammenhängt.

🥒🏃‍♀️Der große #StaffelLauch für die #Agrarwende!


🗯️📣 2022 brauchen wir den Neustart in der Agrarpolitik, damit Höfe, Tiere und Klima eine Zukunft haben! Klar ist: Die neue Regierung macht eine enkeltaugliche Agrarpolitik nur, wenn wir sie auf Trab bringen.🚦🏇 

🦠😷 Die Pandemie macht uns die Planung von Straßenprotesten nicht leicht. Deshalb gibt es jetzt die #WHES22-Mitmach-Aktion, an der sich alle beteiligen können!

🎙️📱Du brauchst nur eine Lauchstange, ein Handy & deine Forderung. Schick uns dein Video per Messenger an: 0175-6623444. Aus allen Videos entsteht dann der große #StaffelLauch für die Agrarwende. Jetzt mitmachen! 

Zur Anleitung: https://www.wir-haben-es-satt.de/staffellauch/

Nach der Aufräumaktion - Schön ist`s im Alti

 







"Solarparks: Die überraschenden Helfer der Biodiversität"?

Ich muss gestehen: Ich hoffe auf eine ganz schnelle Energie- und Verkehrswende, aber ich habe Angst vor der Veränderung der Landschaft, die dies mit sich bringen muss. Um die Solarmodule vollständig auf die Dächer zu klatschen, da wo sie eigentlich  hingehören würden,  dafür ist es ja nun zu spät, nachdem die erste und erfolgreiche Solarstrom-Förderung vor Jahren im Keim erstickt wurde. 
Jetzt also geht`s auf die Äcker und Wiesen. Vielleicht schaffen wir es ja wenigstens, diesen Umbau einigermaßen verträglich zu gestalten?
Wirklich wichtig ist es, nicht auch noch bestehende Biotopflächen dafür zu zerstören. Und die Idee mit dem Obst- und Gemüseanbau darunter, warum nicht? Unsere Obstanlagen sind sowieso schon mit Hagelnetzen überdacht, was auch keine Aufwertung der Landschaft darstellt....

Utopia  hier

Solarparks sollen die Energiewende hin zu nachhaltigen Quellen vorantreiben. Die großen Flächen, auf denen die Solarparks entstehen, sind für die Natur aber nicht immer verloren – vielmehr bieten sie sogar neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

"Vom Autofahrerland zur Klimaoase"

Österreich hat schon ganz schön vorgelegt. Still und leise und fast unbemerkt. Schön für uns, da kann man Manches abschauen. Sehr neidisch bin ich auf das Klimaticket ! In Baden-Württemberg soll das bald für junge Leute kommen, für alle älteren Bürger ist es noch in weiter Ferne. Schade.

TAZ hier

Verkehrswende in Österreich

Weniger neue Straßen und der Bahnausbau sind das Herzstück der Verkehrswende in Österreich. In Wien ist ein großer Autotunnel gestoppt worden.

Im vergangenen Sommer stellte Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) den Mobilitätsmasterplan 2030 vor, der Österreich bis 2040 klimaneutral machen soll. Die Verkehrswende ist in dieser Strategie das zentrale Stück, da der Verkehr rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen verursacht. Mehr als 95 Prozent davon macht der Personen- und Güterverkehr auf der Straße aus.

WWF: Megatrends der globalen Energiewende

Unmittelbar bevor sich die Staaten der Welt im Dezember 2015 in Paris auf das historische Abkommen verständigten, veröffentlichte die Umweltstiftung WWF gemeinsam mit dem Ökostromanbieter Lichtblick den Report „Megatrends der globalen Energiewende“. Die Ausarbeitung warf, ausgehend von der deutschen Energiewende, einen umfassenden Blick auf Entwicklungen der Energiewirtschaft rund um den Globus. Darin wurden fünf “Megatrends” in der Transformation des globalen Energiesystems erkannt.

Nach über sechs Jahren Pariser Klimaabkommen zeichnen sich jedoch neue Dynamiken in der globalen Energiewende ab. Die damals identifizierten Megatrends sind zwar nicht verschwunden, sie haben sich seither jedoch verstärkt, konkretisiert und weiterentwickelt. Es sind mittlerweile auch neue Megatrends zu beobachten. Deshalb haben wir den Report von 2015 erneut unter die Lupe genommen und einem umfangreichen Update unterzogen. Untermauert werden die nunmehr nicht mehr fünf, sondern sieben Megatrends der globalen Energiewende von vielen spannenden Grafiken.


