Sonntag, 5. Dezember 2021

Zurück zur Gemeinnützigkeit: Was Deutschland beim Wohnen für den Klimaschutz tun will

 Der Standard  hier  Analyse Robert Temel, Auszüge in blau

Deutschland hat eine Ampelkoalition. Was bedeutet das für Architektur, Wohnbau und vor allem den Klimaschutz? Und wo dient Österreich als Vorbild? Eine erste Analyse

.....Dabei ist das Bauen der weltweit größte Treibhausgasemittent (40 Prozent am Gesamtausstoß), acht Prozent verursacht allein die Zementindustrie. Und es erzeugt enorme Müllmengen, 55 Prozent des Abfalls in Deutschland.
Aber das ist nicht alles: Der Bodenverbrauch will nicht abnehmen, es wird viel zu wenig saniert, Innenstädte und Dorfkerne verwaisen, während Einfamilienhäuser und Gewerbegebiete auf der grünen Wiese nur so sprießen und immer mehr Verkehr erzeugen.

Umso wichtiger war deshalb die Frage, was sich die neue Ampelkoalition in Deutschland vornehmen würde. Fix ist: Es gibt nun wieder ein eigenes Bundesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und ländliche Räume. Aber was sieht der neue Koalitionsvertrag als Arbeitsprogramm vor?

Anmerkung: das neue Ministerium wird von der SPD geleitet und hoffentlich! mit der "alten Umweltministerin" Svenja Schulze besetzt werden. Entsprechende Ansagen kursieren, sind aber noch nicht bestätigt

Ein großer Schritt ist die Wiedereinführung der Wohnungsgemeinnützigkeit. In Deutschland wurde sie 1988 nach dem Skandal um den Bauträger Neue Heimat abgeschafft. Während in Österreich bis heute Jahr für Jahr tausende Wohnungen von Gemeinnützigen gebaut werden, die über unbegrenzte Zeit niedrige, gebundene Mieten bieten, fallen in Deutschland alle geförderten Wohnungen nach einiger Zeit, oft schon nach 15 Jahren, aus der Preisbindung. In Österreich gibt es also jedes Jahr mehr preisgebundene Wohnungen, in Deutschland jedes Jahr weniger, obwohl der Bedarf enorm ist.

Seit langem wird darüber diskutiert, dieses Modell zwischen Markt und Staat wiedereinzuführen. Nun scheint es so weit zu sein, inklusive einer Erhöhung der Wohnbaufördermittel – zukünftig sollen 100.000 geförderte Wohnungen pro Jahr gebaut werden, etwa viermal so viele wie zuletzt. Aber es geht natürlich nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität: Diese Wohnungen sollen "bezahlbar, klimaneutral, nachhaltig, barrierearm, innovativ und mit lebendigen öffentlichen Räumen" gestaltet werden.

.....Ein zentrales Thema ist der Flächenverbrauch, in Deutschland zuletzt 52 Hektar pro Tag (in Österreich zwölf Hektar). Die brandneue EU-Bodenstrategie sieht null Verbrauch bis 2050 vor. Das Ziel in Deutschland sind 30 Hektar bis 2030 (Österreich: 2,5 Hektar), nachdem das gleiche Ziel 2020 verpasst wurde. Natürlich kann man sich fragen, warum es jetzt klappen sollte. ...


Stuttgart gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022

AUSZEICHNUNG FÜR ÖKOLOGISCHES UND SOZIALES ENGAGEMENT
SWR aktuell  hier


Das hört sich wirklich sehr gut an. Wann wird sich diese Fortschrittlichkeit auch in unserer Region etablieren? Noch erfahren wir vor Ort viel zu viel "Weiter so" und wenig Einsicht in die Notwendigkeit schneller Veränderung, es wird auf vielen Ebenen  massiv gebremst. Und dann bisschen grün gefärbt, zur Beruhigung der Gemüter. Aber das reicht noch lange nicht aus, wir werden uns noch sehr schnell bewegen müssen in den nächsten Jahren. Vielleicht hilft es ja, Vordenker vor Augen zu haben, die gangbare Wege aufzeigen. Das ist meine große Hoffnung.

Stuttgart ist Deutschlands nachhaltigste Großstadt. Begründet wird das von einer Jury mit den Fortschritten zum Beispiel im Bereich Energie und Klimaschutz und der Stärkung von Bürgern.

