Montag, 30. August 2021

"Was wir aus der Corona-Pandemie für den Kampf gegen den Klimawandel lernen können"

 Ein Stern-Artikel  hier

Mitten im Ringen mit der Pandemie steht plötzlich wieder die Klimakrise vor der Tür. Noch ein schier übermächtiges Problem. Doch der Umgang mit dem Coronavirus zeigt, wie der Kampf gegen die Klimakrise aussehen könnte. 

"Der Planet schwebt in Lebensgefahr und mit ihm seine Bewohner" – Bundesumweltministerin Svenja Schulze wählte große Worte als Kommentar zum neuen Bericht des Weltklimarats. Sehr große Worte. Denn klar kann einem der Inhalt der ICPP-Studie Angst und Bange machen: Der Klimawandel nimmt an Tempo zu, das 1,5-Grad-Ziel ist kaum noch haltbar und eine Rückkehr in irgendeine "gute, alte Zeit" vor der industriellen Revolution scheint so gut wie ausgeschlossen. Düstere Aussichten. Aber deshalb gleich die ganze Welt retten? Wo wir noch schwerst damit beschäftigt sind, einer der übelsten Pandemien der jüngeren Geschichte unter Kontrolle zu bekommen?

Niemand muss um den Planeten bangen.Nein, um den Planeten muss sich niemand sorgen. Der wird noch sehr lange seine Bahnen um die Sonne ziehen. Auch wird es weiterhin Leben geben und eine prosperierende Natur – nur leider stehen die Chancen gut, dass es nicht mehr unser Leben sein wird und auch nicht unsere Natur, und auch nicht unsere Umwelt oder unser Klima. An Untergangssuperlativen mangelt es in der Klimaschutzdebatte also nicht, fraglich ist bloß, ob der so erzeugte Druck, nicht nur Umwelt und Klima retten zu müssen, sondern gleich den ganzen Planeten mit, den einen oder anderen womöglich überfordert und entmutigt.

Professionelle Klimaleugner und -verharmloser benutzten Apokalypsen-Szenarien übrigens gerne, um Aktivistinnen und Klimaschützer in die Resignation und letztlich zum Nichtstun zu drängen, wie der US-Forscher Michael Mann in seinem Buch "Propagandaschlacht ums Klima" schreibt. Nicht, dass Mahnerinnen wie Svenja Schulze derartiges im Sinn führten, aber vielleicht würde es eine Nummer kleiner auch tun. Ohnehin bietet die globale Infektionswelle derzeit genug Anschauungsunterricht in Echtzeit, wie sich gigantische Krisen bewältigen lassen – oder eben auch nicht.

Das oben ist nur die Einführung ins Thema. Lesen Sie den umfangreichen Artikel weiter in Stern online!

 

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