Megatrends der globalen Energiewende II  mit Zusammenfassung  hier

Megatrends der globalen Energiewende  hier

Samstag, 15. Januar 2022

Wie das Land E-Mobilität fördert

 14.01.2022  |  VON TOBIAS SCHMIDT, DPA  hier

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) rechnet nach einem eher verhaltenen Start seines Förderprogramms für E-Mobilität mit einer regen Nachfrage im laufenden Jahr. Für den „BW-e-Solar-Gutschein“ des Landes wurden nach Angaben des Ministeriums seit dem Start am 1. Dezember 2021 bislang 200 Anträge eingereicht. „Ich bin sehr zufrieden damit. Das Programm läuft erst eine relativ kurze Zeit, und die Menschen brauchen Zeit, um Anschaffungsentscheidungen treffen zu können“, sagte Hermann. „Ich rechne damit, dass die Fördersumme im Laufe des Jahres schnell ausgeschöpft sein wird.“

Wer ein neues rein elektrisches Fahrzeug anschafft und gleichzeitig eine Photovoltaikanlage betreibt, kann die Förderung des Landes in Höhe von 1000 Euro erhalten. Zusätzlich ist eine Summe von bis zu 500 Euro für eine Wallbox möglich, wenn diese installiert wird. „Meine Idee des Programms ist, dass wir etwas dafür tun müssen, dass die Leute nicht bloß E-Autos kaufen, sondern auch selber grünen Strom für deren Nutzung produzieren“, sagte Hermann. Im Fördertopf sind sechs Millionen Euro...

Habeck geht auf Marathon-Distanz

 13.01.2022  |  VON CHRISTIAN GRIMM WIRTSCHAFT@SUEDKURIER.DE  hier

Wie sich Robert Habeck eine Machtmaschine baut

 Robert Habeck ist der Minister mit der härtesten Aufgabe. Karl Lauterbach muss in den Wintermonaten einen Erreger in Schach halten, aber Habeck muss einer großen Industrienation in wenigen Jahren Kohle, Öl und Gas entziehen. Wenn Lauterbach Kurzstrecke läuft, geht Habeck auf Marathon-Distanz. Der Wirtschaftsminister packt die Aufgabe trotzdem nicht kraftschonend an, sondern mit voller Power.

Sein Ministerium baut er dafür um, wie es keiner seiner Vorgänger in den vergangenen Jahren getan hat. Das Haus wurde über die Jahrzehnte stark von FDP und CDU/CSU geprägt,......

Und jetzt sitzt mit Habeck der erste Grüne im Ministerbüro an der Berliner Invalidenstraße und krempelt den Laden um. Gleich nach seiner Ernennung hat er den Mitarbeitern Überstunden verordnet. Über Weihnachten und Neujahr mussten sie eine tiefe Analyse schreiben, wie es um die Energiewende steht (Fazit: nicht gut) und was bis 2030 zu tun ist (Fazit: verdammt viel). 

Damit der Totalumbau der Industrie, eine Energieerzeugung ohne Kohle und Atom und das Autofahren ohne Benzin und Diesel durchgesetzt werden kann, hat Habeck starke Leute aus seiner Partei und dem grünen Kosmos in das Ministerium geholt. ...Habeck bestellte mit Patrick Graichen sofort einen der besten Kenner des Energiesystems zum Staatssekretär, der zuvor das private Forschungsinstitut „Agora Energiewende“ geleitet hatte. Graichen ist voll auf Linie der Grünen und des Ministers Mann für CO2-Tonnen, Gigawatt, Strommengen und fehlende Leitungskilometer. ......

Europäisch absichern soll die Politik der bisherige EU-Abgeordnete Sven Giegold. Der Hannoveraner war in Brüssel ein bekannter Parlamentarier, der sich bei den Aufräumarbeiten nach der Weltfinanzkrise mit den Banken und Versicherungen anlegte. Er ist einer der Gründer des globalisierungskritischen Netzwerks Attac, das den Kapitalismus der Konzerne bekämpfen will....

Gewicht bei den Grünen hat auch Michael Kellner, der ebenfalls als Staatssekretär zu Habeck gewechselt ist. Der 44-Jährige galt in den Monaten vor der Wahl selbst als Ministerkandidat, über die Parteigrenzen hinweg bekam er Anerkennung für seine Arbeit als Bundesgeschäftsführer. 

Exclusive Bareiß-News.....

 Dietmar Oeliger @DOeliger

Dienstwagen der alten BMWi Führungsriege um Ex-Staatssekretär ⁦⁦Thomas Bareiß. Mehr muss man nicht wissen. (Hedonismus laut Google Wörterbuch: Anschauung, nach der das höchste ethische Prinzip das Streben nach Sinnenlust und -genuss ist......)