Viele Jahre hatten Menschen in der ganzen Bundesrepublik beim Gedanken an Stuttgart in Kombination mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz vor allem das Wort Feinstaubalarm im Kopf. Viel Verkehr, viel Industrie. Jetzt gewinnt die Stadt den Preis als nachhaltigste Großstadt Deutschlands und die Stadtverwaltung wird für ihr ökologisches und soziales Engagement ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergeben - unter anderem in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und verschiedenen Einrichtungen. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
Bei der Preisverleihung am Freitag in Düsseldorf wurde in der Begründung die Arbeit der Stadt im Bereich Energie und Klimaschutz gelobt. Diese habe durch das Ende 2019 - unter dem damaligen Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) - beschlossene Aktionsprogramm mit Klimaschutzmaßnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro nochmal deutlich Fahrt aufgenommen.

Hervorzuheben sei dabei der grundsätzliche Bau städtischer Gebäude im Plusenergie-Standard, das heißt, dass sie mehr Energie produzieren als sie verbrauchen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Stuttgart. Auch die Einführung eines Stuttgarter CO2-Preises für Wirtschaftlichkeitsberechnungen wird in diesem Zusammenhang erwähnt. 

Darüber hinaus lobt die Jury die städtische Förderlandschaft zu Energie und Klimaschutz. Stuttgart überwache den Fortschritt jährlich mit einem Treibhausgas-Reduktionspfad auf Basis des 1,5-Grad-Ziels von Paris. Auch im Bereich Luftreinhaltung seien in den vergangenen Jahren entscheidende Fortschritte gemacht worden.

Als erste deutsche Kommune hat Stuttgart vier städtische Betriebe nach Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) prüfen lassen und ermöglicht auch privatwirtschaftlichen Unternehmen mit dem Förderprogramm "Nachhaltig fit für morgen" den Einstieg in die GWÖ-Bilanz. Mit dem Bewertungsverfahren wird geprüft, inwieweit Personen, Gemeinden, Firmen oder Institutionen dem Gemeinwohl dienen. Bewertet werden ökologische, soziale und andere Aspekte.

Als Pilotkommune engagiert sich Stuttgart im Rahmen der "Agenda 2030", die die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2015 verabschiedet hat. Das Ziel soll die Verbesserung hin zu einer Welt sein, in der jeder ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich effektiv handelt. Dafür setzt sich auch Stuttgart ein und erprobt, wie man die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung einhalten kann.

Über eine Online-Plattform können Bürgerinnen und Bürger außerdem Ideen und Vorschläge zu städtischen Finanzen in das Haushaltsplanverfahren einbringen. Der Stuttgarter Bürgerhaushalt hat bundesweit die größte Beteiligung.

Als "Kinderfreundliche Kommune" stößt Stuttgart Maßnahmen an, um die Rechte der Stuttgarter Kinder in Einklang mit der UN-Kinderrechtskonvention weiter zu stärken. Wichtig ist der Stadt eine gezielte Stärkung verschiedener Bevölkerungsgruppen. Darunter fallen auch Angebote für Geflüchtete, präventive und versorgende Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie Maßnahmen gegen Diskriminierung und häusliche Gewalt.

Deutscher Starforscher entwickelt die Solarzellen der Zukunft

 Fotovoltaik in manager magazin   hier

Der Stuttgarter Physikprofessor Michael Saliba entwickelt dank neuer Technologien Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad. Weltweit gilt er als einer der Superstars auf diesem Gebiet – und gründet nun ein Start-up.
Auszug:
Für die Fotovoltaik können sie den nächsten wirtschaftlichen Durchbruch bringen: Während herkömmliche Siliziumsolarzellen vor allem die roten Anteile des Sonnenlichts nutzen, erzeugen die Perowskite auch aus blauen und grünen Lichtwellen Strom. Zum ersten Mal wurde das vor zehn Jahren erprobt; seither haben Verbesserungen die Energieausbeute fast verzehnfacht. "Wir können damit Sonnenlicht wesentlich effizienter in nachhaltige Energie umwandeln", sagt Saliba.
In einem Projekt des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) hat eine Tandemzelle im vergangenen Jahr einen Wirkungsgrad von mehr als 29 Prozent erzielt. Die leistungsstärkste Siliziumzelle liegt 3 Prozentpunkte niedriger, Großserienmodelle schaffen gerade mal 20 Prozent.
Forscher am HZB oder am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme halten mit der neuen Technik Energieausbeuten von 35 Prozent in nicht allzu ferner Zukunft für möglich. Damit könnte sie einen ebenso erheblichen wie kostengünstigen Beitrag zu einer klimafreundlichen Stromversorgung leisten

Samstag, 4. Dezember 2021

"AFRIKAS GROSSE GRÜNE MAUER: GUT FÜRS KLIMA, GUT FÜR DIE WIRTSCHAFT" - auch bei uns!

Das MDR Klima-Update <klima@mdr.de>  von Florian Zinner, MDR

SMARTE IDEEN GEGEN DEN KLIMAWANDEl

Ein gigantisches multinationales Großprojekt soll Afrika vor der Sahara schützen, die sich im Norden immer weiter ausbreitet – und außerdem große Mengen CO2 speichern. Eine große Idee, deren Umsetzung ins Stocken geraten ist. Dennoch könnte die Great Green Wall Vorbildcharakter haben, auch für uns in Europa. Wie deutsche Forscher herausgefunden haben, ist sie nämlich nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern lohnt sich auch finanziell.

Frisch eingepflanzte Setzlinge in trockenem Boden im Senegal
Frisch eingepflanzte Setzlinge im Senegal. Sie sind ein Teil von Afrikas Great Green Wall.Bildrechte: IMAGO / Le Pictoriumn

Durch den Klimawandel wird Mitteldeutschland in den kommenden Jahren voraussichtlich zu einem Risikogebiet für Trockenheit und Hitze. Ein Problem, das viele afrikanische Länder gut kennen: Lange Dürreperioden haben dafür gesorgt, dass sich die Sahara im Norden Afrikas immer weiter ausbreitet. Alleine im letzten Jahrhundert hat sie ihre Fläche um zehn Prozent vergrößert. Üppige, grüne Landschaften verwandelten sich in vertrocknetes Ödland – und das bereits seit den siebziger Jahren.

EIN MULTINATIONALES GROSSPROJEK

Doch wie schützt man sich vor einer Wüste? In den 1980ern nahm die Idee der "Great Green Wall“ in Afrika langsam Fahrt auf. Die Vision: Ein 15 Kilometer breites und 7.775 Kilometer langes Band aus Bäumen sollte der Wüste einen Riegel vorschieben. Und dabei auch noch Unmengen an CO2 aus der Atmosphäre binden. Ein gewaltiger Plan, denn: Dieses grüne Band soll den gesamten Afrikanischen Kontinent von Ost nach West durchlaufen und dabei elf Länder durchqueren.

DAS PROBLEM HEISST BODENEROSIOn

Das Ziel der "Great Green Wall“: Der Bodenerosion Einhalt gebieten. Für diese Zerstörung des Bodens ist der Klimawandel übrigens nicht alleine verantwortlich: Auch übermäßige landwirtschaftliche Nutzung und Abholzung der Bäume führen dazu, dass bei Überflutungen und Starkregen der fruchtbare Oberboden weggespült wird. Was dann übrig bleibt, lässt sich schlecht für die Landwirtschaft nutzen – und gefährdet somit die Ernährungssicherheit in Ländern, die ohnehin schon zu den ärmsten der Welt gehören.

DAS PROJEKT HAT EINE SOZIALE KOMPONENTE

Wenn nun also wieder Bäume auf einem breiten Grünstreifen angepflanzt werden, können sie die Windgeschwindigkeit verlangsamen und das Regenwasser in den Boden leiten. Das zumindest ist das Ziel des – zugegebenermaßen recht ehrgeizigen – Projekts.

Frauen pflanzen Bäumen in trockenen Wüstenboden
Bäume pflanzen gegen die Wüste, hier im SudanBildrechte: IMAGO / Xinhua

100 Millionen Hektar Land, also fast drei Mal die Fläche Deutschlands, sollen wieder fruchtbar werden. Und deswegen hat die Great Green Wall in Afrika auch eine starke soziale Komponente: 232 Millionen Menschen leben in diesem Gebiet. Die Grüne Mauer soll nicht nur garantieren, dass sie in den kommenden Jahrzehnten genug zu essen haben, sondern auch zehn Millionen Arbeitsplätze schaffen – beispielsweise beim Pflanzen und Bewässern der Gebiete.

DIE GREAT GREEN WALL WÄCHST ZU LANGSAM

Aber: Obwohl die Afrikanische Union das Megaprojekt bereits vor 15 Jahren initiierte, ist die Great Green Wall bis jetzt noch nicht existent. Es wurden zwar pro Jahr durchschnittlich rund 1,9 Millionen Hektar bepflanzt, aber das Projekt gerät zunehmend ins Stocken. Einer der Gründe: Es fehlt an Geld. Denn die Wiederherstellung von einem Hektar Land kostet im Schnitt rund 380 Euro. Trotzdem steht das Projekt noch lange nicht vor dem Aus. Anfang des Jahres haben verschiedene Geberländer auf dem "One Planet“-Gipfel ihre Unterstützung zugesagt.