Auf Twitter wurde übrigens gemutmaßt, dass Baku aus Datenschutzgründen auf das Fax bestanden hat.
Doch, Stop!, mich würde eines interessieren: Wer bekommt dieses Gefährt denn nun? Darf Thomas Bareiß als "nur noch" verkehrspolitischer Sprecher der CDU damit lustig über die Alb kurven oder muss womöglich Sven Giegold sich opfern, um seine Bahncard 1000 + Handykosten einzusparen? Spannend....

Schwäbische Zeitung - Für die Öffentlichkeitsarbeit!!!!

Kurz berichtet: Redaktion der „Schwäbischen Zeitung“ erklärt noch viermal die neue Storybox

E-Mails sind überholt, die „Schwäbische Zeitung“ ermöglicht seit einigen Wochen Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen einen neuen Weg, um ihre Berichte an die Redaktion zu geben. Weil es immer wieder Fragen gibt, erklären SZ-Redakteure noch einmal an vier Infoabenden, was es mit der Storybox auf sich hat und wie dieses Werkzeug funktioniert.

Wie mehrfach berichtet, stellt das internetbasierte und kinderleicht zu bedienende Programm sicher, dass Texte und Fotos von Schulen, Kirchengemeinden, Vereinen und anderen künftig schneller in der Zeitung und im Web erscheinen. Einige Hundert Vertreter dieser Einrichtungen nutzen die Storybox bereits seit Anfang Oktober. Weil Betroffene immer wieder Fragen stellen, werden Redakteure in vier Veranstaltungen die Storybox und ihre kinderleichte Bedienung noch einmal vorstellen. Sie erklären ausführlich das neue Programm und beantworten Fragen zur Heimatseite der „Schwäbischen Zeitung“ und zu „Meine Heimat“ auf www.schwaebische.de.

Alle Termine finden virtuell statt, sodass sich Vertreter von Vereinen, Schulen, Kindergärten und andere, die Berichte für die Heimatseiten einsenden wollen, aussuchen können, wann es ihnen am besten passt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Termine sind am Montag, 17. Januar, Mittwoch, 19. Januar, Dienstag, 25. Januar, sowie Donnerstag, 27. Januar. Der Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Update: Wissing rudert zurück

 Update: im Tagesspiegel hier

Im Bundestag lobt Wissing plötzlich E-Fuels

Seine Abkehr von E-Fuels für Pkw, die sein Ministerium zunächst noch einmal per Tweet bekräftigte, relativierte Wissing hingegen im Bundestag. Offenbar war der Minister selbst überrascht, welchen Gegenwind seine Äußerungen im Tagesspiegel Background ausgelöst haben. Auch in Teilen der FDP war der Unmut am Donnerstag groß.

Die Elektromobilität im Pkw-Bereich sei für die Klimaschutzziele im Verkehr ein wichtiger Baustein. Gleiches gelte aber auch für strombasierte Kraftstoffe – nicht nur im Flugverkehr, auch im Schiffsverkehr, bei Nutzfahrzeugen und in den Pkw-Bestandsflotten, erklärte Wissing im Parlament. „Jeder Beitrag zur CO2-Reduktion ist wichtig.“ Mobilität müsse sich auch künftig „technologieoffen“ weiterentwickeln. Deswegen könne man nicht alles auf einen Antrieb umstellen......

Bei Umweltverbänden sorgte das für Enttäuschung. „Heute Morgen noch gelobt, rudert Wissing eben beim Auftritt im Bundestag in Sachen eFuels für Pkw schon wieder zurück“, schrieb Nabu-Verkehrsexperte Daniel Rieger bei Twitter. „Bedauerlich. Wäre ein starker Auftakt seiner Amtszeit gewesen.“ 

Auch unser Fax-begeisterter  Bareiß war schnell mit Kritik  bei der Hand, ausgerechnet die fehlende Technologieoffenheit und das hohe Klimaziel  benennt er als Problem: 
Der verkehrspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Thomas Bareiß (CDU), prangerte einen „klaren Wortbruch“ an. „Von der immer viel gepriesenen Technologieoffenheit im Bereich der Mobilität ist damit nicht mehr viel übrig. Das schadet dem Automobilstandort Deutschland, und das schadet dem Klimaschutz, denn auch die Bestandsflotte braucht eine CO2-freundliche Zukunft, sonst ist das hohe Klimaziel nicht zu schaffen.“ 

Spiegel  hier

Abkehr von E-FuelsVerkehrsminister Wissing warnt vor Kauf von Autos mit Verbrennungsmotor

Volker Wissing verlässt überraschend die Linie seiner Partei: Der FDP-Minister setzt nun auch voll auf batterieelektrische Pkw und erteilt E-Fuels eine Absage. Auch für mehr Tempo 30 zeigt er sich offen.