JEDER INVESTIERTE DOLLAR KÖNNTE 20 CENT RENDITE MACHEN

Damit nimmt Afrikas Grüne Mauer wieder Fahrt auf, und: Einmal finanziert, könnte sich das Projekt bezahlt machen. Laut Berechnungen des Agrarökonomen Dr. Alisher Mirzabaev vom Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn könnte jeder investierte Dollar 20 Cent Rendite abwerfen. Beispielsweise, weil das Ökosystem Nahrungsmittel und Rohstoffe wie Holz oder auch Heilpflanzen produziert. Außerdem wird das Klima in der Region besser, die Winderosion weniger und es siedeln sich Tiere wieder an, die landwirtschaftliche Flächen in der Nähe bestäuben. Viele wünschenswerte Effekte also – die aber vermutlich erst in 30 Jahren eintreten werden. So lange dauert es, bis aus den frisch gepflanzten kleinen Setzlingen ein echter Wald wird.

WAS LÄSST SICH AUS DEM PROJEKT LERNEN?

Schon jetzt kann die Great Green Wall dennoch als Vorbildprojekt im Kampf gegen den Klimawandel gelten – auch hier in Europa. Weil der Klimawandel an Ländergrenzen nicht Halt macht, braucht es genau solche multinationalen Großprojekte, um Effekte zu erzielen. Die Europäische Union hat sich damit ja in der Vergangenheit eher schwer getan – und möchte mit ihrem neuen "Green Deal" genau hier ansetzen.

Außerdem wird es auch in Mitteldeutschland in den kommenden Jahren deutlich trockener werden. Im Landkreis Leipzig beispielsweise könnte zwischen 2070 und 2100 im Schnitt bis zu 20 Prozent weniger Regen fallen, als im Vergleichszeitraum 1961 bis 1990. Und Bodenerosion ist auch bei uns ein Thema: Sachsen-Anhalt, ohnehin das trockenste deutsche Bundesland, wird laut einer Analyse des Umweltbundesamtes besonders betroffen sein. Kluge Ideen braucht es also auch hier.

Greenpeace fordert eine Reglementierung der Fleischwerbung

 Das MDR Klima-Update <klima@mdr.de>  von Florian Zinner, MDR

🥩Was Fleischwerbung mit dem Klima so anstellt

Vielleicht haben Sie's gehört: Greenpeace fordert in einem Papier, die Werbung für Fleischprodukte zu reglementieren. Solche Regeln gibt es schon in anderen Branchen, v.a. für Tabakprodukte.

Warum das wichtig ist:

  • Drei Viertel der landwirtschaftlichen Klimagase stammen aus der Tierhaltung
  • Vor allem Stickstoff-Überschüsse in der deutschen Massentierhaltung sind ein Problem
  • Für große Anbauflächen für Monokulturen (z.B. Soja) wird der fürs Klima wichtige Regenwald abgeholzt. Monokulturen sind ohnehin keine gute Idee. Soja, das auf diese Weise produziert wird, wandert vor allem in Tierfutter für die Massentierhaltung, nicht in Tofu und Sojamilch.

Was bleibt:

  • Greenpeace hält es für fahrlässig, den Fleischkonsum mit trügerischen Bildern und Slogans zusätzlich anzuheizen
  • 52 Marken in verschiedenen europäischen Ländern wurden untersucht, der Fokus lag auf Methoden, wie die Fleischindustrie den Konsum ihrer Produkte anzukurbeln versucht
  • Greenpeace fordert finanzielle Anreize für Verbraucher*innen – z.B. steuerliche Vergünstigungen von Obst und Gemüse, aber auch finanzielle Unterstützung für Landwirt*innen, um den Ausstieg aus der Tierhaltung attraktiver zu gestalten
  • indes nimmt der Fleischkonsum in Deutschland langsam ab

Das MDR Klima-Update: Das kleine Örtchen Lützerath.....

 klima@mdr.de von Florian Zinner, MDR

Wissen Sie, ich kann mich über meine behütete Kindheit wirklich nicht beschweren, sie verlief weitestgehend sorgenfrei. (Chapeau, Mama und Papa!) Vielleicht ist das der Grund, warum ich mich irgendwann auf die Suche nach Ersatzängsten gemacht habe, die da in loser Reihenfolge wären: ein plötzlicher Vulkanausbruch des Hausberges, unfreiwillig Rauschgift eingeflößt zu bekommen und … dass bald irgendjemand mein Heimatdörfchen wegbaggert.

Letztere Sorge hatte keine ernstzunehmende Bewandtnis, der nächste Tagebau war weit genug weg. Es hat gereicht, mal davon gehört zu haben, dass Menschen sowas überhaupt machen. Um kurz mal Kohle zu fördern, die dann kurz mal in irgendeinem Ofen verglüht, um kurz mal zu heizen (und kurz mal die Luft zu verpesten – so hat man die Emission von Treibhausgasen ja einst formuliert).
Diese Sorge ist jetzt gute 25 Jahre alt. Und manche Menschen müssen sie immer noch und tatsächlich aus gutem Grund haben, obwohl die frisch vermählte Ampelkoalition sich gerade erst den Kohleausstieg bis 2030 auf die Regierungsfahne geschrieben hat.
🚦🚩


So wird erst Anfang nächsten Jahres ein Gericht entscheiden, ob das Örtchen Lützerath im Rheinland bestehen bleiben darf oder von RWE wie geplant abgebaggert wird. Für fünf weitere vom Tagebau Garzweiler II bedrohte Dörfer heißt es aber erstmal aufatmen – der Wille der Koalitionär*innen, die Orte zu erhalten, ist da. Die Kirchen hat man aber vorsorglich trotzdem schon mal zeremoniell-frei entwidmet.
Die gehören nämlich RWE.

Uhldingen-Mühlhofen: Parken wird drastisch teurer

Südkurier hier VON HOLGER KLEINSTÜCK UEBERLINGEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE

Deutlich teurer wird das Parken ab kommendem Jahr auf dem Parkplatz zum See und am Sport- und Funpark. Kämmerin Gabriele Bentele begründete die Anhebung auch damit, dass die Parkgebühren in den umliegenden Bodenseegemeinden in den vergangenen Jahren ebenso deutlich erhöht worden seien. ....

Bentele sagte, durch die Einführung der Echt-Bodensee-Card werde der öffentliche Nahverkehr für viele Touristen kostenfrei. Sie befürchtete, dass durch die derzeit niedrigeren Parkgebühren verstärkt Parktourismus betrieben werde, die Seelinie der RAB fahre alle Viertelstunde Richtung Überlingen beziehungsweise Meersburg. ......Erwin Marquart (CDU) wiederum befand, dass man mittelfristig nicht an Parkgebühren beim Friedhof Seefelden vorbeikommen werde, um dort den Parksuchverkehr einzuschränken.

Eine Debatte gab es auch um den im Jahr 2015 in Betrieb genommenen Parkplatz am Sport-. und Funpark, der insbesondere für Wohnmobile vorgesehen ist, weil diese seit 2018 nicht mehr auf dem Parkplatz zum See parken dürfen. Die vorgeschlagene Erhöhung von 16 auf 25 Euro hielt Nadine Bohn (CDU) für „extrem viel. Außerdem ist es kein schöner Parkplatz.“ .... Der Rathauschef gab aber zu bedenken, das im Falle einer Verschönerung mit Bäumen zur Beschattung rund eine Drittel der derzeit 178 Stellplätze wegfielen.

Bio-Bier und Süßkartoffeln – Alnatura wächst in der Nische

Südkurier hier  VON ROLF OBERTREIS WIRTSCHAFT@SUEDKURIER.DE

Die Umstellung auf den Biolandbau kommt nach Ansicht von Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer von Alnatura mit Blick auf den Klimaschutz immer noch viel zu langsam voran. Gleichwohl sei begrüßenswert, dass die neue Bundesregierung den Anteil der biologisch bewirtschafteten Landwirtschaftsfläche von derzeit 10 bis 2030 auf 30 Prozent ausbauen wolle. Das wäre auch ein großer Hebel gegen die Klimaerwärmung, sagte Rehn am Mittwoch bei der Jahrespressekonferenz von Deutschlands größter Bio-Handelskette.

Allerdings müssten dann jedes Jahr 400 000 Hektar Äcker umgestellt werden, um in rund acht Jahren die gewünschten fünf Millionen Hektar erreichen zu können. Bislang würden nicht einmal 90 000 Hektar pro Jahr umgestellt. „Es bedarf deshalb erheblich stärkerer Unterstützung für Landwirte, die auf Bio umstellen wollen. Schließlich dauert dies zwei bis drei Jahre bei hohen Kosten, aber noch keinen höheren Preisen“, fordert Rehn.

Alnatura selbst arbeitet mittlerweile mit 100 Bio-Höfen zusammen. Die bewirtschaften 17 500 Hektar. 

Radverkehr-Förderung

Liebe Rad-Freund*innnen, liebe GRÜNE-Freund*innen, 

uns Kreistags-GRÜNEN liegt der Radverkehr sehr am Herzen. Hier sind Adressen als Anleitung zur Recherche von Förderungen rund um das Fahrrad. Das Land hat das Ziel den Radverkehrsanteil auf 20 Prozent bis zum Jahr 2030 zu steigern. 
Der Kreistag hat beschlossen im Landkreis Ravensburg  2022 einige (mehr als bisher) Radwegeplanungen zu realisieren bzw. einige Planungen 
voranbringen. 

Grundsätzlich erfolgt eine Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG), die beim zuständigen Regierungspräsidium bis zum 30. September eines Jahres zu stellen ist. 

Antragsberechtigt sind neben den Gemeinden und Städten, auch die Landkreise sowie die kommunalen Zusammenschlüsse und für einzelne Vorhaben auch öffentliche und private Unternehmen.
Für Infos und Antragsunterlagen habe ich verschiedenen Links sowie die Adressen und Homepageangaben des Verkehrsministeriums und des Regierungspräsidiums sowie weiterer Zieladressen herausgesucht. 

Das allgemeine Standardförderprogramm findet sich unter dem folgendem Link. Dort sind auch aussagekräftige Flyer zu finden. 

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme/fuss-und-radverkehr/

 Was die Förderung von E-Bikes oder von Lastenrädern und die Ladestationen anbelangt so gibt der nachfolgende Link hilfreiche Hinweise zu Antragsmöglichkeiten: 

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/elektromobilitaet/foerderung-elektromobilitaet/

Um sich insgesamt einen Überblick zu den Themenbereichen Fuß- und Radverkehr sowie auch aktuell aufgelegte Förderprogramme zu verschaffen empfehle ich die anschließenden Links 

https://www.aktivmobil-bw.de/startseite/

https://aktivmobil-bw.de/foerdermittel/foerdermittel-des-landes/uebersicht-foerderprogramme-land

http://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/wirtschaft/foerderungen/seiten/rad-und-fussverkehr

https://www.radkultur-bw.de

https://fahrradfoerderung.vcd.org

 

 Von den Kreistags-Grünen Ravensburg

Freitag, 3. Dezember 2021

Update MARKDORF: Keine Überraschung bei den aktuellen Kreistagsmehrheiten - Südumfahrung wird gebaut

Update 4.12.21:

Der Kreistag hat am Freitag mehrheitlich beschlossen, dass die Südumfahrung Markdorf als Kreisstraße 7743-neu gebaut wird. Auf 33,6 Millionen Euro beläuft sich die jüngste Kostenschätzung, die dem Landratsamt vorgelegt wurde. Laut vertraglicher Kostenaufteilung müssen sich Kreis und Markdorf die nach Abzug des 9,5-Millionen-Zuschusses vom Land verbleibenden 24,1 Millionen Euro teilen, macht für jede Seite 12,05 Millionen Euro. (gan)

Kreistag entscheidet über Südumfahrung
Südkurier Kurzmitteilung am 3.12.21

Die Mitglieder des Kreistags sollen heute einen Beschluss fassen, ob die Südumfahrung Markdorf gebaut wird. In der Sitzungsvorlage heißt es: „Es wird beschlossen, die K 7743 neu Südumfahrung Markdorf zu bauen.“ Am 14. November haben sich die Markdorfer per Bürgerentscheid für die Umfahrung ausgesprochen. 54,5 Prozent der 6181 abstimmenden Wahlbürger wollen die Straße. Dieses Votum hat die Stadt als Stellungnahme weitergegeben. (gan)


Südkurier hier 02.12.2021  |  VON HELMAR GRUPP / HELMAR.GRUPP@SUEDKURIER.DE

Heute Beschluss zu Südumfahrung

Der Kreistag entscheidet in der Messehalle A2 heute Nachmittag über den Baubeschluss für das Straßenbauvorhaben, das als Kreisstraße 7743-neu die B-33-Ortsdurchfahrt von Markdorf vom Verkehr entlasten soll. ....... „Die Stadt Markdorf befürwortet den Bau der Südumfahrung“, lautet die Stellungnahme kurz und bündig.

Doch auch ungeachtet des Ergebnisses des Bürgerentscheides sprechen die Mehrheitsverhältnisse im Kreistag eine eindeutige Sprache: Bislang hatte sich der von den Freien Wählern und der CDU angeführte bürgerliche Block stets für das Straßenbauprojekt ausgesprochen, Grüne und SPD, die gegen die Umfahrung sind, waren bei allen bisherigen Abstimmungen immer in der Minderheit.

Ganz wollen die Gegner der Südumfahrung allerdings noch nicht die Segel streichen. Vor allem aus Kluftern weht ein starker Gegenwind Richtung Landratsamt. „Die Südumfahrung Markdorf wird vom Ortschaftsrat Kluftern aus den bekannten Gründen entschieden abgelehnt“, lautete der Beschluss des Rates am 11. November. ....

Klimafreitag der Süddeutschen Zeitung vom 3.12.21

Wissen Sie, was mit Ihrem Geld passiert? Klar, Sie haben gestern den Wocheneinkauf bezahlt und vergangene Woche die neue Winterjacke Ihres Sohnes. Aber das Geld meine ich nicht. Ich meine das Geld, das womöglich (hoffentlich gut verstreut) in Anlagefonds steckt, damit es sich dort immerhin noch ein bisschen vermehrt.


Ich sag’s Ihnen ganz ehrlich: Ich wusste es bis vor Kurzem nicht. Und das, obwohl ich Wirtschaftsjournalistin bin und ständig Texte von Kollegen lese, die mir unter die Nase reiben, dass es nun wirklich nicht so schwer ist, ein Portfolio auf Nachhaltigkeit zu überprüfen.

Falls Sie sich jetzt gerade fragen, ob das hier wirklich der Klimafreitag-Newsletter ist und nicht etwa der Geld-Newsletter der SZ (den Sie hier abonnieren können, wenn Sie mögen): Ja, Sie sind hier nach wie vor richtig, wenn Sie sich mehr fürs Klima interessieren als für Finanzen. So richtig lässt sich beides aber nicht voneinander trennen. Schließlich macht auch beim Klima Geld allzu oft den Unterschied.

Es gibt keinen Monat, in dem das Spendenaufkommen in Deutschland so hoch ist wie im Dezember. Die Menschen spenden in den kommenden Wochen für alles Mögliche: das Rote Kreuz, das Tierheim im Nachbarort, ein Kinderhilfswerk, Greenpeace. Alles sehr ehrenwert. Aber warum nicht zusätzlich das ganze Jahr über mit dem eigenen Ersparten Gutes tun, und das quasi nebenbei?

Tatsächlich ist das mit einem Fonds auf einen nachhaltigen Index ziemlich leicht. Es gibt mittlerweile ziemlich viele Indizes, die von vornherein gewisse Firmen ausschließen, beispielsweise Firmen, die ihr Geld mit Waffen, Kernenergie oder Pornografie verdienen. Vor wenigen Tagen hat nun aber eine Studie der NGO Finanzwende gezeigt, dass auch als nachhaltig zertifizierte Fonds die Klimakrise befeuern, weil sie das Geld der Anleger über Umwege eben doch in Kohle, Öl, oder Gas investieren. Meiner Auffassung von Nachhaltigkeit entspricht das nicht. Dankenswerterweise hat mein Kollege Victor Gojdka daraufhin aufgeschrieben, wie man in drei Schritten überprüfen kann, ob die eigenen Finanzprodukte klimafreundlich sind. Und in diesem Text hat er fünf ziemlich bekannte Öko-Indexfonds unter die Lupe genommen und geschaut, ob diese halten, was sie versprechen. 

Und ja, ich weiß, Sie sind immer noch hier, weil Sie sich für das Klima interessieren und nicht für Geld. Aber der Punkt ist ja: Wenn Anleger von bestimmten Firmen keine Aktien mehr kaufen oder Fondsgesellschaften sie rausschmeißen, dann wird es für diese Unternehmen plötzlich deutlich schwieriger, an frisches Kapital zu kommen. Und Finanzmarktforscher der Uni Augsburg haben herausgefunden, dass im Schnitt sogar die CO₂-Emissionen dieser Firmen sinken, wenn Fonds sich von ihren Aktien getrennt haben. Was an der Börse passiert, kann mittelfristig also durchaus einen Unterschied fürs Klima machen. Und es ist somit nicht egal, wo Sie Ihr Erspartes lagern.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, zumindest im Süden Deutschlands wieder mit ein wenig Neuschnee.

Vivien Timmler




In drei Schritten prüfen  hier

Als erstes beim Forum Nachhaltige Geldanlagen im Netz ein zweiseitiges Fondsprofil ausdrucken. "Da stehen die wichtigsten Regeln für den Fonds kompakt auf zwei Seiten"...... Kohle, Öl, Gas, Kinderarbeit: Im Checkboxverfahren können Sparer hier schnell erfassen, was der Fonds duldet - und was nicht.

Plattform Meinfairmoegen.de besuchen, wo für viele nachhaltige Fonds genau aufgeschlüsselt ist, ob dort Kohle, Waffen oder Pestizide drinstecken. Der Anbieter greift dabei auf die recht detaillierten Daten des Analysehauses ISS zurück, die zum Beispiel auch zeigen, ob Unternehmen ihre Steuern kleinrechnen oder dass keine Frauen in Vorstand oder Aufsichtsrat sitzen. Zusätzlich können Anleger auch die Plattform "Faire Fonds" nutzen, die selbst in vermeintlich dunkelgrünen Fonds oft noch kontroverse Unternehmen findet.

Plattform "MSCI ESG Fund Ratings" einlegen, wo es aufschlussreiche Daten über die Klimabilanz gibt: Wie viel Tonnen CO₂ pro Euro Umsatz gehen auf das Konto der Unternehmen im Fonds? Wie viel Geschäft machen die Unternehmen im Fonds noch mit Kohle, Öl und Gas - und wie viel bereits mit ökologischen Zukunftstechnologien? Damit können Anleger die hellgrünen von den dunkelgrünen Fonds unterscheiden. Und die dreckigen einfach aussortieren.

Arbeitsunterstützung des KlimaCamps  im Wald

aus dem Bericht der Schwäbischen Zeitung entnommen
Schwäbische Zeitung von Simon Federer
 "Eine Holzleiter als „Lohn“ für Protest"

Lilith freut sich, dass die Arbeit der jungen Menschen anerkannt wird. Sie berichtet begeistert davon, dass sie zusammen mit ForstBW 600 Rotbuchen am Vortag gepflanzt haben, davon 25 auf dem Waldstück ihres Camps. Rotbuchen seien gegenüber Klimaveränderungen äußerst widerstandsfähig. Lilith fand den Austausch mit den Förstern produktiv, „mit denen hatten wir nie Probleme“.

Ein guter Ansatz? "Nie wieder für Strom zahlen"

Südkurier hier VON WALTHER ROSENBERGER WALTHER.ROSENBERGER@SUEDKURIER.DE

Es ist, wovon Hunderttausende Häuslebauer träumen: Dem Energieversorger die lange Nase zeigen und die Stromrechnung einfach abschaffen. Der Energiewende sei Dank, ist das gar nicht mehr so abwegig. Zumindest, wenn man ein Haus mit einer Solaranlage und einem Stromspeicher hat. Damit gelingt es immer besser, sich selbst mit Energie zu versorgen. Neue Anbieter auf dem Energiemarkt gehen jetzt sogar noch einen Schritt weiter und stellen ihren Kunden die totale Energie-Unabhängigkeit ohne laufende Stromkosten in Aussicht.

Einer der Vorreiter in Deutschland ist die Firma Sonnen aus dem Allgäu. „Eine Stromrechnung von Null Euro“, verspricht Oliver Koch, Vorstandschef des in Wildpoldsried im Allgäu gegründeten Unternehmens, den Nutzern.

Seit gut zehn Jahren mischt die Firma den deutschen Energiemarkt auf und nutzt dabei gezielt Chancen, die sich aus dem Übergang des Landes hin zu erneuerbaren Energien ergeben. Heute ist Sonnen einer der großen Anbieter für Solar-Speicherbatterien in Europa.

Nur Speicher bauen reicht den Allgäuern, die vor gut zwei Jahren vom Energieriesen Shell aufgekauft wurden, aber nicht. Mittlerweile bietet das Unternehmen zusätzlich eine ganze Reihe von Dienstleistungen rund um die neue Stromwelt – von der E-Auto-Wallbox bis zum Stromvertrag. „Wir wachsen derzeit einfach sehr, sehr schnell“, sagt Koch im Gespräch mit dem SÜDKURIER.

Kernprodukt der Allgäuer ist eine Art Strom-Flatrate zum Nulltarif. Häuslebauer mit einer Dach-Photovoltaikanlage (PV), die bereit sind, sich einen Solarstromspeicher des Allgäuer Anbieters zuzulegen, können die Gratisstromversorgung buchen. Eine Grundgebühr, wie bei anderen Flat-Rates, gibt es nicht. Wenn die Anfangsinvestition gestemmt ist, kommen keine laufenden Ausgaben für Strom mehr hinzu. Die Kunden müssen allerdings bereit sein, ihren Solarspeicher im Keller für andere Speicherbesitzer freizuschalten und Sonnen erlauben, hin und wieder Strom zu entnehmen.

Hierin liegt der Kniff. Denn indem viele solcher Solarstromspeicher zusammengeschaltet werden, entsteht ein Art virtuelles Kraftwerk, das wie ein kleiner Strommeiler wirkt. Wenn zu wenig Energie im deutschen Stromnetz ist, helfen die Sonnen-Speicher mit Energielieferungen aus. Diese sogenannte Regelenergie bereitzustellen, ist für Sonnen so lukrativ, dass der Gewinn reicht, seinen Kunden den Gratisstrom zu finanzieren. „Wir nutzen hier die Möglichkeiten aus, die uns die Energiewende bietet“, sagt Sonnen-Chef Koch.....

Experten wie Franz Pöter, Geschäftsführer des Solar-Cluster Baden-Württemberg, halten das für zukunftsträchtig. .....

Allerdings rät der Fachmann auch dazu, die Angebote genau durchzurechnen. Nicht alle Anbieter hielten, was sie versprächen, sagt Pöter.

hier  Internetseite sonnen.de